Glücklich, wem vergeben ist. Ein “verlorener” Sohn kommt nach Hause.

Langsam quält sich die Provinzbahn durch das Bergland. Die alte Dampflok schnauft und stöhnt und hat offensichtlich Mühe, die Reisenden an ihre Ferienorte zu bringen. Überall sieht man frohe, erwartungsvolle Gesichter. Nur in einem Abteil, in dem zwei Männer sitzen, scheint der Jüngere alles andere als glücklich zu sein. Auf seinem Herzen muss etwas Schweres lasten. Sein Mitreisender betrachtet ihn nachdenklich und fängt schließlich an, vom Wetter und von der schönen Landschaft zu reden, um mit seinem traurigen Gegenüber ins Gespräch zu kommen. Und schneller, als er denkt, ist das Eis gebrochen. Der so ernst aussehende, so unruhig und aufgewühlt wirkende junge Mann beginnt zu erzählen, zunächst scheu und stockend, mit langen Pausen. Aber dann merkt er, dass es nicht Neugierde, sondern Anteilnahme ist, die weiterfragt und sich um ihn müht. Und bald strömen die Worte aus ihm hervor wie aus einem lange verschlossenen gewesenen, tiefen Schacht. „Ja, lange habe ich im Gefängnis gesessen”, sagt er. „Jahrelang.

Heute Morgen bin ich entlassen worden. Nun bin ich auf der Fahrt nach Hause. Welche Schande habe ich über meine Angehörigen gebracht! Sie haben mich all die Jahre nicht einmal besucht. Geschrieben haben sie auch nur ganz selten. Ich nehme es ihnen nicht übel. Ich habe ihre Liebe verscherzt. Aber vielleicht haben sie mich auch nicht besucht, weil die Reise so teuer ist. Und Briefe wurden zu Hause kaum geschrieben. Ich hoffe doch, dass sie mir verziehen haben, auch wenn es nicht danach aussieht. Wie ich mein vergangenes Leben hasse und alles bereue!”

Erregt verbirgt er sein Gesicht für einen Augenblick hinter beiden Händen. Dann fährt er fort: „Um es meinen Eltern leichter zu machen, habe ich ihnen in einem Brief vorgeschlagen sie möchten mir ein Zeichen geben. Ein Zeichen, an dem ich, wenn der Zug kurz hinter der Stadt an unserem kleinen Hof vorbeifährt, sofort erkennen kann, wie sie zu mir stehen. Ich schrieb, wenn sie mir verziehen haben, so sollten sie in dem großen Apfelbaum an der Strecke ein weißes Band anbringen. Wenn sie mich aber nicht daheim haben wollen, dann sollten sie gar nichts tun. In diesem Fall werde ich im Zug bleiben und weiterfahren, weit weg, ganz weit weg. Wohin, weiß ich selbst nicht.” Seine Erregung wird zusehends größer. Und als sich nun der Zug seiner Vaterstadt nähert, wird seine Spannung so unerträglich, dass es ihm unmöglich wird, aus dem Fenster zu schauen. „Bald muss die kleine Brücke kommen, dann die Schranke und dann … und dann …” Der andere tauscht schnell den Platz mit ihm und verspricht, auf den Apfelbaum zu achten. Und gleich darauf legt er dem jungen Mann die Hand auf den Arm. „Da ist er!” Er kann es nur noch flüstern, denn seine Stimme versagt ihm und Tränen stehen ihm plötzlich in den Augen. „Alles in Ordnung! Der ganze Baum ist voll weißer Bänder.”

– Im selben Augenblick schwindet alle Bitternis, alle Sorge, alle Angst. Beiden ist es, als hätten sie ein Wunder miterlebt. Und der junge Mann ist nicht wieder zu erkennen, so strahlen jetzt seine Augen. Ach, wüsstest du doch nur, wie sich der himmlische Vater danach sehnt, dass du umkehrst, dass du heimkehrst zu ihm! Du brauchst keine Bank ausgeraubt keinen Menschen überfallen und nicht im Gefängnis gesessen zu haben. Jeder ist von Natur aus ein Gefangener, ein Gefangener seines Ichs, ein Gefangener der Sünde. Hat dich diese Knechtschaft auch schon bedrückt?

Dann mach es so wie der junge Mann, von dem die Bibel berichtet! Er sagte: „Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir …” (Lukas 15,18). Aber dies sagte er nicht nur, er machte es auch wahr. Er machte sich auf und ging los. Wahrscheinlich war er unterwegs genauso unruhig, genauso voller Zweifel wie jener Mann in dem Eisenbahnabteil. Aber da sieht er schon, wie jener, den Apfelbaum voll weißer Bänder, sein Zeichen. Und in der Tat, es ist ein wunderbares Zeichen: Der Vater kommt ihm entgegen, er selbst. Wir lesen in Gottes Wort: „Als er aber noch fern war, sah ihn sein Vater und wurde innerlich bewegt und lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn” (Lukas 15,20). Dieses Zeichen göttlicher Liebe gilt auch für dich. Glücklich wem vergeben worden ist! Heute noch kannst du dieses Glück dein Eigen nennen.

Aus…Du bist gemeint—CSV

Ist es wirklich so entscheidend, ob wir jetzt davon überzeugt sind, dass die Evangelien ganz und gar glaubwürdig sind? Welche Rolle spielt das für den ganz normalen, täglichen Glauben eines Christen?

Diese Frage stellte Markus Till an Dr. Peter J. Williams.

“Ja, ich denke, es spielt eine große Rolle. Ich meine: Die Realität ist ja auch wichtig, um es einmal so zu sagen. Ich meine: Wir sind inmitten einer Pandemie, in welcher die Realität eines Virus wichtiger ist als unsere Meinung über das Virus. Und manchmal, wenn Du eine falsche Meinung hast, dann wird das eine Zeit lang vielleicht funktionieren. Aber wenn sie nicht auf der Realität beruht, dann wird das ein Problem sein. Die grundlegenden Fragen lauten also: Ist Jesus real? Ist er wirklich von den Toten auferstanden? Kommt er wieder, um die Welt zu richten? Das sind Fragen über die Realität. Und es ist wichtig, dass man nicht denkt, dass es beim Glauben nur um eine subjektive, persönliche Überzeugung geht. In der Kirchengeschichte haben Christen das Christentum nie auf diese Weise gesehen. Das Neue Testament sieht das Christentum nicht auf diese Weise. Die Apostel sehen es nicht auf diese Weise. Und ich glaube nicht, dass Jesus das so gesehen hat. Es geht um die reale Welt.”Also die Frage nach der Glaubwürdigkeit ist wirklich so zentral für unseren Glauben? Muss man davon überzeugt sein, dass die Evangelien wirklich wahre Berichte sind?”Ja, ich würde sagen: Schau Dir an, was Jesus sagt, als er über das Alte Testament und die Auferstehung befragt wird. Er sagt folgendes: Gott sagt: Ich bin der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Und dann verwendet er das als Argument für seine Aussage. Wir müssen an die Auferstehung glauben, weil Abraham, Isaak und Jakob in gewisser Weise immer noch am Leben sind, weil Gott ihr Gott ist. Aber ebenso bedeutet das, dass man an die Historizität glauben muss. Man muss glauben, dass Abraham, Isaak und Jakob reale Menschen waren, weil Gott sich selbst als dieser Gott definiert hat. Gewissermaßen hat er sich selbst nach ihnen benannt. Wenn man also nicht an Abraham, Isaak und Jakob glaubt, dann glaubt man nicht an den Gott, über den die Bibel spricht.”

(Markus Till)

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Zur Zeit strömen die Mächtigen der Welt wieder zum Weltwirtschaftsforum WEF nach Davos.

Herr Schwab folgt offenbar weiter dem Prinzip “Never let a crisis go to waste” – Krisen muss man auszunutzen wissen. Wie man schon die letzten Jahre vermuten konnte, Corona, Krieg und Klima werden als Blaupausen für kommenden Krisen dienen: “Klimawandel”, der drohende Kollaps unseres Wirtschafts- und Finanzsystems mit Massenarbeitslosigkeit und Hyperinflation, verstärkt noch durch die “digitale Revolution”… Wir können uns getrost darauf einstellen, dass die Krisen zum Dauerzustand werden und der Verlust unserer Grundrechte zur “neuen Normalität” – solange sich die Menschen nicht in nennenswerter Zahl dagegen erheben. Aber sie merken es scheinbar nicht oder haben keine Kraft dazu. Freiheit und Selbstbestimmung, Demokratie, Parlament und Verfassung, all diese endlosen “Diskussionsorgien”, stören nur beim diktatorischen Durchregieren. Kein Wunder, dass Regierung und Medien Angst schüren, statt Hoffnung zu wecken: Angst ist ein Mittel, um Menschen zu beherrschen, Hoffnung aber ein Weg in die Freiheit. Unsere Welt soll zentralisiert, also sozialistisch/kommunistisch, gemacht werden. Vielleicht ohne Gulags aber dafür mit umfassender online Steuerung und Überwachung. Alles im Namen einer besseren und “gerechteren” Zukunft. Der linke Säkularismus hat/wird die christliche Zivilisation zerstören, falls wir es nicht noch abwenden. Und jeder Freiheitsliebende sollte sich, wenn er an Gott glaubt, dafür einsetzten, dass diese bösen Gedanken nicht gewinnen. Den in der Niederlage werde wir alle gleich verloren sein.(nach. M. Schott und M. Greiner)

Wenn sich autoritäre Internationalsozialisten und ultrareiche Globalkapitalisten zusammen tun, wer kann sie dann aufhalten? Man kann es als getrost das chinesische Modell bezeichnen, oder besser noch als Xi-Modell: Milliardär und Präsident auf Lebenszeit eines totalitären Staatswesens. Der Davoser Alptraum.

Aber wir wissen, der lebendige Gott wird eingreifen, wie damals bei Turmbau zu Babel oder bei Nebukadnezar und seinem Größenwahn.

Unsere Welt ist auf Lügen aufgebaut.

In unserer Weltordnung ohne Gott gilt momentan nur eine Regel: Der Betrug ist der Anfang aller Dinge. Denn die gesamte Welt ist auf Betrug aufgebaut. Überall wird manipuliert, getäuscht, gelogen, falsche Karten werden ins Spiel gebracht, im Großen wie im Kleinen. Das kann man überall beobachten, wie alles gezinkt wird. Überall Falschspieler und Lügen, falsche Fährten.

Ist möglicherweise ein Bild von eine oder mehrere Personen und Text „Die Lüge hat die Menschheit in eine Situation geführt, aus der sie nur noch die Wahrheit Wahrhe befreien kann! Matthino Lubos“

Vor seiner Kreuzigung fragte ihn Thomas, einer der Jünger Jesu – “Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst und wie können wir den Weg kennen?” Jesu Antwort auf ihn war tiefgreifend – ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. ‘” (John 14: 6) Jesus wies Thomas nicht auf ein Regelwerk als „die Wahrheit“ hin, sondern auf sich selbst. Jesus selbst ist „die Wahrheit

23.5.2020: Der Tag des Grundgesetzes.

Das Grundgesetz, hat Geburtstag: Am 23. Mai wird es 71 Jahre alt. Das ist ein Grund zum Feiern und zum dankbaren Rückblick auf 71 Jahre Frieden und Freiheit. Den Vätern und Müttern des Grundgesetzes war es ein Anliegen, aus den Fehlern der Weimarer Republik und der schrecklichen Naziherrschaft zu lernen. Als „Parlamentarischer Rat“ arbeiteten sie das Grundgesetz 1948/49 aus und rangen um die einzelnen Artikel. Vor allem bei der Präambel, der Einleitung, gab es sehr unterschiedliche Entwürfe. Einer der Hauptstreitpunkte war die Frage, ob man sich auf Gott beziehen sollte.

Ein Ausdruck der Demut

Schlussendlich einigten sich die Väter und Mütter des Grundgesetzes auf eine Erwähnung Gottes:

„Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, […] hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“

Bei dieser Formulierung hatte der Parlamentarische Rat den Gott der Bibel vor Augen. Die Mitglieder wussten, ja hatten es auf schreckliche Weise während der Nazi-Diktatur erlebt: Staatliche Ordnung ist von Menschen gemacht und damit immer begrenzt und für Fehler anfällig. Die Erwähnung Gottes im Grundgesetz ist ein Ausdruck der Demut. Es ist ein Eingestehen: Es gibt einen, der über uns steht, jemanden, dem wir Rechenschaft schuldig sind.

Realistisches Menschenbild

Das Wissen um die Fehlbarkeit des Menschen ist eines der Grundmerkmale einer Demokratie. Diese Erkenntnis deckt sich mit der Bibel. Sie zeichnet ein sehr realistisches Bild vom Menschen. Einerseits betont sie seine hohe Stellung, weil Gott jeden Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat (vgl. 1. Mose 1,27). Daher steht im ersten Artikel des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Laut der Bibel kann und muss man sich Menschenwürde nicht verdienen. Jeder besitzt sie – weil er ein Geschöpf Gottes ist. Andererseits macht Gott in seinem Wort, der Bibel, klar, dass jeder Mensch Fehler macht, jeder versagt und nicht nach Gottes Vorstellungen lebt. Das Gesetz Gottes fordert:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand! Und: Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst!“ (Die Bibel, Lukas 10,27)

Es gibt Hoffnung

Das gilt für politische Verantwortungsträger genauso wie für dich und mich. Doch wie oft scheitert jeder Einzelne daran, diese Forderungen zu erfüllen? Der Apostel Paulus bringt es auf den Punkt:

„…alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck…“ (Die Bibel, Römer 3,23)

Das ist ein vernichtendes Urteil. Würde Paulus hier aufhören zu schreiben, gäbe es keine Hoffnung. Wir müssten uns damit abfinden, dass der Mensch nun mal böse ist und bleibt. Doch Paulus schreibt weiter:

„…und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus. Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zum Sühneopfer für unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das er vergossen hat, ist die Sühne geschehen, und durch den Glauben kommt sie uns zugute.“ (Die Bibel, Römer 3,23-25)

Tröstliches Wissen

Gott ist nicht nur ein gerechter, sondern auch ein barmherziger und gnädiger Gott. Wer glaubt, dass Jesus Christus, der Sohn Gottes, für seine Schuld stellvertretend gestorben ist, wird von Gott für gerecht erklärt und somit ein neuer Mensch (vgl. 2. Korinther 5,17). Wer Gottes Gnade erfahren hat, muss keine Angst haben beim Gedanken, dass wir alle – Politiker und Wähler – eines Tages vor diesem Gott stehen werden. https://heukelbach.org/gott-im-grundgesetz/b?fbclid=IwAR32lT0LX25ZcvpCCgvy4pZDK3hY801I-PDYkREMakuFEf9r3Cst2klWVh4

23.5.1949 Gott im Grundgesetz.

1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Bonn unterzeichnet und verkündet. Mit diesem Tag wurde auch die Bundesrepublik gegründet. Einen Tag später trat es in Kraft.

„Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen … hat sich das Deutsche Volk … dieses Grundgesetz gegeben“. So beginnt die Präambel, der Vorspruch zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949; ähnliche, teilweise noch ausführlichere Formulierungen finden sich in den Verfassungen mehrerer deutscher Bundesländer. Weder die Paulskirchenverfassung von 1849 noch die Reichsverfassungen von 1871 und 1919 kannten einen derartigen „Gottesbezug“, wie er in der Wendung „Verantwortung vor Gott“ zum Ausdruck kommt. Nach der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichtes (Urteil zum Grundlagenvertrag vom 31.7.1973 im Zusammenhang mit dem Wiedervereinigungsgebot) besitzt auch die Präambel des Grundgesetzes eine Rechtssatzqualität; sie ist also nicht nur eine unverbindliche und damit unerhebliche Meinungsäußerung der Verfassungsväter aus ferner Zeit. Aber was für eine Bedeutung hat dieser Gottesbezug heute und was sagt er über unser Staatswesen aus? Die Meinungen hierüber gehen weit auseinander. Handelt es sich hierbei um eine christliche Verankerung unserer Verfassung, oder ist dieser Bezug in einem pluralistischen Staat überflüssig? https://www.iguw.de/site/assets/files/1323/lagler_w_gott-im-grundgesetz-2009_iguw.pdf

Was ist der Ursprung der Römisch-Katholischen Kirche?

Antwort: Die römisch-katholische Kirche disputiert, das ihr Ursprung im Tod, der Auferstehung und Himmelfahrt von Jesus Christus ungefähr im Jahr 30 A.D. liegt. Die Katholische Kirche ernnent sich selbst als die Kirche, für die Jesus Christus gestorben ist, die Kirche, die von den Aposteln gegründet und aufgebaut wurde. Ist dies der wahre Ursprung der katholischen Kirche? Im Gegenteil. Sogar ein oberflächliches Durchlesen des Neuen Testamentes wird offen legen, das die Katholische Kirche ihren Ursprung nicht in der Lehre Jesu oder seinen Aposteln hat. Im Neuen Testament wird nicht das Papsttum, Marienanbetung- und Verehrung ( oder die reine Empfängnis Marias, die immer währende Jungfräulichkeit der Maria, die Annahme der Maria, oder Maria als Mit-löserin und -mittlerin), die Heiligen im Himmel um ihre Gebete ersuchen, apostolische Erbfolge, die Verordnungen der Kirche als Sakramente funktionierend, Säuglingstaufe, Sünden einem Priester zu beichten, Fegefeuer, Sündenablaß, oder die gleiche Autorität von Kirchentradition und der Heiligen Schrift erwähnt. Also, wenn der Ursprung der katholischen Kirche nicht in der Lehre Jesu und seinen Aposteln liegt, wie im Neuen Testament aufgezeichnet, was ist dann der wahre Ursprung der Katholischen Kirche?

Für die ersten 280 Jahre in der christlichen Geschichte war das Christentum vom römischen Reich verbannt und Christen wurden aufs schrecklichste verfolgt. Das änderte sich nach der „Bekehrung“ des römischen Kaisers Konstantin. Konstantin „legalisierte“ das Christentum im Mailänder Toleranzedikt im Jahre 313 A.D. Später, im Jahr 325 A.D., rief Konstantin das Konzil von Nicea zusammen, in einem Versuch, das Christentum zu vereinigen. Konstantin stellte sich das Christentum als eine Religion vor, die das römische Reich vereinigen könnte, das zu der Zeit begonnen hatte, zu zerbröckeln und sich zu teilen. Während es scheint, das dies eine positive Entwicklung für die christliche Kirche gewesen ist, waren die Ergebnisse alles andere als positiv. So wie sich Konstantin weigerte, den christlichen Glauben völlig anzunehmen sondern weiterhin viele seines heidnischen Glaubens und seiner Praktiken ausübte, so war die christliche Kirche, die Konstantin förderte, eine Mixtur aus Christentum und römischem Heidentum.

Konstantin fand heraus, das, mit dem römischen Reich so gewaltig, ausgedehnt und verschieden – nicht jeder zustimmen würde und seinen religiösen Glauben aufgeben und stattdessen das Christentum annehmen würde. Also hat Konstantin die „Christianisierung“ des heidnischen Glaubens erlaubt, ja sogar befürwortet. Durch und durch heidnische und absolut unbiblische Glaubensvorstellungen wurden eine neue „christliche“ Identität gegeben. Hier sind einige klare Beispiele:

(1) Der Kult der Isis, eine ägyptische Mutter-Gottes Religion, wurde in das Christentum aufgenommen, indem man Isis mit Maria austauschte. Viele der Titel, die für Isis verwendet wurden, wie „Himmelskönigin“, „Muttergottes“, und „theotokos“ (Gottesgebärerin) wurden Maria gegeben. Maria wurde eine verherrlichende Rolle im christlichen Glauben gegeben, bei weitem mehr als was die Bibel ihr zuschreibt, um Isisverehrer zu einem Glauben anzulocken den sie sonst nicht angenommen hätten. Tatsächlich wurden viele Isis-Tempel in Tempel für Maria umgewandelt und ihr gewidmet. Die ersten klaren Hinweise auf die Marienverehrung kommen in den Schriften des Origenes vor, der in Alexandria, Ägypten, gelebt hat, das der Brennpunkt der Isisverehrung war.

(2) Der Mithraskult war eine Religion im römischen Reich während des 1. bis 5. Jahrhundert A.D. Er war bei den Römern sehr beliebt, speziell unter den römischen Soldaten, und war möglicherweise die Religion einiger römischer Kaiser. Während dem Mithraskult im römischen Reich nie der „offizielle“ Status verliehen wurde, so war er doch tatsächlich die offizielle Religion bis Konstantin und die nachfolgenden römischen Kaiser den Mithraskult durch das Christentum ersetzt haben. Eines der wichtigsten Merkmale des Mithraskult war das Opfermahl, das das Essen von Fleisch und das Trinken des Blutes eines Bullen beinhaltete. Mithras, der Gott des Mithraskultes, war gegenwärtig im Fleisch und Blut des Bullen und garantierte die Erlösung für jene, die am Opfermahl teilnahmen (Theophagie, „Gott-Essen“). Der Mithraskult hatte auch sieben „Sakramente“, was die Ähnlichkeiten zwischen dem Mithraskult und dem Katholizismus schwer zu übersehen macht. Konstantin und seine Nachfolger fanden einen einfachen Ersatz für das Opfermahl des Mithraskultes im Konzept des Abendmahles/Kommunion. Traurigerweise hatten schon einige der frühen Christen damit begonnen, dem Abendmahl eine mystische Bedeutung anzuhängen, die das biblische Konzept einer einfachen, verehrenden Erinnerung an den Tod Christi und sein vergossenes Blut verwirft. Die Romanisierung des Abendmahles machte den Übergang zu einem opfernden Konsum Jesu´ Christi, heute bekannt als die Katholische Messe/Eucharistie, komplett.

(3) Die meisten römischen Kaiser (und Bürger) waren Henotheisten. Ein Henotheist ist jemand, der an die Existenz mehrer Götter glaubt, sich aber auf einen bestimmten Gott konzentriert, oder einen bestimmten Gott als Höchsten über die anderen Götter betrachtet. So war z. B. der römische Gott Jupiter als Höchster über dem römischen Pantheon der Götter. Römische Soldaten waren oftmals Verehrer des Neptun, der Gott des Ozeans. Als die Katholische Kirche das römische Heidentum aufnahm, hat es einfach das Pantheon der Götter mit den Heiligen ersetzt. So wie das römische Pantheon der Götter einen Gott der Liebe, einen Gott des Friedens, einen Kriegsgott, einen Gott der Stärke, einen Gott der Weisheit usw. hatte, so hat die Katholische Kirche einen Heiligen, der der Führer über diese und viele andere Kategorien ist. So wie viele römische Städte einen Gott spezifisch für die Stadt hatten, so hat die Katholische Kirche „Schutzheilige“ für die Städte geschaffen.

(4) Die Vorherrschaft des römischen Bischofs (das Papsttum) wurde mit Unterstützung des römischen Kaisers geschaffen. Mit der Stadt Rom als Regierungssitz des römischen Reiches und dem römischen Kaiser, der in Rom lebte, wuchs die Stadt an Bedeutung in allen Bereichen des Lebens. Konstantin und seine Nachfolger gaben dem Bischof von Rom als höchstem Herrscher der Kirche ihre Unterstützung. Natürlich ist es das Beste für die Einheit des römischen Reiches, das die Regierung und die Staatsreligion am selben Ort zentriert sind. Während sich die meisten anderen Bischöfe (und Christen) der Idee des römischen Bischofs als Oberhaupt widersetzten, so stieg der römische Bischof infolge der Macht und des Einflusses der römischen Kaiser letzten Endes zum Oberhaupt auf. Als das römische Reich zusammenbrach, ubernahmen die Päpste den Titel, der bislang den römischen Kaisern gehört hatte – Pontifex Maximus.

Es könnten viele weitere Beispiele genannt werden. Diese vier sollten aber ausreichen, um den wahren Ursprung der Katholischen Kirche zu demonstrieren. Natürlich leugnet die Katholische Kirche den heidnischen Ursprung ihres Glaubens und ihrer Praktiken. Sie verbirgt ihren heidnischen Glauben unter Schichten komlizierter Theologie. Sie entschuldigt und leugnet ihren heidnischen Ursprung unter der Maske von „Kirchentradition“. Erkennend, das viele ihrer Vorstellungen und Praktiken der Heiligen Schrift völlig fremd sind, wird die Katholische Kirche dazu gezwungen, die Authorität und Zulänglichkeit der Schrift zu leugnen.

Der Ursprung der Katholischen Kirche ist der tragische Kompromiss des Christentums mit den heidnischen Religionen, von denen es umgeben wurde. Anstatt das Evangelium zu verkünden und die Heiden zu bekehren hat die Katholische Kirche die heidnischen Religionen „christianisiert“ und das Christentum „verheidnischt“. Die Katholische Kirche machte sich selbst den Menschen im römischen Reich attraktiv, indem die Unterschiede verwischt und die Besonderheiten ausradiert wurden. Ein Ergebnis war, das die Katholische Kirche für Jahrhunderte zur Hauptreligion der „römischen Welt“ wurde. Jedoch ein anderes Ergebnis war die höchst dominante Form des Abfalls des Christentums vom wahren Evangelium Jesus Christus und die Verkündigungn des Wortes Gottes.(gotquestion)

Offb.18:2 Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große, und eine Behausung der Teufel geworden und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein Behältnis aller unreinen und verhaßten Vögel. 3 Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Wollust.4 Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen! 5 Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel. 6 Bezahlet sie, wie sie bezahlt hat, und macht’s ihr zwiefältig nach ihren Werken; und in welchem Kelch sie eingeschenkt hat, schenkt ihr zwiefältig ein. 7 Wieviel sie herrlich gemacht und ihren Mutwillen gehabt hat, so viel schenket ihr Qual und Leid ein! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze als Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen. 8 Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen: Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der HERR, der sie richten wird.

Quelle: unbekannt