Halloween – was ist das?

Die Druiden forderten von den verängstigten Menschen, dass ihnen am 31. Oktober um Mitternacht ein Kind als Opfer für ihren Gott Samhain gegeben wurde, um ihn gnädig zu stimmen und ihnen Wohlergehen zu garantieren. Sie höhlten einen Kürbis aus und steckten ein Licht hinein. Dieses zündeten sie an und stellten den Kürbis auf die Türschwellen der ausgewählten Häuser. Wenn die Druiden zu diesen Häusern zurückkehrten und kein Kind vorfanden, malten sie mit Blut ein Zeichen an die Tür des Hauses. Bis zum Morgen waren dann die verantwortlichen Familienmitglieder tot.

Oktoberfest („Wiesn“) – Festival di Birra

Wir Menschen haben uns so daran gewöhnt im Laufe unseres Lebens dauerhaft belogen zu werden. Wer merkt schon, dass es sich bei der Theresienwiese um einen betonierten Platz handelt, dass die beschworene Gemütlichkeit im Bierdunst untergegangen ist und dass die Seele nach unten geht, wenn der Maßkrug nach oben geht? Ja, ein Prost ist ein schwacher Trost, ein Rausch ist ein schwacher Trost und eine Träne wird nicht süßer, wenn sie in einen Maßkrug fällt.

Was ist Liebe?

Da ist zum einen die Wenn-Liebe und die haben wir alle schon empfangen und gegeben. Dann kenne ich da noch die Weil-Liebe. Zum Schluss möchte ich noch die Trotzdem-Liebe vorstellen. Das ist die Liebe, die andauernd und bedingungslos ist. Diese Liebe ist die schönste und reinste Liebe, nach der wir uns alle innerlich sehnen. „Ich liebe dich, was du in deinem Innern auch sein magst. Ich liebe dich, egal was sich an dir verändern wird. Du kannst nichts tun, was dich von meiner Liebe trennen könnte, Ich liebe dich andauernd!“ „Ich weiß alles über dich, ich kenne deine Mängel, ich weiß um deine Fehler und ich liebe dich trotzdem und werde dich immer lieben!“ „Ich liebe dich nicht wegen deiner Qualitäten und weil du so viel liebenswertes hast, ich liebe dich, weil ich dich liebe. Und diese Liebe möchte ich dir geben.“

Der 11. September 2001 – ein Tag, der angeblich die Welt veränderte, und seine Folgen

Man sprach schon am selben Tag davon, dass diese tragischen Ereignisse die Welt verändern würden. Und was ist passiert? Der Terrorismus ist noch da, wir haben immer noch Angst und der ganze Krieg und alle Waffen und Macht der USA können uns nicht Sicherheit geben. Wann verstehen wir endlich, dass es Sicherheit für das Leben nur bei Gott gibt? Er kann uns eine Sicherheit geben, die über unsere Umstände hinaus fest steht.

„dancing in the rain“ – Streetparade 2002

Die unsommerlichen Umstände machten aus der angesagten „peace-party“ ein feuchttrauriges Regenschirmfest. Manche hüllten sich in Plastik, andere zeigten trotz Erkältungsgefahr ihre nackte Haut. Der eingeübte Stil muss beibehalten werden. Sex, Drogen und Bass – das macht dennoch Spaß. Für gute Laune hat man immer noch die berühmten Pillen und das reichlich vorhandene Gras. Tanzen im Regen ist angesagt und vom Veranstalter befohlen. Wer mag da noch widerstehen? Wir tanzen ja für den Frieden, für den Frieden auf der Welt.

Panik an der Börse

Die Wirtschaft ist ein System, das vom Mensch erfunden wurde und auch von ihm betrieben wird. Und wenn der Mensch es schafft im normalen Leben zu lügen, zu betrügen oder alles selbstsüchtig zu seinen Gunsten zu machen, warum sollte er es in der Wirtschaft anders machen? Gerade wenn es um viel Geld geht. Und wir sollten nicht vergessen, dass Geld wie Salzwasser ist: Je mehr wir davon trinken, desto mehr Durst bekommen wir.

Haste Hasche in der Tasche …

In der Bundesrepublik gibt es 4,5 Millionen (!) Cannabis-Konsumenten. Ich selbst war bis vor ca. sieben Jahren einer dieser Konsumenten, ich weiß also wovon ich rede. Hier einige gängige Meinungen: Kiffen ist Lifestyle, Freiheit, Freude, Lebensfeeling, erst recht in Verbindung mit Musik. Kiffen ist harmlos, Kiffen macht Spaß, Kiffen macht nicht süchtig … sagt man, doch stimmt das wirklich? Gehen wir doch einmal ein bisschen in die Chemie …

Wer wird meine Tränen trocknen?

Ana, eine Frau aus der Dominikanischen Republik und Sarina, eine niederländische Frau. Geboren in zwei ganz verschiedenen Welten, aber ihre Lebenserfahrungen, ihre Enttäuschungen, Armut, Verzweiflung und Einsamkeit enden für beide auf dem selben Weg. Einem Weg, der in der Prostitution in Amsterdam endet. Prostitution ist kein romantischer oder lukrativer Lebensweg, auch wenn es manchmal so scheint. Er ist eher das absolute Gegenteil, eine Welt der Tragödien, Kriminalität, Abhängigkeit und Traurigkeit, ein Weg, auf dem Menschen sich verstricken und wissen, dass es keinen Weg zurück mehr gibt. Das war auch die Erfahrung von Sarina und Ana. Zwei verschiedene Leben, die beide tiefen Schmerz erfahren haben. In diesem Buch werden Sie lesen, wie sie jetzt in Frieden leben. Es gibt jemanden, der die Tränen trocknet!

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Veli – wie man Hoffnung finden kann

Arbeitslosigkeit, weltweite Seuchen, Ozonloch – andauernd wurde darüber diskutiert, ob wir in 40 Jahren überhaupt noch eine Rente bekommen würden; dazu kam, dass sich meine besten Freunde so sehr hängen ließen, dass sie nur noch Drogen nahmen. Ich hatte keine Perspektive. Schule war für mich nur noch die elend-langweilige Unterbrechung zwischen zwei Wochenenden, an denen ich mich so richtig besaufen könnte. Oder wir kifften den ganzen Tag, was aber noch viel unangenehmer war, da meine Prallheit mich noch mehr zum Überlegen über (und zur Angst vor!) der Zukunft brachte.