Leserbriefe

  • From fistulator on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    @ SHA

    Hi!

    SHA, du sagtest, das der Film nur etwas für Menschen ist, die wissen, wer JESUS war. Ich wusste es bis zum Film nicht. Klar, jeder “kennt” JESUS, weiß von IHM – aber kennt IHN wirklich jeder? Ich glaube, ich habe IHN durch den Film kennen gelernt und mich für IHN interessiert. Ich besuche seit dem (ich habe den Film am Karfreitag (!) gesehen) eine freikirchliche Baptisten-Gemeinde, und ich stehe grade vor meiner wichtigsten Entscheidung. Ihr wisst, was ich meine.. Der Film hat dabei sehr geholfen.

    Be blessed.

    Go to comment
    2004/05/20 at 11:05 pm
  • From ali on Und Hass zeugt Hass

    danke für das lob an gerald.
    ali

    Go to comment
    2004/05/21 at 12:14 am
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    gott möge diese entscheidung für jesus in dir stärker wachsen lassen.
    gottes segen
    ali

    Go to comment
    2004/05/21 at 12:43 am
  • From Cyberspawn on Tattoos – ewige Erinnerungen

    Akzeptanz und Respekt verloren?

    Dieser Artikel bezieht sich auf einen Kommentar, den ihr (bzw. “ali”) zu einer Meinung bezüglich des Artikels über Tattos geschrieben habt:

    > \”Ob es nun das Ying/Yang-Zeichen, der Obelisk der Freimaurer, das Pentagramm, ein Bild der Jungfrau Maria, ein Edelstein oder irgendetwas anderes ist dem man magische Kräfte zuschreibt – es sind Dinge, tot und meist aus Menschenhand gemacht.\” < Natürlich sind es nur Dinge. Aber Jesus ist im entfernten Sinne auch nur ein \"Ding\". Er ist gestorben, um uns unsere Schuld zu nehmen, mal so grob gesagt. Aber jetzt haben wir nichts mehr, als den Glauben an ihn. Jesus ist ein Symbol für den Glauben an den christlichen Gott. Aber nur für die Leute, die eben daran glauben. Unabhängig davon ob manche Fundamentalisten es für falsch oder richtig halten, können andere Symbole auch ein Zeichen für den Glauben an etwas sein, genau wie Jesus ein Zeichen für den Glauben an den christlichen Gott ist. Und da Gott uns auch lehrt, andere Menschen zu respektieren und sie nicht schlecht zu machen, weil sie anders sind, kann man doch nicht einfach sagen, daß es schlecht oder gar falsch (Begriffe für die dich ein Philosophieprofessor vermutlich umbringen würde) ist, an ein Symbol zu glauben. Wichtig ist doch, daß Menschen überhaupt an etwas glauben. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob das Gott ist oder die Natur oder vielleicht auch nur man selbst oder gar Satan. All das ist nicht von Grund auf falsch. Man muß seinen eigenen Weg finden, aber man darf dabei nicht anderen versuchen etwas aufzuzwingen. Natürlich versucht ihr einen christlichen Standpunkt zu vermitteln. Nur dadurch, daß ihr das in so übertriebenen Formen macht und so wenig Akzeptanz gegenüber anderen Formen von Religionen oder Lebensweisen habt, werdet ihr in eurer Überzeugungsarbeit ziemlich unglaubwürdig. So werdet ihr wohl wirklich nur sehr wenige Menschen von euren Zielen überzeugen können - und vermutlich auch nur die Leichtgläubigsten unter denen, die keine eigene Meinung zu irgendetwas haben. > \”Ist es nicht dumm, das Geschöpf anstatt des Schöpfers anzubeten?  
    Ist es nicht dumm, das Geschöpf anstatt des Schöpfers anzubeten?

    Dem Geschöpf mehr Kraft und Macht zuzuschreiben als dem Schöpfer?\”< Wieso sollte es dumm sein, das Geschöpf anstatt des Schöpfers anzubeten? Natürlich hat der Schöpfer dieses Geschöpf geschaffen (deshalb heißt er ja auch so), aber was das Geschöpf geleistet hat, das hat es alleine geschafft. Und wenn es für diese Taten anbetungswürdig ist (in welchem Sinne auch immer), warum dann also nicht? Und wer weiß... vielleicht kann ja aus dem ehemaligen Geschöpf ein neuer Schöpfer werden (Beispiel Gentechnik). Sind dann nur wir Menschen anbetungswürdig, weil wir Schöpfer sind? Nein, so eine einfache schwarz-weiß Meinung, wie ihr sie vertretet, funktioniert einfach nicht. Es gibt immer viel zwischen diesen beiden Extremen. > \”Das wäre so wie wenn man einem von mir gebauten Bauklötzehaus mehr Geist, Kreativität und Schaffenskraft zuschreiben würde als mir selbst. Freunde und Bekannte würden das Haus bewundern und ihm magische Kräfte zuschreiben, sich ein Bild davon machen und es sich als Schutz um den Hals hängen. Und wenn sie Hilfe bräuchten würden sie, anstatt zu mir, zu dem Bauklötzehaus gehen und auf seine aussergewöhnlichen Kräfte hoffen.\” < Das klingt in der Tat ziemlich dumm, nicht wahr? Aber der Vergleich ist natürlich auch so gewählt, daß es dumm klingen muß. Ich bin mir sicher, daß man Vergleiche findet, die genau das Gegenteil aussagen. Wenn Menschen z.B. einen Computer bauen, der jede Mathematische Rechnung ausführen kann, dann wäre folgendes doch genau so dumm: Man möchte eine sehr komplexe Rechnung lösen, geht aber zu dem Menschen, der den Computer gebaut hat, statt zu dem Computer selbst. Der Mensch braucht für diese Rechnung Ewigkeiten, wenn er sie überhaupt lösen kann, aber der Computer könnte sie in Sekundenbruchteilen lösen. Wieso sollte man also diese Hilfe, die das \"Geschöpf Computer\" für einen Darstellt, einfach ausschlagen? Nur aus Stolz? Wohl kaum... denn das wäre, genau wie die Anbetung eines Bauklötzchens, ziemlich dumm. Man sollte also darauf achten, daß man die richtigen Beispiele findet. Es lassen sich so viele Beispiele finden, für die es mindestens genau so viele Gegenbeispiele gibt. Solch ein Beispiel mag dann zwar manche überzeugen, aber wenn man nachdenkt wird man darauf kommen, daß es aber auch gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, sondern nur eine vollkommen sinnverfremdete Metapher ist, die für einen Vergleich rein gar nichts taugt. > \”Christen brauchen keine Symbole oder Bilder die ihnen Schutz bieten oder Kraft verleihen, sie brauchen sich keine toten Dinge um den Hals zu hängen.\” < Nett, daß ihr das noch ansprecht. In einem anderen Artikel (ich glaube es war der über die Sexwelle) geht ihr darauf ein, daß z.B. das Kreuz nur noch Modeschmuck ist und keinen Wert mehr für die christliche Religion darstellt. Aber ist das Kreuz nicht auch nur ein Symbol? Und wenn man keine Symbole braucht, dann spielt es keine Rolle, ob ein Symbol keine Bedeutung mehr hat, denn es hätte ja niemals eine Bedeutung haben können. > \”Und wenn Christen ein Kreuz als Anhänger tragen, dann hoffentlich nur als Zeichen dafür dass sie an den lebendigen Jesus Christus glauben.\” < Damit widersprecht ihr euch ja wohl schon ein paar Sätze später selbst. Ein Kreuz als Zeichen dafür, daß man an den lebendigen Jesus glaubt... OK, da habe ich gar nichts gegen. Aber es ist dann doch auch ein Symbol, daß man ja eigentlich als Christ nicht braucht... Dies soll kein beleidigender Artikel sein und ich denke das ist er auch nicht. Ich bin einfach nur der Auffassung, daß man sich auch an den gleichen Maßstäben messen sollte, an denen man auch andere misst und das geht bei euch leider etwas verloren. Versucht Akzeptanz und Respekt gegenüber anderen und Andersdenkenden zu schaffen. Wenn man in die Kirche geht, ist das oft eines der Hauptmotive, die man in den Predigten findet. Und das ist auch gut so! Ihr solltet euch etwas davon abschneiden und nicht versuchen Andersdenkende von oben herab zu behandeln, denn damit kann man sicher niemaden von etwas überzeugen. Ich hoffe, daß ihr diesen Artikel veröffentlicht und daß euch - sowie auch anderen - durch ihn ein wenig die Augen geöffnet werden. Ich will niemanden beleidigen oder angreifen. Ich möchte euch aber schon ein paar Tipps geben, denn eigentlich ist eure Seite recht ansprechend gestaltet und hat durchaus Potential. Somit verbleibe ich Mit freundlichen Grüßen, Alexander Schrodt

    Go to comment
    2004/05/23 at 2:20 pm
  • From marichen on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

    Welches Bild ist schöner ?

    Liebe Leser,
    wenn wir die Bibel lesen, bekommen wir in unserer eigenen Phanthasie von Gott ein Bild geschenkt.

    Wenn wir uns aberden Film uns ansehen, bekommen wireinanderes Bild vielleicht sogar ein falsches.Und das von Gott geschenkte Bild erlöscht.
    Im Film wird die Vorstellungen der Filmdrehers gezeit, seine Vorstellungen,die er sogar übertreibt.

    Wenn wir die Bibel lesen, finden wir die Stelle wo die Finsternis war.
    Wieso kam die Finsternis ???
    Gerade wo deischwersten Stunden der Kreuzigung kam die Finsternis.
    Gott wollte nicht das die Menschen ihn sahen!!!

    Im Film wird aber gezeigt, das Jesus sogar ein Auge ausgepickt wurde.
    Wo steht das in der bibel??? Nirgendwo !!!

    Wenn sie sich den Film angeschaut haben, haben sie ihrevon Gott geschenkten Vorstellungen kapput gemacht.
    Ist das nicht traurig.

    Aber, wenn nicht, dann bleiben sie vom Film weg lassen sie sich von Gott ein Bild schenken.

    Go to comment
    2004/05/23 at 3:05 pm
  • From ali on Die Passion Christi – Gedanken zum Film

      

      

    jesus ist das bild gottes. da hast recht. lies weiter.

    Gott begegnen – in Jesus Christus

    „Philippus spricht zu Jesus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.“ Johannes 14,8-10
    Texte zum Nachlesen: Hebräer 1,1-4  

    Jesus hatte gesagt: Wenn ihr mich kennen gelernt habt, dann habt ihr schon den Vater kennen gelernt. Eigentlich eine klare Aussage. Aber das ist dem Philippus zu kompliziert. Oder er hält es für eine metaphorische Redeweise Jesu. Vielleicht hat er auch gar nicht richtig hingehört. Er will jetzt den Vater sehn. Nicht mehr und nicht weniger. Jesus kennt er ja schon. Denkt er. Aber er kennt Jesus eben nicht.

    Wer Jesus sieht, sieht Gott!
    Wenn Philippus Jesus kennen würde, dann hätte er in ihm längst den Vater gesehen. Dann würde er nicht den Kopf nach allen Seiten drehen und fragen ‚Wo ist er denn nun, der Vater?‘ ‚Zeige ihn uns, mach ihn uns anschaulich. Lass uns verstehen, wie der himmlische Vater ist.‘ Jesus sagt es noch einmal, so prägnant, so kurz und knapp wie nur möglich: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ So, wie Jesus ist, so voller Liebe und Erbarmen, so ganz darauf aus, den Menschen Gutes zu tun, so unbestechlich und ehrlich, so ist der Vater. Und so mitten drin im Leben seiner Menschen. So ist der Vater – das ist der Vater.

    Gott in Wort und Tat
    Es war ja für die Jünger auch schwer zu verstehen. Als Juden hatten sie doch gelernt, dass man Gott nicht sehen kann (2.Mo.33,20 ff). Und irgendwie bleibt es ja auch so. Gott ist der, „den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann“ (1. Tim. 6,16). Umso größer das Wunder, dass Gott sich in Jesus sichtbar und erfahrbar macht. Nicht nur seine Worte sind Worte des Vaters, auch was er tut, sind Werke des Vaters. Wer Jesus sieht, sieht Gott bei der Arbeit. Der Jesus, der den Kranken die Hände auflegt, ist Gott, der sich die Hände schmutzig macht. Wer Jesus sterben und auferstehen sieht, sieht Gott, wie er sich selbst für die Menschen hingibt und den Tod niederringt.

    Sehen braucht Glauben
    Also einfach nur hinschauen und den Vater sehen? Jesus fragt: „Glaubst du nicht …?“ Das Gottsein Jesu muss letztlich geglaubt werden. Es braucht Augen des Glaubens, es braucht ein Sicheinlassen auf Jesus. Nur dann sehen wir ihn, wie er wirklich ist, und nur dann sehen wir ihn als Gott.

    Jesus ist nicht nur ein Abgesandter Gottes. Jesus ist Gott. Wer Jesus begegnet, begegnet Gott. Besser: Wem Jesus begegnet, dem begegnet Gott.
      
    Tag der Anbetung
    „Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.“ (Offenbarung 5,12)

      
    .

    Go to comment
    2004/05/23 at 10:21 pm
  • From Der Simonist on So hat alles angefangen …

    “do not click”

    muahahaha!!!!! das ist echt genial! also ehrlich, respekt, ihr findet doch immer einen weg um den leutet eure doktrin reinzudrücken… aber das, das ist echt geil!!! würdet ihr auch von einer klippe hüpfen, wenn gott euch das befehlen würde? puhh, ich kann nicht mehr… das ist zu geil, ihr habt ein problem jungs, vor allem ali, man man man, euch ist das aber gar nicht klar glaub ich, oder? egal, ich muss jetz ins bett, bevor ich vor lachen umfalle

    mit kuss

    Go to comment
    2004/05/24 at 12:01 am
  • From ali on So hat alles angefangen …

        

      
        

    WORÜBER WIR LACHEN…
    dein lachen wir dir vergehen. wann? wenn wir lachen.
    ali
      

    Seit langem juckt es mich in den Fingern, etwas zum Thema Humor zu schreiben. Nicht irgendwelchen Humor, sondern christlichen Humor, den Humor der Kinder Gottes.
    Vielleicht als Wort der Einführung, damit niemand der Leser auf eine falsche Fährte gelockt wird: ich bin kein Spaßverderber! Ich bin kein Verfechter eines freudlosen Christseins. Ich liebe guten Humor und lache von Herzen gern. Humor und Herzensfreude sind zweifellos von Gott gegeben und Lachen kann ein Ausdruck der inneren Freude sein, zu der uns die Schrift an so vielen Stellen führen möchte. Aber ich verabscheue die Art und Weise, wie heute allgemein über die Dinge gelacht und gespöttelt wird, die mir höchst heilig sind, über Gott, seine Schöpfung, sein Wort, über die Realitäten Himmel und Hölle, über die Kinder Gottes, über Sünde, Tod und Verdammnis.

    Worüber die Welt lacht…

    Dass in der Welt über diese Dinge herzhaft gelacht wird, ist schlimm genug und Grund genug dafür, die Stimme zu erheben und zu protestieren. Dass allerdings auch weitestgehend in unseren christlichen Gemeinden über diese Dinge Witze gemacht werden, ist höchst alarmierend und zwingt mich förmlich dazu, klare Worte zu benutzen und manches auch einmal hart zu kritisieren.

    Satan hat sich eine schlaue Strategie erwählt: er bringt die Menschen, die Gesellschaft dazu, Sünde in all ihren Formen und Auswüchsen erst zu belächeln, dann herzhaft zu belachen. Und wenn ein Volk dann lange genug über ein und dieselbe Sünde gelacht hat, dann ist die Sünde auch völlig akzeptiert und gesellschaftsfähig geworden. So geschehen mit Lügen, Gotteslästerung und dem Bösen, neuerdings aber vor allem sexuellen Sünden wie Homosexualität, Sodomie und Ehebruch. Was vor Generationen Abscheu erregt hatte unter Normalbürgern muss heute tagtäglich für Zoten und Stammtischsprüche herhalten. Dass jemand vereintlich “schwul” ist, ist immer für ein Gelächter gut. Mit dem und dem “ins Bett zu gehen” und die oder die “flachzulegen” löst gewiss ebenfalls Gegröhle aus. Und wenn man dann ausgiebig darüber gelacht hat, geht man nach Hause und tut genau die Dinge, über die alle Welt lacht. Denn wenn alle darüber lachen, dann kann es so schlimm ja nicht sein…

    Aber es soll mir gar nicht darum gehen, den Humor der Welt zu kritisieren. Wenn ein Mensch als Sünder fern ab von Gott lebt, ohne Verständnis seiner wirklichen Lage, dann ist es nur zu verständlich, dass er durch seinen Humor versucht, dem Leben einen Sinn zu geben, die harte Realität in Frage zu stellen und sich seine eigene Welt zu bauen. Nein, meine Ermahnung ist vielmehr an die christliche Gemeinde gerichtet, an die, die von Gott berufen und durch den Heiligen Geist wiedergeboren zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben – denen der Geist Gottes die Augen geöffnet hat für geistliche Realitäten, die das Reich Gottes sehen können und die trotzdem über dieselben Dinge lachen wie die Sünder.

    Worüber Christen lachen…

    In Psalm 1 heißt es:
    “Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen…”

    Das ist ein Aufruf dazu, uns abzusondern von der spöttischen Rede der Gottlosen. Es geht nicht darum, dass wir uns aus der Welt zurückziehen. Nicht Isolation ist die Lösung, sondern ein heiliger Wandel inmitten eines bösen Geschlechts.
    Wie können wir erwarten, dass unsere Worte Gewicht haben und mit Kraft einschlagen, wenn wir eben die Dinge, für die wir stehen zu gegebener Zeit ins Lächerliche ziehen? Wie können wir einen Sünder überzeugend vor den ewigen Qualen der Hölle warnen, wenn eben dieses Thema am Abend vorher in geselliger Runde noch viel Anlass zu Gelächter gab? Wie können wir in unseren Brüdern und Schwestern eine heilige Vorfreude auf die himmlische Herrlichkeit erwecken, wenn zu anderer Gelegenheit der Himmel bewitzelt und verspöttelt wird?

    Wir meinen natürlich, wir könnten sehr wohl trennen zwischen Ernst und Spaß. Wir bilden uns ein, wir könnten am Sonntag morgen den Schalter vom vorabendlichen Spott umlegen auf den Ernst, den wir vor dem Angesicht Gottes brauchen. Aber das ist eine List des Teufels, dass er uns glauben macht, es gäbe diesen Schalter. – Es gibt ihn nicht! Was wir umschalten können, ist unser äußerliches Gehabe, nicht aber unsere innere Konstitution. Wer zu bestimmten Zeiten mit einem Lachen auf dem Gesicht von der Hölle spricht, der glaubt nie so richtig an ihre Realität, mag er sich auch noch so ernst geben. Und wer immerzu über Gott und den Himmel Witze reißt, kann sich auch in seinem stillen Kämmerchen nicht wirklich einer ernsten Hoffnung auf die Herrlichkeit erfreuen. Sie wird ihm immer fremd bleiben.

    Es ist nicht eben besonders klug, wenn wir über die Hölle spötteln und witzeln oder auch nur mitlachen. Es ist nicht besonders klug, wenn die Tatsache, dass viele Menschen gottlose Heiden sind uns Anlass zu Gelächter bietet. Es ist nicht besonders klug, wenn unsere Bekehrung zu einer “witzigen Geschichte” wird. Und es ist nicht besonders klug, wenn wir als Christen über die Sünden reden, die wir “vor unserer Bekehrung” begangen haben und herzhaft darüber lachen, wie schlimm wir doch waren.

    Wer über Sünde lacht, drückt damit aus, dass er nicht sehr viel von der Heiligkeit Gottes begriffen hat. Und insgeheim stimmt er durch sein Lachen dem Sünder in seinem Tun zu. Die Bibel sagt, dass Christen, die über ihre eigene Sünde (oder die anderer) lachen, töricht und unverständig sind.

    “Wie ein Hund wieder frißt, was er gespien hat, so ist der Tor, der seine Torheit immer wieder treibt.”(Spr 26,11)

    In einer Zeit, in der sich die Welt zu Tode amüsiert, ist es für uns Christen nicht angebracht, Gratwanderungen zu betreiben, uns immer in gefährlicher Nähe des Zeitgeistes aufzuhalten und den flüchtigen und nichtigen Humor der Welt zu teilen und zu unterstützen. Vielmehr müssen wir, um der Ehre Gottes willen, umso deutlicher Stellung beziehen in unserem Reden und Lachen. Auch unser Humor muss einer verlorenen Welt ausdrücken, wofür wir stehen und was die unaufgebbaren Realitäten unseres Lebens sind. Wir dürfen nicht dann lachen, wenn die Welt lacht. Wir dürfen nicht blöken wie die Schafe, wenn das Fernsehen uns vorgibt, dass wir jetzt lachen müssen. Wir brauchen einen geheiligten Humor!

    Missionarisches Lachen

    In diesen Tagen brauchen wir mehr denn je, Männer und Frauen Gottes, die mit einer überwätigenden Ernsthaftigkeit das leben, wovon sie reden. Männer Gottes, die ihr Leben in dem heiligen Bewusstsein leben, dass sich hier alles entscheidet, dass hier für die Menschheit die Weichen für die Ewigkeit gestellt werden. Männer Gottes, die gelernt haben, ihr Leben in der Furcht Gottes zu leben, unter seinem aufdeckenden Licht und seinem durchdringenden Blick. Männer Gottes, denen Gott einen tiefen, langen Blick hinab in die Qualen der Hölle und hinauf in die Freude des Himmels gewährt hat und für die beides kein Anlass für einen Witz ist. Wir brauchen Männer Gottes, die sich Tag für Tag daran erinnern, dass sie durch ihren Lebenswandel (nicht zuletzt durch ihren Humor) das Evangelium als unglaubwürdig diskreditieren können und die sich bemühen, das nicht zu tun.

    Wo sind die Prediger, die mit einem heiligen Eifer in die Kanzel steigen, im vollen Bewusstsein, dass für die Menschen vor ihnen Himmel und Hölle auf dem Spiel stehen und dass jede Predigt ewige Konsequenzen hat?
    Wo sind die Prediger des Wortes Gottes, die am Beginn eines Tages beten: “Herr, lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.” (Ps 90,12)?

    Wo sind die Prediger, die Blut und Wasser schwitzen um das Seelenheil der ihnen anvertrauten Menschen und die sich Sonntag für Sonntag vor dem Sog und der Versuchung schützen, nur unterhalten zu wollen?
    Wo ist heute die Ernsthaftigkeit der Propheten geblieben? Der Mut der Apostel? Und die heilige Freude der Evangelisten?

    Freude ist wichtig. Freude ist biblisch, ja sogar ein biblisches Mandat. (z.B. Ps 37,4; Phil 4,4). Eine tiefe, aus Herzen kommende, erfüllende Freude muss das notwendige Gegenstück zu einem heiligen Zorn über Sünde sein. Aber diese Freude hat nichts gemeinsam mit dem oberflächlichen “Fun”, mit dem Spaß und dem Vergnügen, das die Welt kennt. Nein, unsere Freude muss tief verwurzelt sein im Wesen Gottes und in der Verheißung des ewigen Lebens. Unsere Freude geht weit über dieses Leben hinaus und sucht daher auch nicht ihre Erfüllung -auf Teufel komm heraus- im irdischen Treiben.

    “Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.”(Ps 16,11) “Der Herr hat Großes an uns getan; des sind wir fröhlich.”(Ps 126,3)
    Christen suchen keinen “Fun”, sie suchen Freude, tiefe, erfüllende Freude, Lust an Gott, Erfüllung in Gott, Freude über Gott. Daher kommt ihr freudiges Herz. Das ist die Quelle ihres Lachens. Das ist die Quelle ihres Humors. Und wenn wir einen solchen reinen Humor, ein freudiges Herz und tiefe Lust an Gott kultivieren, dann wir selbst unser Humor wieder missionarische Sprengkraft haben.

    Der Ernst des Lebens

    Noch ein Wort zum “Ernst des Lebens”. Die Gemeinde Jesu hat viele Negativbeispiele erlebt von freudlosen Christen, die durch ihre verbissene, todernste Art vieles kaputtgemacht haben. Nicht umsonst hält sich in der Welt das Bild wacker, dass Christen fredlose Menschen mit Trauermiene sind. Diesen Schuh wollen wir uns nicht anziehen lassen! Wir haben Grund zur Freude! Wer hat Grund zur Freude, wenn nicht wir erlöste Schar?
    Aber ebenso falsch wie Ablehnung jeglichen Humors und jeglicher Freude ist das umgekehrte Extrem: der Verlust der Vorstellung vom “Ernst des Lebens” – und in diese Richtung ist das Pendel in letzter Zeit sehr stark ausgeschwenkt.

    Wir sind fast so weit in unseren Gemeinden, dass jemand, der daran erinnert, dass wir unser Leben in der Spannung zwischen ewigen Polaritäten fristen. Wir leben ein paar Jahrzehnte zwischen einem Leben, das wir nicht verursacht haben und einem Tod, den wir nicht aufhalten können. Und am Ende wartet für jeden Menschen ein unbeschreiblich ernsthaftes Ereignis: das Gericht Gottes. “…wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht…”(Hebr 9,27) Jeder Mensch wird dort “…Rechenschaft geben müssen dem, der bereit ist, zu richten die Lebenden und die Toten”(1.Petr 4,5) und das ist der Herr, Gott der Allmächtige, und er ist “ein verzehrendes Feuer”(Hebr 12,29). Dieses Gericht wird keine witzige Angelegenheit sein. Es wird Freude geben und Zähneknirschen. Aber es wird kein nutzloses, loses Gelächter geben. Keine Witzchen! Nicht über den Himmel und nicht über die Hölle! Sondern “sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.”(Mt 25,46)

    Jonathan Edwards (1703-1758), einer der führenden Prediger der “Großen Erweckung” in Kolonialamerika, war sich dieser ewigen Realitäten seines Leben so sehr bewusst wie kaum ein anderer. In seinen persönlichen Aufzeichnungen finden sich folgende Vorsätze, an die er sich täglich erinnerte

    “Resolution 5 – Ich habe mir vorgenommen, niemals einen Augenblick der Zeit zu verlieren, sondern sie auszuschöpfen auf die gewinnbringendste Art, wie ich es vermag.” “Resolution 6 – Ich habe mir vorgenommen, mit aller Kraft zu leben, so lange ich lebe.” “Resolution 7 – Ich habe mir vorgenommen, niemals etwas zu tun, das ich nicht tun könnte, wäre es die letzte Stunde meines Lebens.” “Resolution 19 – Ich habe mir vorgenommen, niemals etwas zu tun, das ich nicht tun würde, könnte ich erwarten, dass es nur noch eine Stunde wäre, bis ich die letzte Posaune höre.”

    Kein Wunder, dass wir in Edwards 1200 überlieferten Predigten erfolglos nach auch nur einem Witz suchen. Edwards wusste um den “Ernst des Lebens” und es trieb ihn innerlich dazu an, sich nicht auf nebensächliche Dinge, “nutzloses Geschwätz” und Smalltalk in der Kanzel einzulassen.
    Und ist es nicht so, dass unser Herr selbst sagt, “…, daß die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie geredet haben.”(Mt 12,36) Nun, ein Humor, der nicht aus der Freude an Gott erwächst, ist zu nichts gut. Und unser Leben ist “wie Gras” (Ps 103,15), wenn wir es nicht im Bewusstsein der ewigen Realitäten von Himmel und Hölle, Rettung und Verdammnis leben. Wie der Psalmist sagt: “Herr, lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.” (Ps 90,12)? Welch weiser Rat in dieser oberflächlichen Zeit!

    Das Leben ist nicht witzig! Das Leben spielt sich ab in einer Arena, in der es nur Sieger und Verlierer gibt. Es geht um die ultimative Freude! Die Sieger ernten immerwährende Freude (Mt 25, 23), die Verlierer immerwährende Qualen (V.41). Es ist nicht witzig, in die Hölle zu kommen! Und es ist nicht witzig, wenn ein Mensch zum Glauben kommt, wenn er durch das Blut Jesu reingewaschen wird, das Blut, das aus dem sterbenden Jesus floss.

    “Wer zuletzt lacht…”

    Gott WIRD eines Tages lachen! Ps 2,4; 59,9 “Der Herr wird ihrer spotten!” Gott hat das letzte und das beste Lachen. Dann nämlich, wenn sein Plan in Erfüllung geht und alles aufgeht, wie er es zuvor verheißen hat; wenn sich sein Wort als ultimativ wahr erweisen wird und das Maul eines jeden Spötters gestopft ist.
    Gal 6,7 – “Gott lässt sich nicht spotten!”

    Und wir sind sein Volk, in gewissem Sinne Repräsentanten Gottes. Wir stehen für Seine Ehre! Es muss unser Herzenanliegen sein, dass der Name Gottes nicht missbraucht wird, dass niemand Gott spottet und das Blut Jesu mit Füßen tritt. Fangen wir deshalb bei uns selbst an. Prüfen wir die Worte, die aus unserem Mund kommen: machen sie Gott Ehre? Oder sind sie nichtsnützig und entweihen das, was heilig ist?

    Es ist keine Schande, in fröhlicher Gesellschaft nicht mitzulachen, wenn wieder einmal Gott und die Welt, Himmel und Hölle, ja auch Bekehrung und unser neues und altes Leben für Zoten und Sprüche herhalten müssen. Im Gegenteil, vielleicht spricht unser Ernst oft viel lauter als unser Lachen.

    Go to comment
    2004/05/24 at 1:30 am
  • From Der Simonist on So hat alles angefangen …

    bestätigung der theorie

    gut, mein experiment ist geglückt… ich glaube jeder, der meinen vorherigen leserbrief inklusive ali´s antwort gelesen hat, weiß wovon ich rede. ich habe den größten schwachsinn geschrieben, ohne fundament, ohne richtige argumentation, aber es hat gereicht um eine ellenlange ausführunf über das lachen zu evozieren. und das ist das spannende, ab einem gewissen grad, des wahns, findet man immer und überall anhaltspunkte, die die eigene lehre bestätigen. deshalb haben auch diskussionen mit leuten wie euch keinen sinn, weil eine diskussion auch eine gewisse offenheit von beiden seiten verlangt. eine diskussion dient dazu, beide teilnehmenden auf eine höhere ebene zu bringen, also vorher. und das funktioniert mit euch nicht. ich persönlich finde das sehr schade, kann euch aber auch verstehen. wie dem auch sei, ihr habt traurigerweise, das bestätigt, was ich schon vorher wusste.

    mit gruß

    Go to comment
    2004/05/24 at 4:38 pm
  • From ali on So hat alles angefangen …

    danke, dass du mir die gelegenheit gabst eine artikel übers lachen zu bringen. du hast mir eine gute vorlage gegeben. danke.
    ali
    deinen anderen leserbrief lösche ich. leider

    Go to comment
    2004/05/24 at 6:07 pm
  • From alchimistin on Satans Plan

    Dämonen überall?!

    Oh Mann…. so einen Schwachsinn hab ich lang nicht mehr gehört. Christ sein in allen Ehren. Aber man kann es auch zu weit treiben. Hast Du schon mal darüber siniert, wie es den Pfarrern, Diakonissen usw. ergeht??? Mal daran gedacht, wie viele Stunden am Tag, wieviele Tage in der Woche, wieviele Wochen im Jahr… sie sich um ihre “Schäfchen” kümmern? SIE müssen rund um die Uhr, auch für solche wie Dich, da sein. Und wehe wenn nicht. Dann bricht ein Donnerwetter los! Aber willst Du tatsächlich behaupten wollen, daß sie von den Dämonen dazu verleitet werden, DERMAßEN viel zu arbeiten? Wird das nicht eher von den “Schäfchen” und den Oberen der Kirche erwartet, ja gar verlangt? Was wird aus den armen katholischen Pastoren?! Sie DÜRFEN erst gar keine Familie gründen! Nach Deiner These bestünde die gesamte Kirche nur aus Dämonen. Ist der Papst dann der Teufel in Person???

    Bedenke bitte Deine, na sagen wir mal “Thesen” und Deine Argumente bevor Du sie in die Welt posaunst. Man kann sie nämlich sehr gut gegen Dich verwenden…

    Hochachtungsvoll ect.

    Go to comment
    2004/05/24 at 6:33 pm
  • From ali on Satans Plan

    die kirche ist voller menlicher irrlehren. hier ein liste für dich. kannst du dann den priestern und nonnen vorlegen.
    danke
    ali

    Achtung, Menschenlehren!

    ——————————————————————————–

    “Vergeblich verehren sie mich, indem sie Lehren verkünden, die nichts als Menschensatzungen (Gebote) sind!” (Matthäus 15,9)

    Ca. 160 n. Chr.
    Anfänge des Märtyrerkultes

    Ca. 160 n. Chr.
    Beginn des Engelkultes

    Ca. 160 n. Chr.
    Reliquiendienst kommt auf

    Ca. 260 n. Chr.
    Aufkommen besonderer priesterlicher Kleidung

    Ca. 275 n. Chr.
    Fegefeuerlehre bei Augustin noch unbekannt

    Ca. 300 n. Chr.
    Entwicklung des Mönchtums beginnt

    Ca. 325 n. Chr.
    Kaiser Konstantin gründet Staatsreligion/ “Offizieller” Anfang der römisch-katholischen Kirche, 321 n.Chr. Arbeitsverbot am Sonntag

    nach 325 n. Chr.
    Beginn der kirchlichen Baukunst unter Konstantin durch Bau der St.-Peter-Basilika in Rom

    nach 325 n. Chr.
    Offizielles Priestertum entsteht Altar wird als offizieller Kirchengegenstand eingeführt angenommen

    nach 330 n. Chr.
    Aneignung des Namens Papa (später Papst) von den römischen Bischöfen

    nach 330 n. Chr.
    Heiligenscheine treten auf; zuerst bei Christus-Bildern

    nach 340 n. Chr.
    Das Weihnachtsfest eingeführt

    nach 340 bis 397 n. Chr.
    Der Marienkult beginnt

    ca. 364. n.Chr.
    Konzil zu Laodicea: Verlegung des Sabbats auf den Sonntag

    nach 385 n. Chr.
    Räuchern von Weihrauch eingeführt

    nach 386 n. Chr.
    Entstehung der Liturgien

    Ca. 400 n. Chr.
    Offizielle Priesterweihe

    nach 431 n. Chr.
    Konzil zu Ephesus macht das Dogma der “Mutter Gottes” zu einem offiziellen Teil der katholischen Kirche

    nach 440 n. Chr.
    Die römischen Bischöfe fordern für sich den Titel ‘Pontifex maximus’ und beanspruchen die Oberherrschaft über die “Universelle Welt’

    nach 529 n. Chr.
    Gründung des ersten Klosters auf dem Monte Casino (Italien)

    nach 550 n. Chr.
    Die Kindertaufe eingeführt

    nach 590 bis 604 n. Chr.
    Papst Gregor I bildet Fegefeuerlehre zum Glaubensdogma aus

    nach 606 n. Chr.
    Einführung der Kirchenglocken

    nach 650 n. Chr.
    Marienkult erweitert (Mariä Lichtmeß. Mariä Verkündigung, Mariä Geburt)

    nach 700 n. Chr.
    Aufkommen der Kreuzesverehrung

    nach 750 n. Chr.
    Beichtstühle und Kanzeln noch unbekannt

    nach 757 n. Chr.
    Erste Orgel (Frankreich)

    nach 787 n. Chr.
    Bilderverehrung

    nach 809 n. Chr.
    Fußkuß des Papstes

    nach 910 n. Chr.
    Aufkommen des Rosenkranzes

    nach 1000 n. Chr.
    Glockentaufe oder Weihe eingeführt

    nach 1015 n. Chr.
    Ehelosigkeit der Priester (Zölibat)

    nach 1119 n. Chr.
    Aufkommen der Ablässe

    nach 1140 n. Chr.
    Gebrauch des Altarkreuzes wird zur Vorschrift

    nach 1200 n. Chr.
    Dispensation und Erhebung der heiligen Hostie

    nach 1215 n. Chr.
    Beginn der Inquisition

    nach 1220 n. Chr.
    Aufkommen der Ohrenbeichte

    nach 1311 n. Chr.
    Fronleichnamsfest

    nach 1378 n. Chr.
    Zunehmende Verweltlichung des Papsttums

    nach 1515 n. Chr.
    Ablaßhandel (Tetzel)

    nach 1534 n. Chr.
    Gründung des Jesuitenordens

    nach 1854 n. Chr.
    Mariä “Unbefleckte Empfängnis offizieller Teil des Marienkultes

    nach 1870 n. Chr.
    Unfehlbarkeit des Papstes in der Sitten- und Glaubenslehre

    nach 1950 n. Chr.
    Mariendogma “Mariä Himmelfahrt. wird zum Lehr- und Glaubenssatz erhoben

    und was  kommt als nächtes?
    ali

    Go to comment
    2004/05/24 at 9:59 pm
  • From 404 on Wer bin ich?

    ohne gott … kein sinn

    verzichte auf etwaige begrüßungsfloskeln

    denn sinn des lebens zu finden sei nur durch gott möglich … ist für mich als agnostiker … und nicht allein deshalb … im grunde falsch … denn ich für meinen teil haben einen alles leitenden sinn gefunden ohne auch nur an gott zu glauben … wobei ich sagen muss das ich auch wenn ich seine existenz für unwarscheinlich halte … davon ausgehe sollte er dennoch existieren er das nur durch den glauben der menschen an ihn kann … das würde bedeuten wir erschufen oder besser die die glauben erschufen und erschaffen ihn immer wieder neu

    aber wieder zurück zum sinn … ohne egoismus leben und menschen ohne rücksicht auf mich glücklich zu machen das ist sinn genug … und alles leitend …

    man entschuldige meine art zu schreiben …

    have nice day

    404

    Go to comment
    2004/05/26 at 1:54 pm
  • From Kitty on Piercing – Geschichte, Hintergründe, Fakten

    Piercings sind schlecht???

    Also, ich weiß zwar nicht ob ihr meinen Leserbrief überhaupt lest, ihn direkt wieder löscht oder sonstwas damit tut… Aber von Toleranz hab ich bei euch ja noch nicht wirklich was mitgekriegt. Bis jetzt konnt ich mich ja noch zügeln nicht zu platzen… Aber warum bitteschön leiden eurer Meinung nach Träger von Piercings unter Aufmerksamkeitsdefizit? Ich meine, versteh die Begründung nur einfach nicht. Und man eifert wohl kaum einem Idol hinterher wenn man sich piercen lässt (zumindest kenn ich niemanden). Noch eine Frage am Rande: Also trägt niemand von euch einen Ohrring? Schließlich sind das ja auch Piercings.
    Ein wenig unverschämt finde ich ja auch die Aussage, Fetischisten seien pervers. Aber das ist ein anderes Thema…
    Also, ich habe das Christentum für meinen Teil immer anders verstanden… vor allem toleranter… Mit euren Ansichten könnt ihr einen ja direkt erschrecken.
    Nun gut, danke dass ihr euch die Mühe gemacht habt das hier zu lesen, Grüße.

    Go to comment
    2004/05/26 at 5:05 pm
  • From ali on Wer bin ich?

    danke, mit finden wir sinn.
    Der Sinn des Lebens

    Kein Leben ist wirklich gut, wenn zwei Fragen nicht geklärt sind…

    Kein Leben ist wirklich gut, wenn zwei Fragen nicht geklärt sind:

    Die Frage nach dem Sinn

    Die Frage nach der Zukunft

    Vielleicht haben Sie sich schon mal gefragt: Lohnt sich eigentlich der ganze Aufwand? Lohnt sich die Plackerei? Lohnt es sich, das tägliche Einerlei auf sich zu nehmen, gewisse Regeln einzuhalten, “gut” zu sein, wenn sowieso nichts gilt? Gibt es überhaupt so was wie “Gutes”, wie Sinn, wie Zukunft?

    Die Antwort auf jede dieser Fragen ist “Ja”, es lohnt. Es gibt Sinn. Es gibt Zukunft. Unser Leben ist kein Zufall. Es gibt das Gute. Der Grund dafür: es gibt Gott.

    “Wieso?” sagen Sie. “Das kann ja jeder sagen. Wo ist der denn? Ich sehe nichts von Gott.”

    Stimmt genau, aber unsichtbar sind viele Dinge, die doch existieren: Röntgenstrahlen, Radioaktivität, Liebe, Gerechtigkeit Verstand, Gewissen usw.. Alle diese Dinge werden an ihrem Wirken erkannt. Genauso Gott. Gott wirkt und handelt. Er ist erfahrbar. Er macht sich erkennbar – auf vielerlei Weise. Er gibt konkrete Hinweise auf seine Existenz, damit wir wissen können, woran wir sind. Denn er will nicht, daß wir unser Leben auf Irrtümern aufbauen.

    “Ja, aber”, sagen Sie, “wer will denn wissen, welches der richtige Gott ist? Es gibt doch eine Unmenge von Göttern. Soll doch jeder auf seine Weise glauben.”

    Die Sache hat nur einen Haken: die Konsequenzen. Natürlich kann man an alles mögliche glauben, an Gott, an keinen Gott, an Reinkarnation, an Astrologie, an gar nichts – aber entscheidend ist ja, was Realität ist. Wenn wir an etwas Falsches glauben, kann das enorm ungünstige Konsequenzen haben – besonders, wenn es um unsere Zukunft geht. Denn dann können wir nicht nur den Sinn unseres Lebens sondern auch unsere gute Zukunft verpassen.

    “Wieso?” sagen Sie. “Was nachher kommt, merkt man doch noch früh genug, wenn es soweit ist.”

    Das kommt darauf an. Wenn bestimmte Entscheidungen schon in diesem Leben getroffen werden müssen, ist das nicht “früh genug”. Denn das würde bedeuten, daß man hinterher nichts mehr ändern kann. Dann kann es passieren, daß man auf etwas festgelegt ist, was total negativ ist. Man darf sich also nicht einfach auf seine Meinung oder irgendein Glaubenssystem verlassen, sondern muß prüfen, ob das der Realität entspricht.

    “Wieso?” sagen Sie. “Soll das heißen, daß man herausfinden kann, welcher Gott Realität Ist? Wie soll denn das vor sich gehen?”

    Vorstellungen von Gott kann sich jeder machen, aber mit Bestimmtheit können wir nur etwas von Gott wissen, wenn er sich selbst zu erkennen gibt. Und zwar konkret, nachprüfbar und erfahrbar. Das hat in der gesamten Menschheitsgeschichte nur der Gott der Bibel getan, der sich in Jesus Christus gezeigt hat. Er ist erfahrbar – bis heute. Und zwar konkret denn er handelt im Leben von Menschen und in der Geschichte. Und dieses Handeln hat er auch objektiv überprüfbar gemacht – durch die Bibel.

    “Wieso?” sagen Sie. “Wer glaubt denn heute noch an die Bibel? Die ist alt und überholt. Da stehen doch nur menschliche Behauptungen drin. Was soll man da prüfen?”

    Obwohl die Bibel von Menschen geschrieben ist, läßt sich vieles an ihr nicht einfach menschlich erklären – z.B. ihre Prophetien. Denn diese treffen seit Jahrhunderten präzise und fehlerfrei ein. Und das sind z.T. sehr konkrete Vorhersagen über Personen, Städte, Länder und geschichtliche Abläufe. z. B. ist die ganze Geschichte Israels eine einzige Erfüllung der biblischen Prophetie – bis heute! Und im Leben Jesu erfüllten sich mindestens 30 Vorhersagen, die schon 400 Jahre vor seiner Geburt in der Bibel beschrieben waren.

    So was schafft kein “Zufall”. Es zeigt zwingend, daß die Bibel ein “übernatürliches” Buch ist.

    “Trotzdem”, sagen Sie. “Das ist alles so theoretisch. Das betrifft einen doch gar nicht persönlich.”

    Doch, die Bibel ist sogar äußerst persönlich. Gott bestätigt sie nämlich als “sein Wort” auch im persönlichen Bereich. Denn wer auf die biblischen Aussagen und Prinzipien eingeht, erlebt, daß sie wirksam werden. Am deutlichsten da, wo es um unsere Hinwendung zu Gott (“Umkehr”) geht. Denn wer sich gemäß den biblischen Anweisungen bekehrt, erlebt Gottes Wirken im eigenem Leben! Dieses Geschehen ist so umfassend und lebensverwandelnd, daß es die Betreffenden zu ganz neuen, befreiten Menschen macht. Oft werden sogar Abhängigkeiten von Drogen, Alkohol oder Nikotin schlagartig gebrochen. Die Bibel spricht direkt von einer “neuen Geburt”.

    “Schön und gut”, sagen Sie, “aber was soll’s? Mir geht es gut. Auch wenn das vielleicht stimmt – wozu “neue Geburt”? Das klingt so exotisch. Das braucht man doch alles nicht.”

    Doch. Man braucht es deshalb weil mit dem Tod nicht “alles aus” ist. Im Leben kommen wir zwar manchmal einigermaßen “gut” ohne Gott über die Runden (selten!), aber im Tod nie. Wenn die Bibel recht hat, gibt es zwei Seiten. Dann existiert Gott, der uns liebt und uns eine gute Zukunft geben will. Genauso aber auch Satan, der uns an sich binden und kaputtmachen will. Denn daß unsere Welt so kaputt ist, ist kein Zufall. Auch das Böse ist Realität. Die Bibel spricht von einer “gefallenen” Welt, auf die Satan einen Machtanspruch hat. Diesen Machtanspruch hat er auch auf uns Menschen solange unsere Schuld (“Sünde”) zwischen uns und Gott steht. Denn Sünde trennt von Gott, auch über den Tod hinaus. Das wird erst anders, wenn wir uns bewußt und eindeutig auf die Seite Gottes stellen. Denn nur dadurch erhalten wir Vergebung.

    “Wieso”, sagen Sie, “ich sehe da kein Problem. Ich habe niemanden umgebracht. Ich lebe auch sonst ganz normal, bin getauft und tue auch Gutes. Das wird ja wohl reichen.”

    Wenn die Aussagen der Bibel der Realität entsprechen, reicht das nicht. Denn auch wenn jemand “ganz normal” lebt, sammelt sich in seinem Leben Schuld an. Sünden sind ja nicht nur die dicken Brocken, sondern auch die kleinen Unregelmäßigkeiten. Die Bibel sagt, daß kein Mensch ohne Schuld bleibt. Schuld kann auch nicht durch gute Werke oder Formalitäten “ausgeglichen” werden. Wenn das ginge, hätte Jesus nicht für unsere Schuld ans Kreuz zu gehen brauchen.

    Er mußte es aber tun, um überhaupt die Möglichkeit zu schaffen, daß uns vergeben werden kann.

    “Wieso Möglichkeit?” sagen Sie “Wenn Jesus für uns gestorben Ist. hat doch sowieso jeder Vergebung.”

    Nein. Genauso, wie wir unsere Sünden persönlich begehen müssen wir auch persönlich Gott dafür um Vergebung bitten. Wir müssen erkennen, daß wir uns nicht selbst “gerechtmachen” können, sondern daß wir die göttliche Vergebung brauchen. Diese Vergebung ist ein “Geschenk”, weil Jesus dafür den Preis bezahlt hat. Nur durch ihn können wir daher in Verbindung mit Gott kommen. Jesus sagt: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, außer durch mich.”

    “Wieso?” sagen Sie. “Man kann sich doch bekehren, so oft man will. Das kann doch keiner kontrollieren. Das ändert doch nichts.”

    Stimmt, wenn es nicht echt ist, ändert sich nichts. Gott reagiert nicht auf Lippenbekenntnisse. Er “sieht das Herz an”. Aber wenn wir es ehrlich meinen, gilt diese Entscheidung für unser ganzes Leben und darüber hinaus. Gott stellt sich dazu und reagiert. Eben weil er Realität ist. Wir reden nicht in die Luft Gott wirkt. Auch seine Vergebung ist Realität. Wir erleben seinen Frieden und die Freude der “neuen Geburt”. Erst dann folgt auch die Gewißheit, daß er existiert und daß wir zu ihm gehören.

    “Schön und gut”, sagen Sie, aber ich bin nicht religiös veranlagt. Für mich scheint das nichts zu sein.”

    Gott ist auch nicht religiös! Verstehen Sie, worum es geht. Es geht nicht um Formalitäten und fromme Pflichtübungen.

    Auch nicht darum, irgendwo Mitglied zu werden oder Beiträge zu zahlen. Es geht um eine persönliche, lebendige Beziehung mit dem Gott, der uns geschaffen hat und liebt! Gott bietet uns an, unser Leben mit ihm gemeinsam zu führen auf seiner Seite. Aber dazu müssen wir es ihm anvertrauen. Erst dann kriegt es ein Fundament, das auch in der Zukunft hält. Erst dann kann es wirklich “gut” werden. Aber das alles beginnt damit, daß wir unser “Geschenk” abholen: die Vergebung. Dieses Geschenk liegt für jeden bereit. ABER WIR MÜSSEN ES UNS HOLEN, sonst entgeht es uns!

    WAS VIELE MENSCHEN ÜBERSEHEN:

    unser Leben wird bestimmt von der Realität
    zu dieser Realität gehören auch unsichtbare Machte, positive und negative
    unser Leben hat Konsequenzen, ob wir daran glauben oder nicht
    solange wir auf der falschen Seite leben, kann unser Leben nie so gut sein, wie es sein konnte
    unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir uns in diesem Leben entscheiden
    WEITERE INFORMATIONEN

    Lesen Sie, was Gott in seinem Buch Über sich selbst und seine Ansichten sagt. Zumindest das Johannesevangelium Ohne die Information aus dem Original kommen Sie nicht aus. Sie erkennen nicht, worum es geht.
    Prüfen Sie die Existenz Gottes, indem Sie beten. Reden Sie ganz normal mit ihm, wie mit einem Freund. Aber seien Sie dabei total ehrlich Gott reagiert nicht auf fromme Sprüche.
    Fragen Sie Christen, die bereits in einer Beziehung mit Gott leben und seine Liebe persönlich erfahren haben. Sie reden gern über Gott. Fragen sie alles, was Ihnen unklar ist.

    Go to comment
    2004/05/26 at 6:37 pm
  • From ali on Piercing – Geschichte, Hintergründe, Fakten

    mit der wahrheit im herzen kann man schlecht tolerant zur  lüge und sünde der welt sein .
    aber dennoch mal wieder eine antwort auf die frage
    was ist toleranz?
      
      
      Was ist eigentlich “Toleranz”?  

      

      

    Sind alle Religionen gleich?

    „Es gibt doch nur einen Gott“, so hört man es immer wieder. Die Religionen sind dabei nur verschiedene, aber gleich-berechtigte Wege zum selben Ziel. Für das Abendland mag das Christentum richtig sein, für den Fernen Osten ist es dagegen der Hinduismus und Buddhismus. Die Religion muss nur jeweils „artgemäß“ sein. In der Philosophie benutzt man gewöhnlich das Modell von Kern und Schale. Die „Schale“ der Religionen sei eben unterschiedlich. Für das Christentum steht das Kreuz Jesu, für das Judentum das Gesetz des Mose, für den Islam der Koran. Aber der „Kern“, das Entscheidende, ist bei allen Religionen gleich. Alle wollen doch wahre Menschlichkeit und das Gute im Menschen fördern. Was allein nur zählt, ist die „Moral“. Das Problem bei diesen Vorstellungen ist, dass sowohl die eine Wahrheit bestritten als auch die Toleranz sinnlos wird. Weil es die eine Wahrheit nicht gibt, sondern nur eine Vielfalt an „Wahrheiten“, braucht man eigentlich keine Toleranz. Alle Religionen meinen ja letztlich dasselbe. Von daher erübrigt sich Toleranz. Wer die eine Wahrheit be­erdigt, schaufelt damit auch der echten Toleranz das Grab!

    Was bedeutet „Toleranz“?

    Das „Wort“ Toleranz leitet sich von dem lateinischen „tolerare“ bzw. „tollere“ ab und bedeutet: aufheben, in die Höhe stemmen, ertragen („tolleno“ = der Hebekran). Dem Wort „dulden“ liegt dieselbe indogermanische Wurzel „tel“ zugrunde. Der Grundsinn ist nicht passives, faules Laufenlassen, sondern aktives, engagiertes Emporstemmen von Lasten. Ein Positionsloser also, der als „geistige Wetterfahne“ keine eigene Überzeugung hat und deshalb jedem Recht gibt, ist nicht tolerant (=tragfähig). Ein Skeptiker, der als „Denkpessimist“ meint, die Wahrheit sei grundsätzlich unerkennbar, ist nicht tolerant. Tolerant, also „fähig zum aktiven Tragen von Lasten“, kann nur jemand sein, der selbst einen eindeutigen Standort, eine klare Überzeugung besitzt.

    Was Wissensfragen angeht (zum Beispiel, ob New York oder Washington die Hauptstadt der USA ist), kann es keine unterschiedlichen Überzeugungen geben. Bei Wissensfragen lässt sich eindeutig feststellen, was richtig und was falsch ist. Hier hat das Wort „Toleranz“ nichts zu suchen. Dagegen geht es bei Gewissensfragen um letzte persönliche Überzeugungen (zum Beispiel das Ja oder Nein zur Organspende oder zum Krieg). Dabei steht häufig Position gegen Position, und es sollte auch sachliches Argument gegen sachliches Argument stehen. Beide Seiten erleben es schmerzlich, dass sie in der Sachfrage vonein­ander geschieden sind. Aber als Personen lassen sie sich gegenseitig stehen. Hier hat der Ursinn von „tolerieren“ seinen Rang: „Ich achte dich als Person; ich versuche auch, deine Überzeugung nachzuvollziehen, auch wenn ich sie keineswegs teilen bzw. übernehmen kann“. Toleranz bezieht sich auf das Du des andern, auf seine Person. Dass ich aber mit diesem „Du“ in der Sachfrage uneins bin, will ich bewusst „tragen“. Das Ja zum „Du“ (Person) ist hier verbunden mit dem Nein zum „Es“ (umstrittene „Sache“, Überzeugung). Solche Toleranz ist anstrengend.

    Was hat Toleranz mit Wahrheit zu tun?

    Es gibt verschiedene Arten von Wahrheit. Da ist zum Ersten die logische, die sachliche Wahrheit. „New York ist die Hauptstadt der USA“. Diese Aussage ist sachlich „unwahr“, das heißt, sie ist falsch. Sie beruht auf Unkenntnis, auf einem Irrtum, einer falschen Information. „Wahrheit“ bedeutet hier soviel wie „Richtigkeit“ oder „Stimmigkeit“: „Wahr“ ist eine Aussage im logischen Sinne nur dann, wenn sie mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

    Zum Zweiten gibt es die ethische Wahrheit. „Mutti, ich habe keine Schokolade genascht“, versichert die Kleine, wobei der Mund ganz braun verschmiert ist. „Du hast gelogen“, antwortet die Mutter. Hier kommt zu dem sachlich Unrichtigen noch die bewusste lrreführung hinzu. Jetzt prallen Wahrheit und Lüge aufeinander.

    Zum Dritten gibt es die metaphysische Wahrheit, die Frage nach der Wirklichkeit. Zwei Philosophen streiten miteinander. „Alles Leben ist Zufall“, sagt der eine. „Hinter allem steht ein letzter Sinn!“ gibt der andere zu bedenken. Hier geht es nicht um Irrtum oder Täuschungsabsicht (Lüge). Hier ist die Frage gestellt: Was ist wirklich, und was ist nur Schein, nur Einbildung, nur Illusion?

    Schließlich gibt es noch eine vierte, die religiöse Wahrheit. Hier werden wir noch ein Stück tiefer geführt. Da hört man den Slogan: „Haschisch und Ecstasy schaffen den neuen Menschen: Drogen machen frei!“ Hier geht es nun um Letztes, denn Wahrheit bedeutet Leben, und ihr Gegenteil ist nicht nur Lüge, sondern geradezu teuflische Verführung. Hier meldet sich das Dämonische, das Chaotische, das Zerstörerische.

    Welche Wahrheit vertritt Jesus Christus?

    Mit dem Anspruch: „Ich bin die Wahrheit!“ 1 begegnet uns bei Jesus Christus etwas völlig Neues. Er unterscheidet sich damit von allen bisherigen Wahrheitsmodellen grundlegend. Jesus behauptet ja nicht nur: „Ich sage die Wahrheit“ – wie ein Prophet; oder: „Ich entfalte die Wahrheit“ – wie ein Weisheitslehrer; oder: „Ich vertrete die Wahrheit“ – wie ein Märtyrer oder: „Ich vermittle die Wahrheit“ – wie ein Guru. Jesus beansprucht für sich selbst: „Ich bin die Wahrheit in Person“. Im christlichen Glauben geht es weder um ein Programm noch um ein neues Menschenbild. Im Zentrum steht vielmehr der Name JESUS.

    Dieser Jesus ist der Einzige, in dem Gott, der Schöpfer unseres Lebens und der HERR dieser Welt, zu uns kommt. In Jesus steht der wahre Gott wirklich vor uns. Und diese „Person-Wahrheit“ Jesus, der uns in der Bibel, der unfehlbaren „Wort-Wahrheit“, begegnet, ist die alleinige und exklusive Wahrheit. Sie ist damit die für alle umfassend gültige Wahrheit, eine Wahrheit, die für immer bleibt und niemals überholt wird. Sie ist also endgültige Wahrheit. Jesus ist der Eine für alle und das Ein-für-alle-Mal. Wer dies glaubt und bekennt, ist Christ: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.“ 2

    Ist Jesus Christus tolerant?

    Wir kommen damit zu einer überraschenden These: Jesus – die eine Person-Wahrheit – ist zugleich auch die eine wahre Toleranz! Gott „toleriert“ nämlich die Sünde. Aber nicht so, dass er sie übersieht oder auf die leichte Schulter nimmt, also „fünf gerade sein“ lässt. Gott „toleriert“ die Sünde so, wie es der Ursinn des Wortes „tollere“ (vgl. „tolleno“ = Hebekran) meint. Er packt sich selbst in Jesus Christus die ganze Last der Menschheitssünde auf die Schultern. „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde (ans Kreuz) trägt (und so im Ursinn „toleriert“)“ 3. Bei Jesus sind Wahrheit und Toleranz zwei Seiten der einen Münze: „Ich allein“, sagt er, „bin die eine Wahrheit, denn ich allein bin es, der eure Sünde trägt“.

    In Jesus sind Wahrheit, Liebe und recht verstandene Toleranz zu einer Einheit verschmolzen, und „wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.“ 4

    Siegfried Kettling

    1 Johannesevangelium 14, 6
    2 Johannesevangelium 3, 16
    3 Johannesevangelium 1, 29
    4 Römerbrief 10, 9

      

    Go to comment
    2004/05/26 at 7:14 pm
  • From Nora on Gedanken zu Kurt Cobains Tod

    Rockmusik

    Ich finde es echt schade das Kurt Cobain(die Legende Des Rocks) uns nicht länger mit seiner geilen Musik beglücken konnte.Ich schreibe zur zeitein referat über ihn und muss ehrlich sagen das er einfach nur cool war.ich möchte gerne mehr über ihn erfahren und alles über ihn wissen.Er hat die bedeutung Rock erst richtig deutlich gemacht.Ich stehe eigentlich nur auf rockmusik.Zbs.:Linkin Park,Metallica,The Vines,The Hives,The Strokes,Silverchair,Maroon 5,Silbermond,Auf der Maur,Marylin Manson und natürlich NIRVANA.Ich grüße keinen da ich keine Freunde habe aber alle die Rock hören

    Go to comment
    2004/05/27 at 11:52 am
  • From bp on Wer bin ich?

    Wehr bin ich wirklich?

    zufall?
    Sterben?
    Weiterleben?

    Wehr bin ich wirklich?

    Wie Heisse ich ? was Bin ich? wer bin ich?

    Ist ein Buch der aussage gottes der weg der zum ziel führt? zum richtigen ziel? Und welches? Wie Heisst gott wirklich? Was will er uns darin sagen?

    Fragen über fragen die an dieser stelle auch gefragt werden müssen.

    Antworten die gefunden werden sollten. Liebt er uns wirklich. oder sind wir vieleicht sogar ungewollte kinder gottes? und von welchem Gott sind wir die?

    ?

    ankend bp

    Go to comment
    2004/05/27 at 2:08 pm
  • From Onkel Fred der durstige Pferdemensch on Manhunt – Mord als Unterhaltung

    Manhunt! Yes! Yeah! Frischfleisch! ArgghH!

    Sorry, der Betreff war nur ein Eye-Catcher (Hat nichts mit Wrestling zu tun) =)
    Keine Ahnung wie ich hier her gekommen bin, aber ist das sowas wie Bruderschaft Amons hier ? Ach ne, das war die andere Seite oder ?!
    Aber das ist ne Kirchenseite oder ?
    Hmm, komisch komisch.
    Naja, ist ja auch egal. Ich wollte ja eigentlich meine Gedanken zu “Manhunt” hervorbrechen.
    Hmm, hab ich jetzt gar keine Lust mehr zu.
    Naja, was spielt ihr denn so ?
    Also ich zock regelmäßig Vietcong, Soldier of Fortune, Battlefield, FarCry und Flashpoint.
    Aber bekloppt bin ich eigentlich noch nicht. Glaub ich jedenfalls. Hmm und gewalttätig war ich auch noch nie. Naja, ich glaub nicht besonders an Gott. Aber das liegt wohl nicht an solchen Spielen.
    Ich schreib sowieso nur Unsinn, deshalb hör ich jetzt besser auf. Am Schluss muss ich nur noch eins sagen: Die Schuld an realer Gewalt auf Computerspiele, Rockmusik oder Fernsehn abzuschieben ist bequem und dämlich!
    Ich hab früher ohne Ende Pac Man gespielt und renne trotzdem nicht pillen-fressend durch irgendwelche Labyrinthe!
    In diesem Sinne,

    euer Pferdemensch

    Go to comment
    2004/05/27 at 3:03 pm
  • From alin on Tattoos – ewige Erinnerungen

    Lieber Alexander,

    Jesus ist kein Symbol. Er ist eine Person. Und Er ist nicht tot, sondern Er lebt. Er ist von den Toten auferstanden. Dass Du Ihn nicht sehen kannst, liegt daran, dass Er in den Himmel aufgefahren ist und zur Rechten Gottes sitzt. Aber Er wird bald zurückkommen, um Sein Reich aufzurichten, denn Er ist der König der Könige und Herr der Herren, Er ist der Schöpfer des Universums und auch Dein Schöpfer, außer Ihm gibt es keinen Gott und keinen Retter. Du bist vor Ihm verantwortlich für alles was Du tust, sagst und denkst. Er ist ein eifersüchtiger Gott, Er will dass Seine Geschöpfe Ihn allein anbeten und ehren, und Er gibt keinem anderen Seine Ehre.

    Wirst Du Ihm dann dieselben Antworten geben?

    Go to comment
    2004/05/27 at 5:17 pm