Im Grunde ist das Theaterstück von Samuel Beckett ziemlich realistisch.
Der Mensch kommt, fabriziert Müll und erlischt.
Auch die zeitlich 35 Sekunden dauernde Performance ist sehr realistisch – denn im Hinblick auf die Ewigkeit ist das Menschenleben ein nichts, nur ein Rauch der schnell vergeht.
Räumlich verhält es sich nicht anders; denn aus einer gewißen Entfernung erscheint die Erde unter den tausenden und Millionen Sternen wie ein dunkler Punkt, der kaum auffindbar ist – und je größer die Entfernung, umso größer sein verschwinden im endlosen Raum.
Und dennoch maßt sich dieses Nichts im Menschenkleid an, das höchste, wichtigste Etwas im ganzen Universum zu sein. Aber nichts im Universum kann den Menschen seine Wichtigkeit bestätigen; viel mehr ist es aber so, daß alles ihn nur klein, gering und unbedeutend macht – der unendliche Raum läßt ihn verschwinden in ein unbedeutendes dunkles nichts; die unendliche Zeit läßt ihn verkürzen in weniger als Sekundendauer; und seine eigenen Werke laßen ihn schrumpfend versetzen in eine unendlich große Müllhalde, eines Ozeans von Kloake.
Es ist nur Gott, der ihn, den Menschen, eine unendlich große Bedeutung schenkt – aber nicht irgendein Gott unter tausend Göttern, sondern ein Gott der Liebe – der Gott Jesu, der Gott des Evangeliums.
Findet der Mensch nicht hier seinen Ort und seine Heimat, so wird er es nirgend im Universum finden.
Entweder wird er vom Universum verschlungen, oder von Gott gefunden – das ist der Mensch.
Samuel Becket: “Wir fragen immer nur, ob es ein Leben nach dem Tode gebe. Wir sollten fragen: Gibt es ein Leben nach der Geburt?”
liebe grüße christian (nicht zu verwechseln mit Christian)
Alles wird am Geld gemessen -, zumindest in der heutigen Zeit des ökonomischen Wertekanons.
Die gesamte Politik von heute richtet sich allein nach den Wirtschaftsinteressen. Die Fürsten von heute sind die Vorstände von Weltkonzernen und Banken. Sie geben die Richtung, wohin die Politik, und somit auch die Gesellschaft, gesteuert werden soll – hierbei kommt dem Politiker, neben dem Lobbyisten, die Rolle des Vermittlers zwischen Wirtschaft und Volk zu.
Die Logik der Ökonomie aber kennt kein Mitgefühl, Gefühl, Moral, Gewissen und menschliche Dimensionen. In der Ökonomie gilt nur die eine Regel: Maximierung des maximalen Profits – und alles was den Gewinn hindert oder hindern könnte, ist eine Schranke, die mit allen Mitteln gebrochen werden muß.
Und weil die Politiker die Vertreter und der verlängerte Arm der Ökonomie und des Geld- und Bankensystems sind, werden gesetzlich alle Schranken der menschlichen Dimension gebrochen, die ein Hindernis und eine Bremse für die Logik der ökonomischen Interessen sein könnten.
Wenn aber die Wirtschaft und dessen Wachstumsziel die Mitte und das Zentrum aller gesellschaftlichen Aspekte ist, so ist das eigentliche Leben, was immer im Zentrum aller Dinge stehen sollte, aus dem Zentrum verdrängt, und spielt nur noch eine untergeordnete Rolle in Werte- und Entscheidungsfragen.
Aus diesem Grunde kann man dann auch die Logik eines Politikers wie Martin Schulz, den Präsidenten des Europäischen Parlaments (SPD), gedanklich gut nachvollziehen, wenn er die Abschaffung von Kreuzen im öffentlichen Raum verstanden wissen will.
Auch wenn das Kreuz nur ein Symbol ist, ist es dennoch ein symbolträchtiges Zeichen, welches eine bestimmte Ethik im historischen Sinn charakterisiert. Und es sind gerade die Symbole, die in sehr verkürzter Form Wertekategorien für die Öffentlichkeit darstellen. Auch die EU-Flagge mit den zwölf Sternen symbolisieren etwas (Brüssel-Diktatur), auch das Hakenkreuz des Dritten Reiches symbolisierte einen (Un)Wertekanon…etc.
Und solange der Leitspruch der Ökonomie die Umwertung der Werte treibt nach dem Motto “Der Mensch ist für die Wirtschaft” und nicht wie es sein sollte “Die Wirtschaft ist für den Menschen”, solange kann es dann auch nicht verwundern, wenn die Welt, die Gesellschaft sich erkaltet und unzählige Kinder abgetrieben, Ältere abgeschoben werden und Euthanasie einen Raum in der sozialen Kultur der noch zivilisierten Menschheit einnimmt.
Deutschland ist kein christlicher Staat. Dennoch ist die christliche Botschaft eine geistige Grundlage unserer Gesellschaft. Und vor allem sollte sich diese Gesellschaft dieser mehr vergewissern.
Ein genauer Blick lohnt sich, um diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen, der bereits so alt ist wie die Bundesrepublik selbst. Schon mit dem Gottesbezug in der Präambel drückt unser Grundgesetz aus, dass jenseits des gesetzten Rechts die Menschen durch eine andere Instanz geleitet werden. Dietrich Bonhoeffer hat dies in seiner “Ethik” einmal so formuliert, dass wir hier auf Erden immer nur die vorletzten Dinge regeln. Die letzten Dinge werden von Gott bestimmt.
Mit dem Gottesbezug will sich das Grundgesetz klar absetzen von der Barbarei der Nationalsozialisten, die ein zutiefst menschenfeindliches und vollkommen gottloses Regime entfesselt hatten – es soll eine dauerhafte Schranke zwischen dieser Barbarei und dem neuen Deutschland errichten. Die Präambel mit dem Gottesbezug beschreibt einen transzendenten Bezugsrahmen, in dem sich der Staat bewegt. Die Präambel weist darauf hin, dass das staatliche Recht nicht alles ist, was eine Gesellschaft ausmacht.
Aber gehen wir einen Schritt weiter: Das Grundgesetz ist eine Verfassung der Freiheit. Unsere Verfassung verleiht den Bürgern umfassende Freiheitsrechte. Dennoch benötigt eine Gesellschaft einen Wertekonsens, der sie im Inneren zusammenhält. Der Staat kann in diesen Wertediskurs nur bedingt eingreifen, will er die Freiheitsgarantie nicht gefährden.
Würde er dies tun, wäre er wieder auf dem Weg zum totalitären Staat. Der spätere Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde hat dies bereits in den 60er Jahren in dem berühmt gewordenen Satz zusammengefasst: “Der freiheitliche, säkulare Staat ist von Voraussetzungen abhängig, die er selbst nicht garantieren oder schaffen kann.”
Über Böckenfördes These ist viel diskutiert worden. Auch darüber, ob er vielleicht zu einseitig die christliche Ethik als moralische Grundlage des gesellschaftlichen Lebens im Blick hatte. Man braucht dies nicht zu entscheiden. Aber die christliche Lehre taugt nach meiner Überzeugung auch heute für die Sinnstiftung einer Gesellschaft, in die sicher mit zunehmender Zeit auch die Vorstellungen anderer Religionen berechtigterweise einfließen werden, weil immer mehr Menschen mit Wurzeln aus anderen Kulturen in unserem Land leben. V.Kauder
Ja, ich glaube an Jesus Christus. Ich habe die Bibel wieder und wieder gelesen. Bei einer Diskussion könnte jeden Theologen platt machen. Ich kenne alle Argumente für den christlichen Glauben, und es sind die besseren Argumente, als die der Atheisten. Seit 2008 bin ich bekehrt und bin der festen Überzeugung, dass jeder Vers der Bibel direkt von Gott stammt. Trotzdem will ich nicht mehr leben. Ich bin dieses Lebens so überdrüssig, weil es nichts unbefriedigenderes als das Leben selbst gibt. Im Alter von 19 Jahren verlor ich meine Freundin. Das war die einzige Frau, die ich jemals geliebt habe. Seitdem hatte ich keine Beziehung mehr und bin mit 37 Jahren immer noch solo. Dann bekam ich ganz starke Akne über viele Jahre. Dann bekam ich eine drogenbedingte paranoide Schizophrenie. Ich war über 15 Mal für lange Zeit in der Psychiatrie. Auch dort konnte man mir nicht helfen und ich leide immer noch darunter. Im Frühjahr leide ich meist unter einer starken Allergie. Dann verlor ich meinen Arbeitsplatz und bin seitdem in Rente und muss jeden Euro dreimal herumdrehen. Dann meldete mein Vermieter Eigenbedarf an und ich musste in eine Stadt ziehen, wo ich keine Kontakte finde. Meine Zähne gingen kaputt und ich kann mir keine Zahnsanierung leisten. Seit ungefähr zwei Jahren habe ich einen stark juckenden Ausschlag, der trotz Salbe nicht weggeht. Keines meiner Gebete wird erhört. Nicht den kleinsten Segen hat Gott mir gegeben. Ein Auto habe ich schon lange nicht mehr und komme deswegen nicht mehr aus meinem Ort heraus, in dem ich ganz alleine, weit entfernt von meiner Heimat, lebe. Aufgrund meines Glaubens habe ich schon körperliche Prügel und Schläge erhalten, neben dem Mobbing am ehemaligen Arbeitsplatz. Was ist der Dank dafür?
Ich bin gegen Euthanasie. Aber wenn das Leben nur noch aus Qual besteht, dann sollte man es beenden können. Es gibt auf dieser Welt leider ein Übermaß an Leid, das so stark sein kann, dass man jeden Lebenswillen verlieren kann. Warum soll man dann noch unnötig leiden?
Manchmal kommt mir Gott vor wie ein grausamer Sadist. Ich weiß, dass diese Wahrnehmung nicht richtig ist. Aber es gibt Menschen, die hätten lieber niemals gelebt.
Ich habe keine Gemeinde. Ich bekomme in Menschenansammlungen sofort psychotische Schübe. Habe es mehrmals versucht und musste sofort wieder gehen. Auch die Behandlung in einer christlichen Klinik konnte das nicht ändern. Ich wurde damals kranker entlassen, als ich eingeliefert worden war.
Es gibt doch auch kleine Hausgemeinden. Wir hier betreuen auch Leute im kleinen Kreis oder auch nur am Telefon, wenn sie es so haben wollen. Es gibt auch Besuchstdienste, die mit dir reden und beten können.
Tja, diese ganzen “Christen” haben anscheinend nicht die Bibel gelesen, denn sonst wüßten sie, was Gott darüber sagt, wenn man mit Leuten, die nicht “in Christus” sind, gemeinsame Sache macht. Bei uns in Deutschland schreien ja auch regelmäßig Imame unter dem Kreuz Christi in Kirchen der Homo-, Gender- und Chrislam-Kirche EKD – doch eine Christin wehrt sich so, daß es jeder sieht und hört. Hut ab vor dieser Frau -> http://www.youtube.com/watch?v=RVozY8L14rs
zum Thema Rock am Ring möchte ich gerne was loswerden.
Bevor Jesus mich erlöste suchte ich auch so ein “bißchen Himmel” bei Rock am Ring.
Die Ernüchterung erfolgte am Montag danach, mit Katerstimmung, leerem Portemonie und innerer Leere.
Stars wie David Bowie etc. bewunderte ich.
Durch Jesu Tat auf Golgatha tun mir sogar die Stars die ich früher verehrte leid.
From wusel on Von Aleister Crowley über Mick Jagger zu Marilyn Manson.
Go to comment2014/06/03 at 10:11 am
From ali on Von Aleister Crowley über Mick Jagger zu Marilyn Manson.
Go to comment2014/06/03 at 10:44 am
From ali on Wunderbarer Film über die Schöpfung Gottes.
Go to comment2014/06/04 at 12:28 am
From 35 Sekunden Auftritt on WOZU SIND WIR DA?
Go to comment2014/06/04 at 5:37 am
From christian on WOZU SIND WIR DA?
Go to comment2014/06/04 at 1:51 pm
From ali on WOZU SIND WIR DA?
Go to comment2014/06/04 at 2:55 pm
From David on Brücken - Meisterwerke göttlicher Genialität
Go to comment2014/06/04 at 7:46 pm
From ali on Brücken - Meisterwerke göttlicher Genialität
Go to comment2014/06/05 at 10:10 pm
From ali on WOZU SIND WIR DA?
Go to comment2014/06/06 at 12:58 am
From Euthanasie die Zukunf? on Spätestens wenn die Rentenkassen geleert sind und die Überalterung weiter fortgeschritten ist, kommt das Thema Sterbehilfe für Alte auf den Tisch.
Go to comment2014/06/07 at 11:23 am
From ali on Spätestens wenn die Rentenkassen geleert sind und die Überalterung weiter fortgeschritten ist, kommt das Thema Sterbehilfe für Alte auf den Tisch.
Go to comment2014/06/07 at 11:30 am
From T. on Spätestens wenn die Rentenkassen geleert sind und die Überalterung weiter fortgeschritten ist, kommt das Thema Sterbehilfe für Alte auf den Tisch.
Go to comment2014/06/07 at 3:20 pm
From ali on Spätestens wenn die Rentenkassen geleert sind und die Überalterung weiter fortgeschritten ist, kommt das Thema Sterbehilfe für Alte auf den Tisch.
Go to comment2014/06/07 at 4:20 pm
From T. on Spätestens wenn die Rentenkassen geleert sind und die Überalterung weiter fortgeschritten ist, kommt das Thema Sterbehilfe für Alte auf den Tisch.
Go to comment2014/06/07 at 4:29 pm
From ali on Spätestens wenn die Rentenkassen geleert sind und die Überalterung weiter fortgeschritten ist, kommt das Thema Sterbehilfe für Alte auf den Tisch.
Go to comment2014/06/07 at 4:39 pm
From Chris on Papst Franziskus betete mit Mahmud Abbas und dem Schimon Peres. Zu wem beteten sie?
Go to comment2014/06/10 at 5:50 am
From Siggi on Wieder "Rock im Park".
Go to comment2014/06/10 at 10:29 am
From ali on Wieder "Rock im Park".
Go to comment2014/06/10 at 11:56 am
From ali on Papst Franziskus betete mit Mahmud Abbas und dem Schimon Peres. Zu wem beteten sie?
Go to comment2014/06/10 at 12:48 pm
From Wolfram on Vor zehn Jahren starb Ray Charles.
Go to comment2014/06/11 at 9:17 am