Lewandowski wird heute nicht mehr zur Team-Präsentation in der Arena antreten. Die Bayern-Fans werden ihn also nicht mehr zu sehen bekommen.

Vor einiger Zeit war er hier vor unserem Haus gestanden und hat den Bibelvers darauf photographiert. Der Herr möge ihm begegnen.

Geboren wurde Lewandowski am 21. August in der polnischen Hauptstadt. Schon früh wurde er mit Sport konfrontiert. Sein Vater betrieb professionell Judo, seine Mutter spielte Volleyball – beide arbeiteten nach ihrer aktiven Karriere als Sportlehrer. Seine ältere Schwester Milena ist aktive Volleyballerin. Mit dem Fußballspielen begann Lewandowski mit acht Jahren. (AZ)

Robert Lewandowski hat alles erreicht hat, wovon viele träumen: ein Leben als Profisportler in der Fussball Bundesliga, in der Champions League und seiner Nationalmannschaft. Und doch ist es der Glaube, der dem Fussballspieler wirklich wichtig ist:

«Aktuell geht in der Welt alles sehr schnell, gelegentlich vergessen wir unsere Werte und das, was wirklich wichtig ist. Der Glaube hilft mir nicht nur im Bereich des Fussballs, sondern auch ausserhalb, dass ich ein guter Mensch sein möchte und so wenig Fehler wie möglich begehe.» «Der Glaube hilft mir», so sagt es Robert Lewandowski. Jesus.ch

Wir verkündigen euch die gute Botschaft.

1. Gott hat uns geschaffen. Wir sind nicht ein Produkt des Zufalls, sondern ein Werk unseres Schöpfers. Er hat uns gewollt und uns erschaffen. David konnte Ihm dafür danken: «Ich preise dich dafür, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin» (Psalm 139,14).

2. Unsere Sünden trennen uns von Gott. In Jesaja 59,2 heisst es: «Eure Ungerechtigkeiten haben eine Scheidung gemacht zwischen euch und eurem Gott.» Anstatt unseren Schöpfer zu ehren und Ihm zu gehorchen, haben wir lieber das getan, was uns gefällt. All das Böse und Verkehrte im Leben sind Sünden, die einen in die Hölle bringen, wo man ewig von Gott getrennt sein wird.

3. Jesus Christus ist der Erlöser. «Einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle» (1. Timotheus 2,5.6). Der Sohn Gottes will uns vor der ewigen Strafe erretten. Darum ist Er Mensch geworden, hat am Kreuz sein Leben gegeben und ist am dritten Tag auferstanden. Dadurch ist Er selbst zur Brücke zwischen uns Menschen und Gott geworden.

4. Wer an den Herrn Jesus glaubt, kommt zu Gott. «So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben» (Johannes 1,12). Wenn wir unsere Sünden bekennen und Jesus Christus als unseren Retter annehmen, vergibt uns Gott und macht uns zu seinen Kindern.  Beröa.ch

Todestag von Heinrich Böll

Heinrich Böll und das Christentum

Zitat aus dem Clemens-Brief in der Zeit des ausgehenden Römischen Reiches, der beschrieb, was die Christen ausmache: “Sie töten nicht ihre Kinder, sie verstoßen nicht ihre Frauen, und sie kümmern sich um die Armen.”
Sogar Heinrich Böll, hat behauptet, jede noch so verlotterte christliche Welt sei ihm lieber als jede andere, weil darin Platz für Kranke, Arme, Alte und Schwache sei.

Beate Uhse verstarb am 16. Juli 2001.

Die Pionierin der Sex-Industrie in Deutschland, Beate Rotermund-Uhse, ist am 16. Juli 2001 im Alter von 81 Jahren gestorben. Was hat uns die Unternehmerin hinterlassen? Nach einer Umfrage war die exponierte Verfechterin ihrer Produkte 98 Prozent der deutschen Bevölkerung bekannt. In Geld gemessen soll der Jahresumsatz des inzwischen an der Börse notierten Unternehmens über 400 Millionen Mark betragen. Sogar die Kirche scheint ihren Frieden mit der Porno-Produzentin geschlossen zu haben: Vor zwei Jahren wurde eine Gedenktafel für Beate Uhse an einem evangelischen Pfarrhaus in Flensburg angebracht. Dem Mut und der Energie dieser Frau muß man in der Tat Respekt zollen. Die Tochter einer Ärztin war früh vom Fliegen fasziniert. Im Zweiten Weltkrieg überführte sie als Luftwaffenpilotin Jagdmaschinen an die Front. Aus dem brennenden Berlin floh sie mit einem Kleinflugzeug. Ihr erster Ehemann fiel im Krieg, später starb ihr Sohn an Krebs, sie selbst mußte sich einer Magenkrebsoperation unterziehen. Ihren Lebensunterhalt erarbeitete sie sich zunächst in der Landwirtschaft und verkaufte nebenher Spielzeug mit einem Wandergewerbeschein. Die Gespräche, die sie mit jungen Bäuerinnen über die Schwangerschaftsregelung führte – ein damals wie heute unverzichtbares Thema – dienten wohl als Einstieg in ihre spätere Tätigkeit. Aber ihr Vertrieb von Produkten zur ”Ehehygiene” geriet mit Fotos, Büchern, Präparaten, Reizmitteln und Kondomen bald an harte Grenzen. So handelte sie sich über 2.000 Anzeigen wegen ”Beihilfe zur Unzucht” ein. Ihr Ursprungsgedanke, Paaren im Intimbereich hilfreiche Wegweisung zu geben – was bei hunderttausenden Abtreibungen jährlich bis heute ein Problem geblieben ist – geriet bald in den Hintergrund. Wichtiger war: Mit offener und freizügiger Sexualität konnte man Geld machen. Sexuelle Spielereien und überdimensionale Darstellungen wurden gesellschaftsfähig.

In den sechziger Jahren begann die Sexwelle zu rollen. Es kam Beate Uhse zustatten, daß in den fünfziger und sechziger Jahren der Begriff der ”Neuen Moral” entstand und die ”Freie Liebe” propagiert wurde. Dadurch ging die Faszination liebevoller Partnerschaft verloren. Der schnelle Partnerwechsel wurde akzeptabel.

Die sogenannte ”Sexuelle Revolution” hatte Beate Uhse und dem Sexberater Oswalt Kolle den Weg bereitet. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die Antibabypille, die der sexuellen Freizügigkeit Tor und Tür öffnete. Die Sexwelle rollte; die Enthemmung nahm ihren Lauf. Aus jungen Kehlen tönte: ”Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.” … Bald zeigten sich die Folgen: mehr zerbrechende Beziehungen, anonyme Schnellbegegnungen, abnehmende Bereitschaft zur Gründung einer Ehe und Familie, hoher Anstieg der Ehescheidungen. Beate Uhse erfuhr es im eigenen Leben: Scheidung der zweiten Ehe, Mißerfolge bei weiteren Partnerversuchen.

In ihrem erfolgreichen Geschäftsgeschehen hielt die Unternehmerin längst nicht mehr alles selbst in der Hand. Ohne Gewissensskrupel nutzte der Konzern die Verkäuflichkeit der Ware Sex. Im Westen und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mit zusätzlichem Schwung im Osten Deutschlands bot man den Reiz des Neuen, des bisher Untersagten, Verhüllten. Das Unternehmen verkaufte nun alles: vom elektrischen Stimulierungsgerät, der Sexpuppe, dem Videofilm bis hin zur Peepshow, Sex-Kontakten und Telefonnummern. Allen Abweichungen waren die Gleise durch Uhse-Kolle gelegt worden.

Es trat eine Verschiebung ein vom Liebesempfinden zu reinen Triebinstinkten, die ein Eiterherd für manch eine Ehe und Partnerschaft werden sollte. Pornographie macht Sex zur Droge Hinzu kam, daß 1975 das Porno-Verbot für Erwachsene aufgehoben wurde. Der Beate-Uhse-Konzern nutzte die Freigabe und vermarktete alles – bis zu der gesetzlich vorgegebenen Grenze.

Aber Pornographie stört die individuelle vertrauende Beziehung und führt zu einer Entpersönlichung des Intimen und zur Degradierung der Frau – inzwischen auch des Mannes – durch die Käuflichkeit und Verzerrung der Sexualität. Pornographie macht Sex zur Droge. Die starke Abhängigkeit der regelmäßigen Pornokäufer und auch kriminelle Phänomene belegen dies. Der Mensch, der ohne jeden begrenzenden Maßstab lebt, verkümmert und zerbröselt seelisch. Man kann sicher sein, daß das Beate-Uhse-Unternehmen diese Zusammenhänge kannte und dennoch geschäftstüchtig weiterarbeitete.

Selbsthilfegruppen und einzelne Seelsorger versuchen inzwischen, Pornosüchtige aufzufangen. Für Christen ist der Leib ”Tempel des Heiligen Geistes” Bemerkenswerterweise war es die Feministin Alice Schwarzer, die platte Pornographie mit der Erniedrigung und Entmenschlichung der Frau gleichsetzte und Beate Uhse mit ihren Machwerken brandmarkte. Hingegen sprach sich ausgerechnet die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften gegen weitergehende gesetzliche Regelungen aus mit der Begründung: ”Wir gestatten mündigen Bürgern, sich zu Krüppeln zu rauchen, zu saufen und zu fahren. Warum sollten sie nicht auch Pornographie bis zum Exzeß genießen?” Aber wie kann man dann jungen Menschen verantwortungsbewußte Wegweisung geben? Inzwischen verschiebt sich die Grenze des Video- und Filmmaterials zunehmend in Richtung eines sadomasochistischen Verhaltens und obszöner Widerlichkeit.

Eine brutale Sexualisierung des Alltags, die etwa auch durch die Beate-Uhse-Werbung im Fernsehen betrieben wird, hinterläßt innere Konflikte und psychische Blockierungen. Ein Christ lebt nicht vom Lustprinzip her.

Zwar kennt er die Freuden der Körperlichkeit, aber er weiß auch, daß die Sexualität einer Disziplinierung und Kultivierung bedarf. Der hohe Anspruch ist ihm bekannt, daß der Leib ”Tempel des Geistes Gottes” ist. Mit ihm kann man nicht alles machen. Davon aber wissen die Manipulatoren der Vergnügungsindustrie nichts.

(Der Autor, Pfarrer Gerhard Naujokat (Kassel), ist Jugend, Ehe- und Familienberater sowie Sachbuchautor)

Johnny Thunders traf am Ende seines Lebens die “Toten Hosen”. Heute hätte er Geburtag gehabt.

“Unsere heutige Geschichte beginnt im New Yorker Stadtbezirk Queens, wo John Anthony Genzale am 15. Juli 1952 zur Welt kommt. Seine ersten Jahre verbringt er im Stadtteil East Elmhurst, später siedelt die Familie nach Jackson Heights um. Schon mit 15 steht er zum ersten Mal auf einer Bühne, wenig später legt er sich seinen ersten Künstlernamen Johnny Volume zu. Als er tiefer und tiefer in die New Yorker Musikszene eintaucht, verpasst ihm seine Schwester Mariann die passende Optik dazu und stylt ihren Bruder wie Keith Richards von den Rolling Stones. Im November 1969 besucht der junge Johnny dann auch noch ein Konzert seiner großen Vorbilder und beschließt endgültig, dass er Musiker werden möchte. Die letzten Jahre seines Lebens verbringt Thunders mit einer Band namens The Oddballs, spielt akustische Shows und nimmt hier und dort Songs mit anderen Gruppen auf. Doch seine Drogensucht steht ihm im Weg. Methadon, Kokain: Thunders betreibt Ende der Achtziger Raubbau an seinem Körper und genau das wird ihm am 23. April 1991 zum Verhängnis, zumindest laut einiger Quellen.

An jenem Tag wird der Musiker tot in einem Hotelzimmer in New Orleans aufgefunden. Die Ursache bleibt bis heute nicht völlig geklärt, doch die Zeitung Orlando Sentinel berichtet nach seinem Tod davon, dass in Thunders Blut eine Überdosis Methadon und Kokain festgestellt worden sei. Dee Dee Ramone glaubt in seiner Biografie eher an einen Überfall mit anschließendem Mord.
Wie auch immer Thunders genau gestorben ist: Sein Tod kommt viel zu früh. Es lässt sich kaum überschätzen, welchen Einfluss der New Yorker zu Lebzeiten auf die Entwicklung des Punk nimmt und wie sehr er der Bewegung ein Gesicht gibt. Auch seine Rolle als Gitarrist sollte nicht abgetan werden, wie Dolls-Bassist Arthur „Killer“ Kane später beschreibt, als er von seinem ersten Treffen mit Thunders erzählt: „Ich habe gehört, wie jemand ein Gitarrenriff gespielt hat und wusste nicht, wie er das macht. Es war dreckig, böse, rau, roh und ungezügelt. Das hat mich wirklich inspiriert.“ 36 Stunden vor seinem Tod steht Thunders übrigens noch mit einer Düsseldorfer Band namens Die Toten Hosen im Studio.” udiscover-music

Der Lohn der Sünde:

Römer 6,23 sagt: “Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.” Im Kern ist Sünde die Rebellion gegen Gott. Unsere Sünde trennt uns von Gott, dem Schöpfer und Erhalter des Lebens. Jesus sagte: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Johannes 14,6). Gott ist bekannt als der große “Ich bin”. Das Leben ist in Gott. Wenn wir also sündigen und von Gott getrennt werden, werden wir vom wahren Leben getrennt. Daher erleben wir unweigerlich den Tod. Drei Punkte der Klarstellung sind hier erforderlich:

Erstens, Sünde resultiert nicht automatisch sofort im physischen Tod. Römer 6 sagt uns nicht, dass wenn wir sündigen, wir körperlich sterben werden. Es bezieht sich viel mehr auf den spirituellen Tod.

Zweitens, wenn wir in Christus gerettet/erlöst wurden, dann wurden wir vom ultimativen spirituellen Tod gerettet und wurden in das ultimative spirituelle Leben gebracht. Paulus sagte den Römern: „die Gnadengabe [das Geschenk] Gottes [ist] aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Römer 6,23).

Drittens, sogar die Sünden von Gläubigen werden zu einer Art spirituellen „Tod“ führen. Wir sind zwar von der ultimativen Strafe für Sünden gerettet worden (ewige Trennung von Gott), aber sind nicht von den natürlichen Konsequenzen einer gebrochenen Beziehung mit dem Vater befreit. Wenn wir sündigen, erfahren wir die Symptome eines spirituellen Todes. Wir mögen uns schuldig, leer, verwirrt oder von Gott abgekapselt fühlen. Wir handeln wie der Ungerechte statt wie der Gerechte. Unsere Sünde, auch die der Gläubigen, verletzt das Herz von Gott und sein Geist ist darüber traurig (Epheser 4,30). Auch wenn unsere Sünde die Beziehung mit Gott nicht zerstört, baut sie eine Barriere zwischen ihm und uns auf.

Stelle dir ein Kind und seine Eltern vor. Wenn ein Kind nicht gehorcht, ist die Beziehung zu seinen Eltern gestört. Die Eltern lieben das Kind und haben nur das Beste für das Kind im Sinn. Das Kind gehört immer zu den Eltern. Jedoch mag das Kind Konsequenzen zu spüren bekommen: Vertrauensverlust, Disziplin, Schuldgefühle usw. Die Beziehung wird ultimativ wiederhergestellt, aber in der Regel kommen erst schmerzliche Erfahrungen.

So ist es mit Gott und uns. Wenn wir in unserm Leben gegen Gottes Regeln verstoßen, dann rebellieren wir gegen das Leben selbst und erfahren den „Tod“ (eine Gebrochenheit, die im Scherz endet). Wenn wir zu Gott zurückkehren, wird unser spirituelles Leben auch wiederhergestellt – Gesellschaft mit Gott, ein Sinn im Leben, Gerechtigkeit, Freiheit usw. Im Gleichnis des verlorenen Sohns ist die Freude des Vaters ein gutes Beispiel: „Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden“ (Lukas 15,24). gotquestion.org

Ukraine: Dort gibt es attraktive Gottesdienste ohne Unterhaltungswert.

Der Gottesdienst der Gläubigen im Krieg reduziert sich auch das Wesentliches des Glaubens. Wer draußen den Lärm von Bomben und Granaten hört, der sucht drinnen keine Unterhaltung von Menschen, sondern hat Verlangen nach dem Wort Gottes. Unsere Geschwister berichten aus dem Donbass und anderen Kampfgebieten der Ukraine, dass an einigen Orten viele Geschwister geflohen sind und oft wenige Alte, Kranke und arme Familien zurückgeblieben sind. Aber jetzt sind die Gottesdienste und Gebetsversammlungen voll mit Menschen, die Hunger nach Gottes Wort haben. An einem Ort waren 6 Geschwister übrig geblieben und nun treffen sich dort jeden Tag ca. 100 Menschen, um Gottes Wort zu hören. Der Glauben beschränkt sich nicht nur auf Sonntagstreffen, sondern täglich versammeln sich die Gläubigen und haben ihre Türen für andere auf. Es ist gut, diesen Menschen materiell zu helfen, aber die geistliche Not ist viel, viel größer. Deshalb ist und bleibt die Verkündigung von Gottes guter Botschaft der wichtigste Auftrag von uns Christen. Auch dieser Krieg ist wieder ein deutlicher Aufruf an alle Menschen, sich mit Gott versöhnen zu lassen. Friedemann Wunderlich/ https://www.msoe.org/

Ist unsere Zeit nicht total verrückt?


Wir haben immer größere Häuser

– aber unsere Familien werden immer kleiner

Unsere Straßen werden immer breiter

– aber unser Horizont wird immer begrenzter

Wir geben immer mehr Geld aus

– aber wir haben immer weniger davon

Wir können uns immer mehr Dinge leisten

– aber wir werden immer unfähiger, sie zu genießen

Maschinen und Elektrogräte nehmen uns immer mehr Arbeit ab

– aber wir haben trotzdem immer weniger Zeit

Unsere Besitztümer vermehren sich

– aber unsere Werte reduzieren sich

Wir haben immer mehr Bildungsabschlüsse

– aber immer weniger Verstand

Unser Wissen ist unvorstellbar gewachsen

– aber unser Urteilsvermögen hat abgenommen

Wir haben immer mehr Experten

– und doch immer mehr Probleme

Unsere Medizin vollbringt Wunder

– doch der allgemeine Gesundheitszustand verschlechtert sich

Uns stehen immer mehr Konsumgüter zur Verfügung

– doch wir werden immer undankbarer und unzufriedener

Wir schwelgen in einer Überfülle an Lebensmitteln

– doch unsere Seelen verhungern

Unsere Transportmittel werden immer schneller

– aber unsere Herzen immer träger

Unsere Handelsbeziehungen werden immer globaler

– aber die Beziehungen zu unseren Nachbarn schlafen ein

Wir sprechen immer mehr von Liebe und Toleranz

– aber unser Denken und Handeln wird immer egoistischer

Wir sind mit GPS (Globales Satellit-Navigations-System) ausgestattet

– aber wir haben die geistliche Orientierung verloren

Wir wollten das Paradies auf Erden (natürlich ohne Gott!)

– aber wir haben mit unserem gottlosen Materialismus eine Hölle

der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit erschaffen

Seltsam: Trotz allem hat Gott die Menschheit noch nicht abgeschrieben!

Immer noch währt sein Gnadenangebot:

„Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod (o. Verderben) des Gottlosen, spricht der HERR, nicht vielmehr daran, dass er von seinen (verkehrten) Wegen umkehrt und lebt?“  (Hesekiel 18,23)

Joachim Hübel

15. Juli 1937 – Die ersten Häftlinge werden ins Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar deportiert.

Bis zur Befreiung 1945 verschleppen die Nationalsozialisten fast 280.000 Menschen in das KZ oder seine Außenlager, rund 56.000 Menschen sterben an den unmenschlichen Lagerbedingungen oder werden ermordet. Auch der Pfarrer Paul Schneider wurde im Konzentrationslager Buchenwald umgebracht. Er war dorthin gekommen, weil er die von den Nationalsozialisten veranlasste Ausweisung aus seiner Gemeinde nicht akzeptiert hatte.

Paul Schneider wurde am 29. August 1897 in der Nähe von Bad Kreuznach als Sohn eines Pfarrers geboren. In seinem Heimatort Pferdsfeld besuchte er die Dorfschule und wurde auch von seinem Vater unterrichtet. Danach ging er zum Gymnasium nach Bad Kreuznach. Als die Familie 1910 nach Hochelheim bei Wetzlar umzog, wechselte er auf das Gymnasium in Gießen, wo er das Notabitur machte, um dann in den Ersten Weltkrieg zu ziehen. Nach Ende des Krieges begann er in Gießen Theologie zu studieren. Schon in seiner Studentenzeit ging Pauls Eifer für die Wahrheit bis zum Äußersten. Er wäre deshalb sogar bereit gewesen, Freundschaften zu opfern, schrieb ein Studienfreund. Als junger Mann vermerkte Paul in seinem Tagebuch:

So bleibt mir also nur, mein Leben ganz auf Gott, den Übervernünftigen und Wunderbaren, Allmächtigen und Grundgütigen zu legen. Von ihm will ich mir sagen lassen, was ich zu tun, wie ich zu leben habe; und auf alle eigenen Maßstäbe verzichten. Herr Gott, zeige du mir mein Ziel, das Ziel meines Lebens und meiner Arbeit! Für dieses Ziel gilt es dann alle Kräfte einzusetzen, ihm dienstbar zu machen, und so manches jetzt so Dunkle muss dann licht werden. Diese befreiende Ausschau schenke mir, mein Gott und Vater!

Von 1926 bis 1934 war Paul Schneider Pfarrer in Hochelheim und dem Nachbarort Dornholzhausen. 1926 heiratete er seine Frau Margarete. Anfang der dreißiger Jahre erreichte die Weltwirtschaftskrise mit ihren Auswirkungen auch die beiden Dörfer. Als eine Folge davon bekam die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) immer mehr Zulauf. Auch wenn Paul Schneider am Anfang unschlüssig war, was von Hitler zu halten sei, war ihm spätestens nach der „Machtergreifung“ 1933 klar, dass die Ziele der Nationalsozialisten nicht mit den Aussagen der Bibel in Einklang zu bringen waren, auch wenn manche Christen dies versuchten. Als am 31. März 1933 der neue, von den Nationalsozialisten dominierte Reichstag zusammenkam, sollten zu diesem Anlass im ganzen Land von 12.00 Uhr bis 12.30 die Glocken geläutet werden. Obwohl Paul Schneider dagegen war, entschied sich der Kirchenvorstand der örtlichen Kirche doch dafür.

Die Nationalsozialisten versuchten, immer mehr Einfluss auf die evangelische Kirche zu nehmen. Daher wurde 1933 der Pfarrernotbund gegründet, der 1934 zur „Bekennenden Kirche“ wurde. Ziel war es, den Einfluss der Nationalsozialisten in der Kirche zurückzudrängen. Paul Schneider gehörte zur Bekennenden Kirche, aber sein Handeln in Bezug auf die Politik war immer vom Evangelium her bestimmt. Die von den Nationalsozialisten dominierte evangelische Organisation, zu der sich viele Pfarrer und Kirchenfunktionäre zählten, hieß „Deutsche Christen“.

In Paul Schneiders Gemeinde kam es dann zum Konflikt wegen der Teilnahme am „Jahresabendmahl“. Er konnte es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass Menschen, die ein weltliches Leben führten, daran teilnahmen. Dieser Konflikt mit dem Kirchenvorstand konnte nicht beigelegt werden. Eine zweite Sache kam hinzu: Ernst Röhm (Stabschef der SA) hatte sich in einem Aufruf gegen die frommen Leute gewandt und sie verächtlich gemacht. Paul Schneider hatte dagegen auf der Kanzel und im kirchlichen Bekanntmachungskasten protestiert. Es kam zu einer Anzeige gegen ihn und er war von nun an besonders dem Druck staatlicher Stellen ausgesetzt. Reichspropagandaminister Goebbels hatte dann noch einen Aufsatz veröffentlicht, der in vielen Zeitungen erschienen war, in dem er Röhms Position unterstützte. Nun nahm Schneider auch gegen Goebbels Stellung, und zwar öffentlich in einer Predigt. Einer von den Nationalsozialisten verfügten Beurlaubung wollte er zunächst nicht nachkommen und eher eine Verhaftung in Kauf nehmen. Schließlich bewarb er sich dann doch auf die freie Pfarrerstelle in Dickenschied und Womrath im Hunsrück. Hier war er offiziell bis zu seinem Tod 1939 Pfarrer.

Kurz nach Antritt der neuen Pfarrstelle ergab sich der nächste Konflikt zwischen ihm und der NSDAP: Bei der Beerdigung eines Hitlerjungen der Nachbarkirchengemeinde sagte der NS-Kreisleiter, der Verstorbene sei in den „himmlischen Sturm Horst Wessel“ eingegangen. Paul Schneider äußerte Zweifel, dass es diesen gebe. Daraufhin wiederholte der Kreisleiter nochmals seine Aussage. Empört machte Paul Schneider nun öffentlich deutlich, dass er dafür verantwortlich sei, dass das Wort Gottes unverfälscht verkündet werde. Die Folge war, dass er am Tag danach, dem 13. Juni 1934, verhaftet wurde. Diese „Schutzhaft“ dauerte eine Woche.

Mit seiner neuen Gemeinde hatte er sich der Bekennenden Kirche angeschlossen. Am 17. März 1935 sollte von dieser ein Wort an die Gemeinden gegen das „Neuheidentum“ der „rassisch-völkischen Weltanschauung“, das die Nationalsozialisten propagierten, im Gottesdienst verlesen werden. In dem Text stand u.a. Folgendes: „Die Wahrheit des Evangeliums wird in aller Öffentlichkeit angegriffen, auch von führenden Männern des Staates … Wer sich gegen diese Bekämpfung des christlichen Glaubens auflehnt, muss gewärtigen, dass er als Staatsfeind gebrandmarkt wird … Der Herr unser Gott ist ein heiliger Gott und lässt sich nicht spotten. Er hat sich geoffenbart in seinem Sohn Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. Es ist kein Gott außer diesem, der der Vater Jesu Christi ist … Was an der Seele eines Volkes versäumt wird, macht kein äußerer Aufstieg, kein politischer, wirtschaftlicher, kein sozialen Aufstieg wieder gut. ‚Gerechtigkeit erhöht ein Volk, aber Sünde ist der Völker Schande‘.“ Das Reichsministerium des Innern verbot das Verlesen vorab und die Geheime Staatspolizei verlangte von allen Pfarrern entsprechend Folgsamkeit. Schneider verweigerte diese und wurde darum vom 16. bis 19. März in Kirchberg inhaftiert.

Vom Sommer 1935 berichtet ein Bekannter: „Auf dem Rückweg [von einem Ausflug] benutzte ich einen Augenblick, als wir allein waren, ihn inständig zu bitten, doch jedes Ärgernis zu meiden. Auf meine Bitten meinte er, er könne allerdings nur versprechen, sich nicht zu einem Martyrium zu drängen; wo immer aber er zu einem Zeugnis aufgerufen würde, könne er nicht anders als bezeugen, dass es auf Erden kein anderes Heil gebe als allein in Jesus Christ.“

Am 29. März 1936 gingen Paul und Margarete Schneider nicht zur Reichstagswahl, da auf dem Wahlzettel nur ein „Ja“ angekreuzt werden konnte. In der Nacht zum nächsten Sonntag wurde das Pfarrhaus beschmiert.

Das nächste Problem zeigte sich im Zusammenhang mit zwei Lehrern der evangelischen Schulen aus den beiden Orten, die dem nationalsozialistischen Zeitgeist anheimgefallen waren und die Kinder negativ beeinflussten. Paul Schneider versuchte vieles, damit diese beiden ihre Position änderten. Da dies nicht gelang, wurden Kirchenzuchtmaßnahmen gegen sie in die Wege geleitet. Bevor diese aber beendet waren, wurde Paul Schneider verhaftet. Vom 31. Mai bis zum 24. Juli 1937 war er im Koblenzer Gestapo-Gefängnis in „Schutzhaft“. Dann wurde er freigelassen. Er bekam aber ein Aufenthaltsverbot für die Rheinprovinz, also auch für seine Gemeinden im Hunsrück. Kurze Zeit hielt er sich daran. Als er aber von den Kirchenvorständen gebeten wurde, in seine Gemeinden zurückzukehren, willigte er ein und begründete dies dem Regierungspräsidenten, dem Reichsinnenminister und der Reichskanzlei gegenüber. Er bestritt dem Staat das Recht, in die Kirche hineinzuregieren. So hielt er trotz des Verbots am 3. Oktober 1937 den Gottesdienst zum Erntedankfest in Dickenschied. Auf dem Weg zum Gottesdienst in Womrath, der am Nachmittag stattfinden sollte, wurde er verhaftet, weil Dickenschieder zwischenzeitlich die Polizei in Kirchberg benachrichtigt hatten. So wurde er wieder ins Gefängnis der Geheimen Staatspolizei Koblenz gebracht.

Am 27. November 1937 wurde Paul Schneider nach Weimar in das neu errichtete KZ Buchenwald verlegt, wo er Zwangsarbeit verrichten musste, z.B. im Steinbruch. Als er bei einem Fahnenappell anlässlich des „Führergeburtstags“ am 20. April 1938 den Hitlergruß verweigerte, seine Mütze nicht abnahm und als Begründung angab: „Dieses Verbrechersymbol grüße ich nicht!“, wurde er öffentlich mit Stockschlägen bestraft und in eine Einzelzelle des Arrestgebäudes („Bunker“) verlegt. Hier war er besonders dem sadistischen „Bunkerchef“, SS-Aufseher Martin Sommer, ausgeliefert.

Seit dieser Zeit predigte er aus dem Zellenfenster zu den auf dem Appellplatz stehenden Häftlingen das Evangelium. Er rief auch Bibelsprüche, Trostworte, Ermutigungen an die Mitgefangenen sowie Anklagen gegen die SS-Männer – trotz ständiger grausamer Misshandlungen durch Martin Sommer und andere, bis er körperlich nur noch ein Wrack und dem Tode nahe war. „Ich weiß, warum ich hier bin“, sagte er zu einem Kameraden. Er wurde mit Einzelarrest, Postsperre, Essensentzug und Folter bestraft. Mehrmals wurde er rund 14 Tage lang ununterbrochen an die Dampfheizung gefesselt und in eine Zelle ohne Licht und ohne Schlafmöglichkeit gesperrt, wo auch noch die Angst- und Leidensschreie aus den nebenliegenden Zellen auf ihn eindrangen. Ihn vom Vertrauen auf seinen Gott abzubringen – das gelang trotzdem nicht! Am 18. Oktober 1938 notierte er: 

„Es darf ja nicht schwerer kommen, als wir tragen können, diese Zusage haben wir. Für alles, auch für unser eigenes Reifen und Wachsen, weiß Gott allein die rechte Zeit.“

Am Ostersonntag 1939 zog er sich trotz größter Schmerzen an den Gitterstäben seiner Zelle hoch und rief den Tausenden vom Tode gezeichneten Häftlingen draußen auf dem Appellplatz zu: 

„Kameraden, hört mich. Hier spricht Pfarrer Paul Schneider. Hier wird gefoltert und gemordet. So spricht der Herr: ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben!‘“ 

Weiter kam er nicht. Massive Stockschläge ließen ihn wieder verstummen.

Alle bei einem Sondergericht in Köln gegen ihn anhängigen Verfahren waren am 10. Juni 1938 eingestellt worden, da nur eine geringe Strafe zu erwarten war. Er hätte das KZ auf der Stelle verlassen können, wenn er sich dem Ausweisungsbefehl aus der Rheinprovinz gebeugt hätte, was er aber nicht tat, da er sich unter Berufung auf Apostelgeschichte 5,29 – „Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen“ – seinen Gemeinden in Dickenschied und Womrath verpflichtet fühlte. „Der Mietling aber und der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht, weil er ein Mietling ist und sich nicht um die Schafe kümmert“ (Joh 10,12.13), so seine Begründung.

Nicht zuletzt durch die Folter verschlechterte sich sein körperlicher Zustand immer mehr. „Im Sommer 1939 bekam ich Paul Schneider zum ersten Mal aus nächster Nähe zu Gesicht … Welch ein Anblick! … Der Körper abgemagert zum Skelett, die Arme unförmig geschwollen, an den Handgelenken blaurote, grüne und blutige Einschnürungen … Wie war es möglich, dass dieser Mensch noch lebte?“, so Walter Poller, der Schreiber des Lagerarztes. „Möchten wir nur auch lernen und reifen an dem, was uns aufgegeben wird, und überwinden“, schreibt Paul Schneider am 3. Juli 1939 in einem Brief an seine Frau. Es ist sein letzter. Da er nicht zu beugen ist, wird er am 18. Juli 1939 ermordet – durch Einspritzen einer Überdosis des Herzmedikaments Strophanthin. Am 27. November 1937 war er eingeliefert worden. 14 Monate hatte er in Einzelhaft verbracht.

„Auf Pauls Gesicht lag der Friede und die Hoheit der Erlösten. Ich durfte Paul in diesem Augenblick mit den Augen des Glaubens sehen“, sagte seine Witwe (Mutter von sechs Kindern), die den Toten im Konzentrationslager sehen durfte, bevor der Sarg versiegelt wurde. 1997 sagte sie, 93-jährig: „Er war dazu ausersehen, das Evangelium zu verkündigen zu Zeit und Unzeit. Und das ist seit damals mein Trost.“

„Für uns aber ist dies Zeugnis Paul Schneiders ein einziger Ruf in die Nachfolge des Gekreuzigten.“ – „Wir alle, alle machen Kompromisse über Kompromisse, und es hat zwischen uns jemand gegeben, der nur treu sein wollte, treu seinem Herrn, treu seinem Glauben!“ So zwei Stimmen zur Erinnerung an Paul Schneider, den „Prediger von Buchenwald“, der in seiner Zelle stand und so lange durch das vergitterte Fenster Worte des Lebens rief, bis seine Stimme erstarb.


Quelle: www.jochenklein.de

Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er sich frei entscheiden kann, welchen Weg er im Leben geht: den schmalen und steinigen Weg mit Wahrheit in die Freiheit oder den breiten Weg, gepflastert mit „Lügen, Halbwahrheiten und Scheinwahrheiten“.

“Welcher Mensch macht sich die Mühe, tiefgründig darüber nachzudenken, dass er sein Grab selber schaufelt, wenn er nicht endlich aufsteht und gegen diesen ganzen Wahnsinn von Korruption, Willkür und Machtbesessenheit rebelliert. Der Staat wird nur das tun, was diese neue menschenfeindliche Herrenrasse will, sonst entzieht sie ihm alle Mittel, um regieren zu können. Die Staatskirchen werden nur das tun, was ihnen der Staat auferlegt, sonst entzieht er ihnen die finanziellen Mittel.

Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er sich frei entscheiden kann, welchen Weg er im Leben geht: den schmalen und steinigen Weg mit Wahrheit in die Freiheit oder den breiten Weg, gepflastert mit „Lügen, Halbwahrheiten und Scheinwahrheiten“. Geradewegs in eine Welt-Diktatur, in die völlige Unfreiheit. – Da höre ich die Leute schreien: „Na klar, nie wieder Diktatur, nie wieder Unfreiheit!“ Aber wer merkt es wirklich, dass ihm die Luft zum Atmen fast unmerklich abgedreht wird und er irgendwann erstickt. Wie bei dem Frosch im Wasser, der sich wohl fühlt bei der angenehmen Wassertemperatur, aber nicht merkt, dass der Siedepunkt immer näher kommt und er dann elendiglich krepiert.

Ja, man gibt Acht darauf, dass die Supermarktregale voll sind und schaut wie gebannt auf die Anzeigetafeln der Tankstellen, dass ja der Spritpreis unter zwei Euro bleibt. Wer kümmert sich um die Werte, die nicht mit Geld und Kreditkarte zu bezahlen sind? Was geschieht mit unseren Kindern und Enkelkindern in den Schulen? Sie werden mit Ideologien konfrontiert und indoktriniert, die es nicht zulassen, dass es eben auch Menschen gibt, die an Gott glauben. Eine Bildungseinrichtung, die den Glauben an Gott in den Dreck zieht, hat ihren Auftrag verfehlt, Menschen selbst entscheiden zu lassen, ob sie an einen Schöpfer glauben wollen oder eben nicht.

Was geschieht in vielen Kirchen? Dort glaubt man doch kaum noch, dass Jesus Christus für die Schuld der ganzen Welt und für die Schuld jedes einzelnen Menschen am Kreuz von Golgatha gestorben ist. Man hält es mit antichristlichen Geistern, statt allein dem Gott zu vertrauen, der am Kreuz diese verdorbene Welt bereits überwunden hat. Die großen Kirchen zerbrechen wie Pappmaschee. Aber Gott sei Dank entstehen überall neue Gemeinden, in denen die Leute wissen, welcher Obrigkeit sie verpflichtet sind.

Derjenige, der die Wahrheit sagt, darf nicht der Gestrafte oder der belächelte Dumme sein. Die Wahrheit kann manchmal schmerzvoll sein, aber es lohnt sich im doppelten Sinne, wahrhaftig zu sein. Jeder, der dies beherzigt, wird die Aussage der Bibel (in Johannes 8,32) nachhaltig erfahren: ‚Die Wahrheit wird euch frei machen’“, so Peter Hahne.

Und die Wahrheit habe ich in Jesus Christus gefunden. ER hat mich gerettet, damit ich eines Tages im Himmel beim Vater ankomme. Auch für dich hält ER die Tür offen und lädt dich zu seinem großen Festmahl ein. Du hast die Freiheit, die Einladung anzunehmen.

Wir befinden uns an einem Wendepunkt, an dem wir von politischen Führungspersonen dazu verführt werden sollen, den Sprung in eine „schöne, neue Welt“ zu wagen. Die gleichen Leute, die doch erst in ihrem Größenwahn die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Probleme verursacht haben, bitten uns nun um unser Vertrauen, um mit ihnen die hausgemachten Probleme zu lösen. Eine Bedingung stellen diese Leute: Wir sollen stille sein und die Transformation zum Totalitarismus akzeptieren. Die Bitte dieser Mächtigen ist schizophren und steht im totalen Widerspruch zu einem gesunden Menschenverstand.

Ich vertraue meinem HERRN, Jesus Christus, der mir in Matthäus 28,18 sagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ ER sitzt im Regiment. Sein Plan hat alle Pläne von Menschen durchkreuzt.” Thomas Schneider/agwelt.de