Leserbriefe

  • From Marc on Gender-Schwachsinn von Nobelpreisträgerin entlarvt.

    Immer wieder sehenswert:

    Gehirnwäsche: Das Gleichstellungs – Paradox

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    2019/08/25 at 7:31 pm
  • From Wilhelm Kratochwil on Am 8. August wäre Prof. Dr. Carsten Peter Thiede 63 Jahre alt geworden.

    Die Theorie von Herrn Prof. Thiede über eine frühere Datierung der Evangelien sind für mich als kundigen Bibelleser durchaus interes-
    sant, weil er in dem unter “Gute Nachrichten” zu findenden Inter-
    view einige plausible Gründ dafür angibt. Es ist nur schade, dass ich
    ihn nicht mehr zur Schilderung des Weltunterganges in Kapitel 24
    bei Matthäus befragen kann. Die Schilderung ist so eindringlich, daß
    angenommen wird, sie sei unter dem Eindruck der Zerstörung Jerusa-
    lems im Jahre 70 n. Chr. entstanden. Sogar der “Hardliner” Prof. Dr.
    Klaus Berger fixiert die Entstehung des Matthäusevangeliums auf das
    Jahr 71 n. Chr. Ich würde gerne weitere plausible Gründe für die Spät-
    datierung der Evangelien durch die herrschende Meinung kennenler-
    nen, weil in Wikipedia nur die Meinung, aber nicht die Gründe dafür
    genannt werden.

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    2019/08/26 at 8:20 am
  • From T. on Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (Ein Indianer)

    “Der Mensch is guat, bloß d´ Leut san schlecht…” (Bayrische Weltg´schicht)

    Nicht mehr lange, dann kommt Jesus Christus zurück und dann wird er uns zeigen, wie er sich “Nachhaltigkeit” und “gerechte Verteilung” vorstellt. Ganz gespannt bin ich selber, wie er mit Afrika umgehen wird, wie er die Probleme, die durch die modernen Kommunikationsmedien entstanden sind, lösen wird. Ob es im 1000jährigen Reich überhaupt Superreiche und Arme gibt. Wie die Landwirtschaft revolutioniert wird, wie die Menschen so lange leben usw. Alles wird gut! Bis dahin müssen wir uns halt noch gedulden.

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    2019/08/26 at 5:58 pm
  • From Marc on Wetter, Klima und "Das Lied von der Blume"

    Christen neigen oft dazu sich von den Hysterien der Welt anstecken zu lassen. Klimawandel gibt´s, aber was ist die Alternative ? Die verzweifelten Rettungsversuche des Menschen sind eigentlich nur dürftiges Selbsterlösungswerk. Wir wissen doch, dass wir nur in der Abhängigkeit Gottes die wahre Heilung erhalten. ER hat doch schon alles entschieden, und ER wird im Gegensatz zum Pfuschwerk der Welt, alles perfekt machen. Und so dürfen wir uns auf die Wiederkunft des HERRN freuen.

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    2019/08/27 at 8:33 pm
  • From Koch marina on Ulrich Parzany: Segnung gleichgeschlechtlicher Paare und die Bibel.

    Super predigt.Sehe ich genau so!

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    2019/08/29 at 8:17 am
  • From Marc on Die Brände in Amazonien haben grosses Aufsehen erregt. Dies wird auch von aussen instrumentalisiert.

    Der “homophobe und utrarechte” Bolsonaro, der noch dazu mit konservativen Evangelikalen liebäugelt, ist den linken Ideologen ein Dorn im Auge, der schnellstens weg muss. Auch in den Medien wird der Staatschef stets als nicht kooperationwillig im Hinblick auf die Brände in Amazonien dargestellt. Leider bleibt auch in den deutschen “Qualitätsmedien” die Tatsache aussen vor, dass bereits israelische Löschflugzeuge nach Brasilien entsandt wurden. Warum liest man darüber wohl nichts in der deutschen Tagespresse, und wenn, dann wieder in der gewohnt antiisraelischen Aufmachung ?
    Die Älteren erinnern sich an die 90iger, als Frankreich regelmässig Atomwaffentests durchführte. Dieses düstere Kapitel französischer Kernwaffentests wurde nie aufgearbeitet, Entschädigungsleitungen und ökologische Sanierungen blieben bisher aus.
    Macron täte gut daran seinen eigenen Stall auszumisten, anstatt anderen Nationen zu drohen.

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    2019/08/29 at 1:13 pm
  • From Marc on Ulrich Parzany: Segnung gleichgeschlechtlicher Paare und die Bibel.

    Wasserdicht nach dem Wort Gottes ausgelegt.

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    2019/08/29 at 1:19 pm
  • From T. on Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (Ein Indianer)

    Meines Wissens nach wird nicht jeder gleich für seinen Dienst belohnt (Mt 25,14-30), also kann es auch Unterschiede im 1000jährigen Reich geben. Auch in Israel im Alten Bund bestand die Möglichkeit zu verarmen (Mo 25,35), warum sollte es im 1000jährigen Reich nicht ähnlich sein. Wir sehen ja auch, dass etliche noch kurz vor dem Ende des 1000jährigen Reichs sich noch von Satan zur Rebellion aufstacheln lassen (Offb 20,7-8) und wer mit 100 Jahren stirbt, als verflucht gilt (Jes 65,20)…

    “Ob es im 1000jährigen Reich noch Superreiche und Arme gibt. Meinst du die Frage wirklich ernst.” Meines Wissens nach ist Gott kein Kommunist. Die Rede ist ja vom 1000jährigen Reich, wo der Fluch zwar weitgehend aufgehoben ist, aber eben noch nicht ganz. Natürlich wird es höchstwahrscheinlich so nicht mehr sein, dass manche Billionen haben und manche nichts, trotzdem könnte es Unterschiede geben.

    So bleiben viele Fragen offen: Gibt es noch Technik auf dem Stand von heute oder höher? Wie löst der Herr Jesus das Problem der Ressourcen? Wie löst er das Problem der Umweltverschmutzung? Welches Rechtssystem gilt im 1000jährigen Reich? Welche Strafen werden angewandt? Usw. usw. Diese Fragen sind eben doch nicht so leicht zu beantworten, wie man anfangs meinen könnte.

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    2019/08/29 at 4:52 pm
  • From Elisabeth Fuchs on Die Brände in Amazonien haben grosses Aufsehen erregt. Dies wird auch von aussen instrumentalisiert.

    Vielen Dank für die klare Aussage über Herrn Morales und auch Herrn Bolsonaro. Beide, total entgegengesetzt in ihrer politischen Haltung und deswegen auch sowohl gemeidet durch die interessierten Medien oder hochgehoben je nach Meinung. Es ist heutzutage fast unmöglich gegen die politische Korrektheit zu gehen, weniger noch zu regieren. Die Wahrheit zu sagen ist gegen alles und alle, und dennoch sind es viele die daran festhalten: Gott hat alles in Seiner Hand! Daran muss man sich halten, wenn man liest und sieht wie die Welt ihre Lügen verstreut. Herzliche Grüsse

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    2019/08/29 at 5:17 pm
  • From Thomas on Maria Himmelfahrt - und was sagt die Bibel über den Marienkult?

    in meiner Bibel steht Mt. 1,22-25: 22 Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): 23 »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. 24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
    25 Und er erkannte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

    Für mich ist damit ganz klar, dass Maria eine Jungfrau war. Allerdings lese ich auch nichts von einer Himmelfahrt von Maria. Und auch würde ich nicht zu ihr beten, allerdings denke ich, es ist gut, wenn es auch Menschen gibt, die sie verehren, denn die Bibel schreibt uns:

    Lukas 1,46-48 Marias Lobgesang 46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, 47 und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes; 48 denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.

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    2019/08/29 at 7:26 pm
    • From Marc on Maria Himmelfahrt - und was sagt die Bibel über den Marienkult?

      Marienverehrung = Götzendienst

      Punkt

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      2019/08/30 at 8:21 am
    • From ali on Maria Himmelfahrt - und was sagt die Bibel über den Marienkult?

      Im Neuen Testament lassen sich keinerlei Anfänge einer Marienverehrung finden und auch die Schriften der frühesten christlichen Lehrer nach dem Tod der Apostel, der sogenannten Apostolischen Väter, enthalten so gut wie keine Aussagen über Maria.[1] Die Legendenbildung um Maria geht dagegen hauptsächlich auf das apokryphe „Protevangelium des Jakobus“ zurück – eine Fälschung aus der Mitte des 2. Jahrhunderts -, das die Namen der Eltern Marias mit Anna und Joachim angibt und von ihrer „Jungfräulichkeit während der Geburt“ spricht. Über Tod oder Grab Marias war in der Frühzeit der Christenheit nichts bekannt, wie ein antiker Schreiber es beklagt [2] – geschweige denn über eine etwaige Himmelfahrt von ihr. Die heute gängige Vorstellung, Maria habe zuletzt in Ephesus gelebt und sei dort verschieden, entspringt in erster Linie den Visionen von zwei Frauen aus dem 19. Jh. (!), Rosalie Put und Anna Katharina Emmerick.[3]

      Im 3. und vor allem 4. Jahrhundert beginnt in den verfolgungsfreien Zeiten in der Kirche allmählich eine gewisse Verehrung der Märtyrer und auch Marias aufzukeimen, insbesondere in der esoterisch beeinflussten Ostkirche. Origenes, ein früher, aber äußerst umstrittener Theologe, hatte Maria in einer seiner Schriften als theotokos, Gottesgebärerin, bezeichnet, was von einigen Christen enthusiastisch aufgegriffen wurde. Doch ansonsten sind Aussagen über Maria in den theologischen Schriften dieser Zeit immer noch äußerst dürftig. Auch gegen Ende des 4. / Anfang des 5. Jhs. gab es noch keine Marienfeste, offiziell keine an Maria gerichteten Gebete oder Lieder und keine Dogmen über ihre möglicherweise erhabene Stellung. Aber nach der letzten Beendigung der Christenverfolgung (313 n.Chr.) und der Erhebung des Christentums zur römischen Staatsreligion (391 n.Chr.) hatte sich unter der breiten Masse der wachsenden Kirche ein starker Wunsch nach der Verehrung Marias breit gemacht, da die zum Christentum konvertierten Heiden gewohnt waren, weiblichen Göttergestalten zu huldigen. Einige Theologen, wie z.B. Ambrosius, Hieronymus und Augustinus widmeten sich ihr ausführlicher und beschreiben sie als „immerwährende Jungfrau“. Allerdings üben sie noch eine gewisse Zurückhaltung in der Bezeichnung Marias als „Gottesmutter“, weil sie sich um die Gefahr der Verwechslung oder Gleichsetzung Marias mit der Magna Mater, der Großen Muttergöttin der verschiedenen Heidenkulte bewusst sind. Denn, so schreibt ein bekannter Kirchenhistoriker, „mit der Marienverehrung drang ein Ersatz für die überwundene Verehrung der antiken Muttergottheiten in das Christentum ein“. [4] Hierin liegt der eigentliche Schlüssel zur Geschichte der Marienverehrung und so müssen wir im Zeitlauf noch einmal einige Jahrhunderte zurück gehen.

      Wenn wir nämlich zu den tatsächlichen Ursprüngen der Marienverehrung gelangen möchten, müssen wir uns weiter als bis zur Lebenszeit Marias zurück begeben – in alttestamentliche Zeit. Nicht, dass wir Maria selbst dort erwähnt finden (wenngleich es zur Messiaserwartung gehörte, dass eine Jungfrau schwanger würde – Jes 7,14), aber eine andere Bezeichnung eines weiblichen Wesens lässt uns aufmerken: Im Buch des Propheten Jeremia brandmarkt Gott den Kult um die „Königin des Himmels“ (Jer 7,18; 44,17), dem das Volk Israel verfallen war. Bei dieser Himmelskönigin handelte es sich um die babylonische Muttergottheit Ischtar, die von anderen Völkern auch unter dem Namen Astarte oder Aschtarot verehrt wurde. Das Volk Israel hatte sich bis dahin im Lauf seiner Geschichte schon mehrfach diesem Götzendienst zugewandt (z.B. Ri 2,13; 1Sam 7,4) und sogar der König Salomo hatte sich dazu hinreißen lassen (1Kö 11,5).

      Die kultische Verehrung von Muttergottheiten findet sich in allen antiken Kulturen der Welt; zum Teil in Form vieler verschiedener Göttinnen, wie bei den Griechen z.B. Artemis, Demeter und Aphrodite, denen in der römischen Mythologie wiederum Diana, Ceres und Venus entsprechen. Diese Göttinnen-Verehrung geht auf einen gemeinsamen Ursprung in Babylonien zurück, auf den besagten Kult um die „Große Mutter“ Ischtar. Historiker sehen die Wurzeln dieses Kults in der Verehrung von Semiramis, der Gattin Nimrods, des allerersten Königs der Erde (1Mo 10,8-10), der als gewalttätiger Herrscher Babels ein erstes Sinnbild des falschen Erlösers – des Antichrists – ist.

      Von Babel bzw. Babylon aus machte sich der Kult der Muttergöttin auf die Reise um die Welt, bald unter verschiedenen Namen aufgeteilt in einzelne Gestalten und Verkörperungen ihrer vielen Eigenschaften, bald wieder vereint in einer Person, die alle Einzelattribute in sich aufsog. Die Zusammenhänge zwischen den vielen mütterlichen Göttergestalten der antiken Kulturen sind viel zu komplex, als dass wir sie hier auch nur annähernd vollständig darstellen könnten;[5] auf der Hand liegt jedoch, dass von Epoche zu Epoche und von Kulturraum zu Kulturraum zwar Klang und Anzahl der Namen wechselte, aber Mythos, Wesenszüge und Art der Verehrung beibehalten wurden und in manchen Muttergöttinen-Gestalten wieder zu dem einen alten Kult um die Magna Mater, die Große Mutter, verschmolzen.

      Zu den besonders beliebten Verkörperung einer solchen Muttergottheit gehörten die ägyptisch-griechische Göttin Isis, die mit ihrem göttlichen Sohn Horus auf dem Arm geradezu wie eine Madonna bildlich dargestellt wurde, sowie die griechische Göttin Artemis, Jungfrau und Mutter zugleich, mit deren Verehrung der Apostel Paulus in Ephesus in Konflikt geriet. Diese Begebenheit aus der Apostelgeschichte verdient unser besonderes Interesse: Einige heidnische Handwerker machten Paulus den Vorwurf, ihr Geschäft mit der Herstellung von Götzenbildern zu ruinieren, weil er den Ephesern klar machte, „dass das keine Götter seien, die mit Händen gemacht werden“ (Apg 19,26). So zettelten sie einen ganzen Volksaufstand an. Mit lauthalsen Rufen des ephesischen Wahlspruchs: „Groß ist die Artemis der Epheser!“, brachte sich die ganze Stadt stundenlang in Rage (Apg 19,34). Ephesus war schließlich mit dem dortigen riesigen Artemis-Tempel ein viel besuchter Wallfahrtsort und ein Zentrum des Kults um diese Göttin, deren „herrliche Größe“ – so die Gegner des Paulus – „ganz Asien und der ganze Erdkreis [griechisch ‘Ökumene’] verehrt“ (Apg 19,27) und im dortigen Tempel wurde ein „vom Himmel gefallenes Bild“ verwahrt (Vers 35). So hatten die Epheser eindrücklich gezeigt, dass sie sich von ihrer geliebten Muttergöttin nicht so leicht abbringen lassen. Das sollte auch mit der Erhebung des Christentums zur Staatsreligion im Jahre 391 n.Chr. und dem darauf folgenden Verbot der heidnischen Opfer und der Schließung der Tempel so bleiben.

      Im Jahr 431 fand nämlich gerade in dieser Stadt Ephesus das bedeutendste kirchengeschichtliche Ereignis in Bezug auf die Marienverehrung statt: das vom römischen Kaiser Theodosius II. einberufene „Dritte Ökumenische Konzil“, das als „Konzil zu Ephesus“ in die Geschichtsbücher einging. Hier nun wurde Maria der Titel „Gottesgebärerin“, griechisch theotokos, offiziell verliehen, was sie praktisch zur „Muttergottes“ erhob. Ursächlicher Hintergrund dieses Konzils war eigentlich ein halb theologisch, halb politischer Streit um die Definition der göttlichen bzw. menschlichen Natur Christi. Auf dem Spiel stand dabei letztlich die Einheit des Römischen Reiches, die nur per Vereinheitlichung der Glaubensdoktrin bewahrt bleiben konnte; denn dieses Reich war keine Nation, sondern eine Kulturgemeinschaft. Die Problematik um das Wesen Christi wurde dabei vorgeschoben, um Maria zu höheren Ehren erheben zu können. Das war taktisch gesehen ein äußerst kluger Schritt, denn dadurch wurden viele christianisierte Heiden in der Kirche bei der Stange gehalten, weil sie nun auch dort ihre geliebte Anrufung der Muttergöttin beibehalten konnten. Die „Propyläen Weltgeschichte“ dokumentiert:

      »Mehr und mehr hatten die christlichen Massen, aber auch Gebildete aus den hellenistischen Religionen nach einer Göttin verlangt und es lag durchaus nahe, dass man die am weitesten in der Welt verbreitete „Gottesmutter Isis“, die vielgeliebte hellenistische Erlösergöttin, aber auch andere, ihr angenäherte Göttinnen nicht preiszugeben gewillt war. Man brauchte ja auch nur mit Hilfe alexandrinischer Interpretationen Isis in Maria umzubenennen … Dann aber konnte man mit einer leichten Namensänderung sogar eine ganze Reihe von Isisgebeten wörtlich übernehmen. All die Mittelpunkte der Isisverehrung, zu denen ja auch Rom gehörte, und Verehrungsstätten der Isis angeglichenen Göttinnen wie der Artemis von Ephesus haben den Boden dafür bereitet, dass die Metamorphose der Gottesmutter Isis in die Gottesmutter Maria nahezu reibungslos gelang … Der in Antiochia geschulte Bischof von Konstantinopel, Nestorius, sprach es 428 klar und nüchtern in seinen Predigten aus: die „Gottesmutter Maria“ sei nichts anderes als eine heidnische Muttergöttin … Wieder war ein Reichskonzil nötig; da es aber in dem marienfreundlichen Ephesus stattfand (431), war es von vornherein zum Scheitern verurteilt.«[6]

      Die Umstände des Konzils verdeutlichen diesen unbestreitbaren Zusammenhang: Abgesehen von den nicht gerade christlichen Intrigen und Ränkespielen der Kirchenführer unter sich setzten auch die Einwohner von Ephesus die Konzilsteilnehmer mit lauten Demonstrationen auf den Straßen von Ephesus unter Druck. Als das Ergebnis verkündet wurde, dass Maria nun offiziell kirchlich der Titel Gottesgebärerin verliehen sei, brach die Stadtbevölkerung in wilde Begeisterung aus und jubelte „Gelobt sei die Theotokos!“ Das klang wie ein Echo auf das zuvor dort erklungene „Groß ist die Artemis der Epheser!“, mit dem die Stadtbewohner einst die Ehre ihrer jungfräulichen Muttergöttin bekräftigen wollten. Die Bischöfe des Konzils wurden indes bei Fackelschein und mit Blumenkränzen behängt in ihre Wohnungen zurückgeleitet.

      Dieser Konzilsbeschluss hatte radikal umwälzende Folgen. Die Kultur dieser Zeit war ohnehin von einem starken Synkretismus – von Religionsvermischung – geprägt und da die Menschen bereits daran gewöhnt waren, die Große Mutter unter verschiedenen Namen anzurufen – Ischtar, Isis, Kybele, Artemis usw. – war es nun ein Leichtes, sie wiederum unter neuem Namen zu verehren. So geschah es, dass christianisierte Heiden, die nie eine wirkliche Bekehrung und Wiedergeburt erlebt hatten und sich nie von Herzen von den Götzen ab- und Christus zugewandt hatten, ihren alten Kult unter einem christlichen Deckmantel weiterpflegen und sogar an ihre Kinder weitergeben konnten.

      Auch in der äußeren Präsentation des Christentums zeigte das Konzil von Ephesus fortan seine Auswirkungen: Auf den prachtvollen Mosaiken am Triumphbogen in Rom erscheint Maria nun als Königin des Himmels zum ersten Mal in gleicher Größe und gleichem Rang wie Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dort in Rom wird dann auch bald auf Anweisung des Kaisers der berühmte Prototyp der Marienkirchen, die Basilika Santa Maria Maggiore erbaut. In den bildlichen Darstellungen erscheint Maria geradezu als Kopie der heidnischen Muttergöttinnen, mit dem Sternenmantel der Aphrodite, Urania und Isis, mit der Taube der Ischtar oder dem Mond der Artemis. Bilder der Krönung Marias zur Himmelskönigin weisen eindeutige Parallelen auf zur Erhebung Ischtars zur „Königin über die Götter der Babylonier“. Bei einigen antiken Mutter-Kind-Plastiken fällt es den Archäologen heute schwer zu bestimmen, ob es sich um „Maria und Jesus“, Isis und Horus oder Kybele und Attis handeln soll. Tatsächlich sollen etliche Götzenstandbilder einfach in die christliche „Muttergottes“ umbenannt und in gleicher Weise weiter verehrt worden sein. Eine Autorin, selbst Marienverehrerin, schreibt:

      »Mancherorts sind im Christentum Maria-Kapellen gebaut worden, wo in alter Zeit ein Heiligtum der Göttin war. Ihre Stimme spricht leiser, aber dennoch vernehmlich. Die Konturen der beiden Gestalten flossen unmerklich ineinander, manchmal veränderte sich nur der Name. Auch heute flehen an allen diesen Orten Menschen um Hilfe und Beistand in den gleichen Anliegen wie eh und je, seitdem es Menschen gibt – und wissen nicht, dass sie damit auch die Große Göttin noch einmal anrufen.«[7]

      Als nun in Ephesus die beiden historischen Fäden zusammengeführt und verknüpft worden waren – der alte Muttergottes-Kult einerseits und eine neue, unbiblische Verehrung Marias andererseits -, ging die eigentliche Entwicklung der kirchlichen Marienverehrung erst richtig los. Kurze Zeit nach dem Konzil gab es in fast jeder größeren Stadt Kirchen, die der „Gottesmutter“ geweiht waren. Im 5. und 6. Jh. kommen phantasievolle Bibelauslegungen auf, die hinter unzähligen Gestalten und Symbolen der Bibel versteckte Hinweise auf Maria sehen; in dieser Zeit wird auch die Frau aus Offenbarung 12 zum ersten Mal als Maria gedeutet.8 Und Maria wird von da an immer häufiger als domina, als „Herrin“ bezeichnet und angerufen. Die ersten Marienfeste etablierten sich im 7. Jh., z.B. der 15. August als „Mariä Himmelfahrt“, obwohl die Lehre ihrer Aufnahme in den Himmel zu dieser Zeit noch sehr umstritten ist. Der Glaube an die Himmelfahrt Marias gründet sich hauptsächlich auf eine apokryphe Erzählung, die erst im 5. Jh. entstand.[9] Doch mit zunehmender Akzeptanz dieser Sonderlehre erfährt auch die Anrufung Marias als „Fürsprecherin“ einen erheblichen Auftrieb. Die Ostkirche (Byzanz, heute die „orthodoxen Kirchen“) ist in Sachen Marienverehrung der Kirche des Westens (Rom, heute die röm.-kath. Kirche) immer weit voraus.
      Auch Mohammed, der Begründer des Islam, lernte zu Beginn des 7. Jhs. das „Christentum“ als einen halbherzigen Mischmasch aus heidnischen und biblischen Gedanken- und Kultgut kennen. Es ist höchst interessant, dass zu seiner Zeit die Marienverehrung bereits solche Ausmaße erlangt hatte, dass er die christliche Lehre der Dreieinigkeit Gottes aufgrund eines schlimmen, aber naheliegenden Missverständnisses ablehnte: Er dachte, die Christen verstünden darunter die Dreiheit Vater – Sohn – Maria.[10] Es ist z.B. bekannt, dass man damals Maria Brotkuchen als Opfer darbrachte, genau wie einst beim Kult der Himmelskönigin im Buch Jeremia. In den Koran nahm Mohammed jedoch die erfundenen Legenden über Maria auf und verehrte sie zutiefst als Haupt aller Frauen im koranischen „Paradies“. Nach dem Tod seiner Lieblingstochter Fatima schrieb Mohammed: „Du sollst sein die gesegnetste unter allen Frauen im Paradiese, nach Maria.“

      Mit der Scholastik des Mittelalters findet die Marientheologie schließlich ihren Höhepunkt. Etwa im 12. Jh. wird die Lehre und das Fest der unbefleckten Empfängnis Mariä eingeführt, obwohl die wichtigsten Theologen jener Zeit wie Anselm von Canterbury, Bernhard von Clairveaux und Thomas von Aquin diese Lehre unter Berufung auf die Bibel und den Kirchenvater Augustinus ausdrücklich ablehnten. (Nach katholischer Dogmatik wären diese Männer heute aus der römisch-katholischen Kirche als anathema verdammt und ausgeschlossen.) Dagegen findet die Anrufung Marias als Fürsprecherin und Helferin nicht nur unter Theologen, sondern auch im Volk immer begeisterteren Zuspruch. Der Lobpreis Marias steigert sich in poetischen Formen bis ins Ekstatische. Man vertritt allgemein die Vorstellung, dass die Anrufung Marias in jedem Falle eher Erhörung fände als die Anrufung Jesu. Dazu setzte sich in der Volksmeinung, aber auch unter vielen Theologen, die nochmals gesteigerte Auffassung durch, dass Maria Herrin und Gebieterin sei, nicht allein auf Erden, sondern auch im Himmel, und Jesus ihr Gehorsam schulde,[11] nebst etlichen weiteren Phantastereien, die hier anzuführen aufgrund von Länge und Peinlichkeit weder möglich noch angemessen ist und die heute auch von katholischer Seite wieder als übertrieben abgelehnt werden.
      Das wichtigste Mariengebet, das „Ave Maria“ ist in der ersten, aus Lukas 1,28-33 abgeleiteten Hälfte seit etwa dem 7. Jh. bekannt und seit dem 11. Jh. verbreitet. Die vollständige Form mit dem unbiblischen zweiten Teil kam erst wesentlich später auf, wahrscheinlich im 15. Jh. Das Rosenkranzgebet erhielt seine heutige Form erst im 16. Jh. und seine Vorformen gehen frühestens bis aufs 12. Jh. zurück. Bisweilen wird der Ursprung des Rosenkranzes dem hl. Dominikus (1170 – 1221) zugeschrieben, doch gründet sich diese Meinung „auf das erfundene Zeugnis von Autoren, die niemals existiert haben“.[12]

      Zur Zeit der Reformation drehte sich das kirchliche Interesse etwas mehr um andere Themen und die folgenden Epochen des Rationalismus und der Aufklärung ließen die Marienverehrung von Seiten der kirchlichen Obrigkeit etwas abkühlen, während das Volk diesen Kult unbeeindruckt weiterpflegte. Doch als zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Gegenreaktion auf die vorangegangene intellektuelle Nüchternheit das Zeitalter der Romantik anbrach, brachte diese neue Atmosphäre auch der marianischen Lehre und Andacht wieder neuen Aufschwung. Tatsächlich sollten die folgenden beiden Jahrhunderte in noch nie da gewesenem Maße zu marianischen Jahrhunderten werden. Dazu gehören nicht zuletzt die für diese Zeit kennzeichnenden und sich häufenden Marienerscheinungen (1830 Paris, 1848 La Salette, 1858 Lourdes, 1917 Fatima uvm.). Die Autoren Hierzenberger und Nedomansky zählen allein 105 Erscheinungen im 19. und 430 im 20. Jahrhundert auf. In den letzten zwei Jahrhundert machte der Papst von seiner Unfehlbarkeit zweimal Gebrauch von seiner Unfehlbarkeit – beide Male allein zur Definition neuer marianischer Dogmen: 1854 die „Unbefleckte Empfängnis Mariens“ und 1950 die „leibliche Aufnahme Marias in den Himmel“. Ein drittes Dogma, das Maria zur „Miterlöserin“ erheben soll, steht noch aus Deppe/ Clv.de

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      2019/08/29 at 8:58 pm
  • From Herr S. on Das Phänomen Greta steht für die Verblödung unserer Zivilisation.

    Greta und ihr Vater sind inzwischen gut und wohlbehalten in New York angekommen.

    Ich freue mich darüber.

    Leben und leben lassen…

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    2019/08/30 at 2:46 pm
  • From Marc on Gibt es ein „Schwulen-Gen“ oder „Lesben-Gen“?

    Nicht bekannte Sünde im Allgemeinen und Unzucht im Besonderen, haben schwerwiegende Folgen für die Nachkommen über mehrere Generationen. Homosexualität findet sich somit oft generationenübergreifend wieder.

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    2019/08/30 at 10:14 pm
  • From Schafhauser Georg on Das Phänomen Greta steht für die Verblödung unserer Zivilisation.

    Die schönsten Diskussionen lassen sich mit mangelndem Fachwissen führen. Grete und ihre Bewegung auf die Stufe einer Ersatzreligion zu stellen ist schlicht Blödsinn! Wir müssen uns vergegenwärtigen dass WIR MENSCHEN UNS UND UNSEREN NACHFOLGEGENERATIONEN die Erde zerstören. Und wer sich religiöses Gedankengut zurückzieht hat noch nicht ein mal den Bahnhof gefunden wo der Zug gerade dabei ist abzufahren.

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    2019/08/31 at 1:27 pm
    • From Marc on Das Phänomen Greta steht für die Verblödung unserer Zivilisation.

      Das Problem sitzt viel tiefer. Der sündige, weltlich ausgerichtete Mensch spürt seine Verlorenheit, die geistliche Leere und innere Einsamkeit in einer immer schneller kolabierenden Welt. Existenzbedrohende Umwelteinflüsse, zunehmende soziale Ungerechtigkeit und allgemeine Lieblosigkeit erzeugen Ängste, die der sündige Mensch verzweifelt loszuwerden versucht. In seiner Hoffnungslosigkeit sucht er nach Möglichkeiten um sich und die Welt zu retten. Aber genau diese “Selbsterlösung” muss scheitern, da er nicht erkennt dass die wahre Ursache seiner Situation, die Trennung von Gott ist. All diese Zustände in dieser sterbenden Welt wie wir sie heute vorfinden, wurden detailliert vorausgesagt und finden sich wieder im Wort Gottes. Diese Erde wird neugemacht, nicht durch Menschenwerk, sondern durch die Erfüllung des Wortes in Jesus Christus.

      Werde Deine Ängste los. Finde deine Heimat beim Herrn Jesus Christus.

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      2019/09/01 at 4:50 am
    • From ali on Das Phänomen Greta steht für die Verblödung unserer Zivilisation.

      Greta Thunberg ist das Produkt eigennütziger Lobbys, und die bestehen aus Erwachsenen. Nur so erklärt sich die scheinbare Infantilisierung, daß eine Horde hochbezahlter Politiker und „Experten“ bei „Klimakonferenzen“ und in Parlamenten von den Stühlen aufspringen und ihr frenetischen Applaus zollen, wenn sie ihnen entgegen schleudert: „Ich will, daß ihr Angst habt“. Wenn das nicht an einen religiösen Wahn erinnert?! Es ist nichts bewiesen und wird doch geglaubt.

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      2019/08/31 at 9:20 pm
  • From Eva on Gibt es ein „Schwulen-Gen“ oder „Lesben-Gen“?

    Stichwort “Pinguine”
    Allen, die an einer sachlichen und ernsthafen Debatte interessiert sind, empfehle ich das Interview mit dem Verhaltensforscher Paul Vasay in der Zeit: “Schwule Tiere – Missbrauch durch Politik” von Bastian Dornbach (https://www.zeit.de/online/2008/22/homosexualitaet-tiere-interview/komplettansicht).

    Vasay erforscht homosexuelle Verhaltensweisen freilebender japanischer Makaken-Weibchen und schrieb das Buch “Homosexual Behaviour in Animals: An Evolutionary Perspective”. (Also kein Verdächtiger, der bibeltreuen Christen nach dem Mund redet.)

    Er mahnt, dass wir mit Tier-Mensch-Vergleichen vorsichtig sein müssen. Als Antwort auf die Frage, ob das nicht recht häufig gemacht werden würde, sagt Vasey: “Ja, wenn jemand ein männliches Pinguinpärchen sieht, wird es vielleicht bei einer Konferenz erwähnt oder als Anekdote in einer Zeitung. Und dann springen die Medien auf dieses Thema an. Die Schlagzeile ist dann: ‘Schwule Pinguine adoptieren Nachwuchs’. Aber das Problem ist, dass es nur eine einzelne Beobachtung ist. Es gibt nur wenige wirklich wissenschaftliche Studien, die über Jahre gehen und einen tiefen Einblick erlauben. Wenn Sie mich also über Pinguine fragen, kann ich nur sagen: Es gibt einfach keine Forschung darüber. Es wird nur viel geredet. Anscheinend weil es das Bedürfnis der Öffentlichkeit erfüllt, zu sagen, dass Homosexualität natürlich ist. Ich denke, die Gemeinschaft braucht das, weil es ihr hilft.”

    Auf die lange Liste von Tierarten gleichgeschlechtlichen Verhaltens angesprochen stellt Vasay fest: ” Das Potenzial für homosexuelles Verhalten ist wohl weit verbreitet. Deswegen ist es aber nicht gleich alltäglich oder üblich. Wenn man diese Liste mit homosexuellen Tieren genau anschaut, stellt man nämlich fest, dass es bei einigen Arten nur einen einzigen beobachteten Fall gibt. Wenn jemand etwa einen Elch sieht, der gerade einen homosexuellen Kontakt hat, dann kommt der mit auf die Liste. Aber das ist nur eine Beobachtung in Tausenden von Stunden.”

    Außerdem sei auch bei einer solchen Beobachtung noch nichts über den Grund für eine solche Verhaltensweise ausgesagt, betont der Verhaltensforscher. Beispielsweise können gleichgeschlechtliche Allianzen helfen, an Futter zu kommen oder Zugang zu Weibchen zu haben.

    Deshalb kritisiert Vasey, dass Homosexuellen-Verbände die Beobachtungen von homosexuellen Verhaltensweisen im Tierreich für ihre politischen Zwecke missbrauchen würden.*

    Und daher kann man auch den Pinguin-Hinweis von Andreas Heinrich als zu oberflächlich und zu kurz gegriffen einordnen, selbst wenn man nicht der Bibel als Gottes Wort vertraut.

    @Andreas Heinrich
    Als Christen, die wir auf die Bibel als Wort Gottes vertrauen, sind wir davon überzeugt, dass Menschen keine evolvierten Tiere sind, sondern im Bilde Gottes geschaffen – als Mann und Frau. Daher haben wir eine besondere Würde von Gott und eine besondere Verantwortung unserem Schöpfer gegenüber. Tiere haben diese Verantwortung nicht.

    Außerdem ist alles, was wir heute in der Schöpfung beobachten, die Beobachtung einer gefallenen Schöpfung – sie ist aufgrund des Sündenfalls des Menschen der Vergänglichkeit und der Sterblichkeit unterworfen. Paulus schreibt im Brief an die Römer, dass “die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt”.

    Als bibeltreue Christen geht es uns also um Gottes Wort. Es geht um Seine Gedanken, die höher sind als unsere menschlichen Gedanken. Und diese Gedanken Gottes möchten wir weitergeben, damit Menschen umkehren zu IHM. Das ist unser Anliegen.

    Und das war der Ausgangspunkt der Debatte:

    Die Frage nach dem gentischen Einfluss auf Homosexualität und die Ergebnisse der aktuellen Studie von Ganna und Team, die zu dem Schluss kommt, dass die Gene nur einen kleinen Bruchteil des sexuellen Verhaltens erklären.

    Als Christen nehmen wir diese Studie zur Kenntnis. Sie deutet darauf hin, dass man nicht homosexuell geboren wird. Punkt.

    Maßgebend ist für uns als bibeltreue Christen die Schrift, die besagt, dass jeder Mensch vor Gott verantwortlich ist – auch für das Ausleben der Sexualtität. (Und in diesem Bereich fehlen wir alle mehr oder weniger.)

    Denn tatsächlich sieht Gott Homosexualität als Sünde an. Genauso ist Unzucht Sünde. Prostitution ist Sünde. Pornografie ist Sünde. Ehebruch ist Sünde. (Und so ist vor den Augen des heiligen, treuen, gerechten Gottes der Gedanke an Ehebruch schon Ehebruch und daher Sünde. Denn Gott sieht das Herz an, nicht nur das, was vor Augen ist. Er kennt uns durch und durch.)

    Und ja: Gott hasst die Sünde. Aber er liebt den Sünder.

    Es gilt die gute Botschaft: Gott rettet Sünder! Jesus nimmt die Sünder an. “Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.”

    Diese Botschaft gilt den 95% heterosexuellen Menschen, den 4% homosexuellen Menschen und den 1% der Menschen, deren Geschlechtsmerkmale nicht eindeutig ausgeprägt sind. (Diese Zahlen stammen auch nicht gerade von einem Fan der christlichen Botschaft, von Ulrich Kutschera, einem Evolutionsbiologen und missionarischen Atheisten.) Diese Botschaft gilt den vielen Ehebrechern und Unzüchtigen – allen also, die außerhalb der Ehe ihre Sexualtiät leben inklusive der Homosexuellen. Sie gilt allen Stolzen und Hochmütigen, allen Geizigen, allen Habgierigen, allen Betrügern, allen Lügnern, allen Feigen, allen Lästerern, allen Dieben, allen Ungerechten, allen Sündern:

    Jesus nimmt die Sünder an. Jesus vergibt. Er vergibt allen, die von ihrer Sünde umkehren und an IHN und sein Werk glauben.

    Keiner ist ohne Sünde. (Nein, im Gegenteil. Der Mensch sündigt, weil er von Natur aus Sünder ist.) Und die Ehebrecherin, der Ehebrecher, der Unzüchtige und die Unzüchtige – sie gehen nicht verloren, weil sie Sünder sind. Sie gehen verloren, weil sie die Sünde lieben. Weil sie nicht umkehren wollen und die Erlösung in Jesus Christus nicht annehmen wollen. Weil sie ihre Sünde nicht aufgeben wollen, weil sie an der Sünde festhalten. Weil sie Gott nicht Recht geben wollen, nicht einsehen wollen, dass sie auf die Vergebung des gnädigen Gottes angewiesen sind.

    Wer allerdings in Demut umkehrt zu Gott und an Jesus glaubt, wie die Schrift sagt, dem wird vergeben. Egal, was er getan hat und wie er gelebt hat. Er wird in dem Moment vom Tod zum Leben durchdringen.

    Und das hat Michael Glatze offensichtlich erlebt. Das meint er, wenn er sagt: Ich wähle das Leben.

    Denn wer Jesus hat, der hat das Leben. Wer Jesus nicht hat, hat das Leben nicht.

    * Anmerkung:
    Der Vollständigkeit und der Redlichkeit halber möchte ich nicht verschweigen, dass Paul Vasay den Vorwurf des Missbrauchs verhaltensbiologischer Beobachtungen auch gegenüber “Anti-Homosexuellen-Bewegungen” gegenüber erhebt, wozu er auch bibeltreue Christen zählt.

    So möchte ich mich übrigens nicht verstanden wissen. Ich bin nicht gegen homosexuelle Menschen. Jesus ruft seine Nachfolger auf, alle Mitmenschen zu lieben – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.

    Es geht also nicht darum, sich als Mensch über andere Menschen zu erheben, so nach dem Motto: Heterosexuelle sind die besseren Menschen. Auch nicht in dem Sinn, Christen sind die besseren Menschen. Nein. Aber es geht darum, für Gottes Schöpfungsordnung einzustehen und dem Zeitgeist die biblische Wahrheit entgegenzuhalten.

    Und letztendlich geht es darum, als erlöste Menschen allen die gute Botschaft weiter zu geben:

    “Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat; weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte.

    So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!” (2. Korintherbrief 5,14-20)

    Die Liebe des Christus drängt uns dazu.

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    2019/08/31 at 6:27 pm
  • From Christina on Gibt es ein „Schwulen-Gen“ oder „Lesben-Gen“?

    Warum es Homosexualität bei Tieren gibt? Nun, ganz einfach, weil durch den Sündenfall des ersten Menschenpaares die gesamte Schöpfung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Und zur Schöpfung gehören auch die Tiere. Und nicht nur das, die Schöpfung wurde auch der Vergänglichkeit (dem Tod) unterworfen.
    Ein sehr komplexes Thema. Um da mehr zu verstehen, müssten Sie schon ihre Vorurteile dem christlichen Glauben gegenüber erstmal ablegen. Ich zweifle aber daran (nachdem ich Ihre Kommentare hier schon seit einige Zeit mit verfolge), dass sie das in Betracht ziehen. Oder? Und so wird wohl das meiste für Sie weiterhin im Dunkel bleiben und das was Ali schreibt Böhmische Dörfer. Schade.

    Ich frage mich wirklich, woher bloß ihr großer Zorn auf das Christentum und ihre Verachtung kommt? Hat ihnen irgend ein Christ mal etwas Schlimmes angetan? Oder was gibt es sonst für einen Grund???

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    2019/08/31 at 9:18 pm
  • From O. L. on Scheinbar zeigt Gott schon wieder den Mittelfinger. Bühne kracht bei Konzert von Casper und Marteria herunter - mehrere Verletzte

    Lieber Bruder
    Leider verstehe ich nicht was du mit der Aussage: “Scheinbar zeigt Gott wieder den Mittelfinger” meinst.
    Gott zeigt doch keinem den Mittelfinger….

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    2019/09/01 at 10:29 am
  • From Christian Albrecht on Scheinbar zeigt Gott schon wieder den Mittelfinger. Bühne kracht bei Konzert von Casper und Marteria herunter - mehrere Verletzte

    Warum “zeigt Gott keinem den Mittelfinger”? Nicht im wörtlichen Sinn. Aber im übertragenen Sinn steht geschrieben:

    “1 Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? 2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten : 3 »Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!« 4 Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie. 5 Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm: 6 »Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!« — 7 Ich will den Ratschluss des HERRN verkünden; er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. 8 Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum. 9 Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!« 10 So nehmt nun Verstand an, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter der Erde! 11 Dient dem HERRN mit Furcht und frohlockt mit Zittern. 12 Küsst den Sohn, damit er nicht zornig wird und ihr nicht umkommt auf dem Weg; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! Wohl allen, die sich bergen bei ihm!” (Psalm 2)

    Gott zeigt nicht den Mittelfinger; aber er sagt klar, dass er zürnt und wenn man nicht Buße tut, so sendet er feurige Pfeile. Gott ist kein Kuscheltierchen und mit dem HERRN ist nicht zu spaßen. Dass Gott Sünde hasst, ist am Kreuz von Jesus Christus zu sehen, ebenso, dass Gott Sünder zur Buße ruft, und dass Gott die sündige, böse Welt so liebte, dass er seinen grausamen Zorn auf die Sünder am Kreuz von Golgatha an seinem eingeborene Sohn ausließ, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht in die ewige Verdammnis verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

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    2019/09/01 at 7:08 pm
  • From O. L. on Scheinbar zeigt Gott schon wieder den Mittelfinger. Bühne kracht bei Konzert von Casper und Marteria herunter - mehrere Verletzte

    Jemandem denn Mittelfinger zu zeigen ist eine Beleidigung. Unser Herr ist Souverän und dass sich der Herr nicht verspotten lässt das wissen wir. Den Mittelfinger zu zeigen ist eine Sünde, sündigt der Herr Ihrer Meinung nach? Mir ist bewusst, dass diese Aussage nur im übertragenen sind gemeint war, jedoch ist es meiner Meinung nach falsch eine solche Aussage zu machen.

    Liebe Grüsse im Herrn und Gottes Segen

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    2019/09/02 at 5:27 am
  • From Thomas R. Merten on Atheisten beweisen die Wahrheit der Bibel!

    Eine meine Lieblingsstellen. Lese ich gerade jeden Tag, weil sie mir auch rein literarisch, aber vor allen Dingen inhaltlich so gut gefällt. Ist natürlich Geschmackssache. Und es steht ja nirgends in der Bibel, dass man keine Lieblingsstellen haben darf, oder Alois?

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    2019/09/03 at 1:21 am
  • From Thomas Dietz on Atheisten beweisen die Wahrheit der Bibel!

    Meine Lieblingsstelle in der Bibel, die sich an die Atheisten richtet, ist folgende:

    “Nur Narren reden sich ein: “Es gibt keinen Gott.” Sie sind völlig verdorben, ihr Treiben ist ein Gräuel; und keiner ist da, der noch Gutes tut” (Version: Neue Evangelistische)

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    2019/09/03 at 4:55 am
    • From Thomas Dietz on Atheisten beweisen die Wahrheit der Bibel!

      Wenn die Bibel solch ein “Märchenbuch” wäre, wie Sie es hier beschreiben, dann hätte das Buch der Bücher heute nicht DEN Stellenwert überall auf der Welt:
      Die Bibel ist das meistgedruckte, am häufigsten übersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Es existieren Gesamtübersetzungen in 469 Sprachen und Teilübersetzungen in 2527 Sprachen. Jedes Jahr kommen 30 – 40 weitere Übersetzungen hinzu.

      Die Bibel ist nicht nur ein einziges Buch, sondern eine kleine Bibliothek, in welcher sich 66 Einzelbücher mit verschiedenen Literaturgattungen befinden: Geschichtsbücher, prophetische Schriften, Weisheitsliteratur, Lyrik (Psalmen), Briefe und auch Liebeslieder (das Hohe Lied der Liebe). Insgesamt sind es 1189 Kapitel oder 31176 Verse.

      Die Bibel wurde von etwa 40 Schreibern verfasst, aus verschiedenen Zeitepochen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten. Sie entstand in einem Zeitraum von ca. 1500 Jahren. Das Alte Testament wurde im Zeitraum von ca. 1400 – ca. 400 v. Chr. auf hebräisch und aramäisch verfasst. Das Neue Testament wurde zwischen 30 und ca. 95 n. Chr. in griechischer Sprache verfasst.

      Das Alte Testament beginnt mit der Entstehung der Welt. Es beschreibt die Geschichte des Volkes Israel, enthält einen lyrischen Teil und prophetische Schriften. 3268 Verse der prophetischen Schriften haben sich bereits erfüllt.

      Quelle: https://www.jesus.ch/themen/glaube/bibel/197650-interessante_fakten_zum_buch_der_buecher.html

      Jesus, sein Leben und sein Tod am Kreuz sind historisch belegt. Darüber hinaus gibt es zahllose Menschen, die Ihm die positive Wandlung ihres Lebens, Heilung von Krankheiten u. v. a. verdanken.
      Ich denke, dem ist nichts hinzuzufügen – außer meiner freundlichen Bitte an Sie, sich doch etwas intensiver mit dem christlichen Glauben und der “Guten Nachricht” zu befassen.

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      2019/09/04 at 4:16 am
    • From ali on Atheisten beweisen die Wahrheit der Bibel!

      Die trifft.

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      2019/09/03 at 9:18 am