Wider den Evolutions-Fundamentalismus

Gerade in einer Gesellschaft die sich als
aufgeklärt und fortschrittlich bezeichnet. Denn zur Zeit hat die
Evolutionstheorie ein Monopol. Obschon sie eine Theorie ist, gespickt
mit erstaunlich vielen Lücken. Dennoch wird sie als einzige Wahrheit
dargestellt. Obschon sie längst nicht so wissenschaftlich fundiert ist,
wie einem glauben gemacht wird. Sie ist und bleibt eine Weltanschauung.
Freie Meinungsbildung wird damit gebremst. Manche Wissenschaftler legen
gute Argumente und Fakten für den Schöpfungsbericht vor. Es ist nicht
mehr als recht, diese ebenfalls anzuhören. Alles andere ist
Evolutions-Fundamentalismus. Dass in der Schule beide Seiten
angesprochen werden, sollte in einer zivilisierten Gesellschaft nichts
als Recht sein – freie Meinungsbildung auch in der Bildung ist
angebracht. Wo hat eine Explosion je etwas geordnetes hinterlassen?
Ausgerechnet der Big Bang (Urknall) soll es getan haben. Das ist, wie
wenn ein Sturm über einen Schrottplatz fegt und einen schlüsselfertigen
Airbus A380 hinterlässt.

jesus.ch

Kommentare

  1. Anonymous

    Und wie mi scheint ist diese Singularität ein “Nichts” also ein nichtgelten von allen Naturgesetzten und so weiter.
    Mal ehrlich, du möchtest also dem Nichts die Aufgabe geben einen Urknall in Gang zu bringen? Das ist doch mehr als lächerlich.
    Und außerdem wie soll den aus der Singularität heraus die Zeit geschaffen worden sein.
    Jemand der allmächtig ist kann das. Aber eine Singularität, ich weiß nicht.

  2. Anonymous

    Ich versteh dich schon. Aber das Gesamte Universum wird trotzdem unordentlicher, weil es ja nicht größer wird. Allein die Planeten bewegen sich möglicherweise immer weiter von einander weg. Das heißt nicht, dass das Universum geordneter wird sondern nur dass sie sich verteilt, das heißt die Unordnung nimmt zu, aber sie verteilt sich.
    Außerdem ist der Urknall der Beginn des Universums, sodass es nicht schon ewig existieren kann.
    Lies mal den Anfang hiervon:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall

  3. freeki

    da hast du im grunde recht… deswegen gibt es ja die wissenschaftliche gemeinschaft, in der unzählige wissenschaftler verschiedener weltanschauungen zusammenarbeiten… vorurteilsbelastete forschungsergebnisse werden dann (egal von welcher seite sie kommen) schnell entlarvt und entweder widerlegt oder angepasst.

  4. freeki

    ich glaube sehr wohl an ein “ewiges” universum, wenn auch in form einer singularität vor dem urknall… solange es zeit gibt, gibt es auch das universum… vorher waren zetliche dimensionen irrelevant, da nicht existent…
    diese singularität hat genau die eigenschaften die laut deiner christlichen überzeugung gott vorbehalten sind, nämlich unerschaffen und ohne grund für ihre existenz/ursache…

    deine ansicht: “warum existiert das universum?” weil gott es erschaffen hat… “warum existiert gott?” weil er existiert.

    meine ansicht: “warum existiert das universum?” weil es existiert.

    wir kommen beide bei einer nicht erklärbaren enitität an, nur ich brauche dafür eine annahme weniger… nach dem rasiermesser-prinzip die simpelste erklärung.

    naja… und was du zu entropie/thermodynamik geschrieben ast ist einfach nur quatsch… schneeflocken entstehen ohne intelligenz aus chaotisch verteilten wasser molekülen…
    die entropie nimmt linear im universum zu, das stimmt. allerdings deht sich das universum aus, und zwar “schneller” (exponentiell? müsste man nachschauen…) als die entropie ansteigt… so gesehen nimmt die relative entropie pro einheit raum stetig ab… das universum wird also immer geordneter:
    stell dir vor du hast einen vorgarten in dem ein wenig müll herumliegt… weiterhin schüttest du deinen hausmüll immer dazu. bei einem gleichbleibend grosses vorgarten nimmt dann die unordnung pro quadratmeter zu… allerdings kaufst du ständig neues land hinzu auf dem sich der müll verteilt. so kommt zwar immer mehr müll in den vorgarten, aber der müll pro quadratmeter wird immer weniger.

  5. Anonymous

    Ein gutes Beispiel für Zuname der Entropie, also der Abnahme von Komplexität.
    Du hast doch sicher schon mal Teig vermischt, mit so einem Elektrischen Rührer.
    Dann gehst davon aus, dass sich mit der Zeit alles regelmäßig verteilt und nicht irgendwo ein Klumpen Mehl bleibt und mit der Zeit sogar größer wird. Die Konzentration der einzelnen Bestandteile an der Stelle wo du sie hinzugefügt hast nimmt ab, weil diese sich verteilen und irgendwann ist die Konzentration der Inhaltsstoffe überall annähernd gleich.(Noch besser verteilt es sich allerdings wenn du dafür unendlich viel Zeit hast)

  6. Anonymous

    Naja, weil wir uns eben um den Ursprung Gottes unterhalten haben bin ich nicht auf dein Warum eingegangen.
    Dazu muss ich allerdings auch etwas sagen:
    Du fragst hier nach dem Warum gibt es Gott, also quasi nach dem Grund warum es ihn gibt. Diese Frage hat den selben Hintergrund wie die Frage nach dem Ursprung Gottes (warum gibt es ihn ist eine Frage nach dem Ursprung Gottes, nach dem Auslöser seiner Existenz). Nach dem eben von mir beschriebenen Gründen, braucht Gott keinen Schöpfer/Urheber/Grund für sich selbst.
    So, zurück zum Spezialfall: Ewiges Universum. Erst einmal glauben die meisten Wissenschaftler an der Urknall, dh, dass das Universum einen Anfang hat. Nach dieser Ansicht muss es einen Gott geben (die Gründe habe ich schon genannt). Ich bezweifle deswegen auch, dass du an ein Ewiges Universum glaubst, deswegen kannst du Gottes Existenz nicht Leugnen.
    Falls du allerdings doch an ein ewiges Universum glauben solltest, gibt es da folgendes: Du kennst doch vielleicht die Thermodynamischen Regeln. Die 2. besagt, dass in einem geschlossen System die Entropie(Unordnung) zunimmt. Das heißt auch, dass in unendlich viel Zeit keine geordneten Verhältnisse mehr bestehen würden. Zum Beispiel würde es keine Sonnen mehr geben (schließlich ist unendlich viel Zeit genug um jede Sonne ausbrennen zu lassen), wenn man von der Auseinanderbewegung der Planeten ausgeht, müssten schon längst alle Planeten so weit voneinander entfernt sein, dass man keinen mehr von uns aus sehen würde und weil keine Sonne mehr in unserer nähe wäre würde die Erde nicht mehr ganz so lebensfreundlich sein. Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik hätte sich die gesammte Energie des Universums überall im Universum gleichmäßig verteilt, es gäbe auch keine Vulkanisch aktiven Planeten mehr, weil sie schon längst ausgekühlt wären. Es gibt noch so viel mehr dazu zu sagen, aber alles in allem kann man nur sagen, dass ein unendlich altes Universum auch unglaublich chaotisch wäre und es keine Ordnung mehr gäbe.
    Ach übrigens, zu ockham’s Rasiermesser
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser
    lies mal einfach ist am Besten: Da steht, dass die einfachste Erklärung bevorzugt werden solle.
    Allerdings welche von den beiden Modellen jetzt einfacher ist, darüber lässt sich streiten. Ich finde das mit der Schöpfung sogar simpler: Gott hat alles geschaffen, das geht ganz schnell und ohne Zufall und viel Zeit. Daran ist nichts unwahrscheinliches.
    Mit Evolution wirds schwieriger, es ist kein bisschen sicher, dass irgendetwas überhaupt entsteht, wir brauchen sehr viel Zeit und sehr viel Glück und selbst dann wiederspricht Evolution unseren Erfahrungen, wir haben noch nie aus irgendetwas sich etwas mit höherer Komplexität entwickeln sehen. Wir kennen eher den Fakt, dass etwas sich selbst(oder dem Zufall) überlassenes niedrige Komplexität annimmt, in sich zusammenfällt kaputt geht.

  7. Anonymous

    Verbreitung durch Michael Behe
    Das Konzept wurde vom Biochemiker und Mitglied des christlich-konservativen Discovery Institute Michael Behe in seinem Buch Darwin’s Black Box (1996) populär gemacht. Darin argumentiert er, dass es biologische Systeme gibt, die in seinen Augen irreduzibel komplex sind und versucht damit Intelligent Design zu stützen.

    Das Konzept wird von der Wissenschaftsgemeinde ignoriert oder zurückgewiesen, da es vom Argumentum ad ignorantiam Gebrauch macht und da Behe keine überprüfbaren Hypothesen aufstellt, die im Konflikt zur Evolutionstheorie stehen. Daher wird die irreduzible Komplexität von Wissenschaftstheoretikern als Beispiel für kreationistische Pseudowissenschaft angesehen, bei der Gott eine Art Lückenbüßerrolle (God of the gaps) zukommt. 2001 gab Michael Behe selbst zu, dass seine Arbeit einen Fehler beinhalte und das Wirken der natürlichen Selektion nicht wirklich ansprechen würde.

  8. freeki

    gott setzt der frage nach ursachen nur ein dogmatisches ende (christlicher glaube: “gott ist ewig, wurde nicht geschaffen und darf nicht hinterfragt werden”). erklärt wird dadurch genau nichts…
    auf meine vorherige frage “warum existiert gott?” bist du z.b. nicht im geringsten eingegangen…

    naja, und der springende punkt, von dem ich dachte daß der kopierte text ihn deutlich macht (lies vielleicht den letzten abschnitt noch einmal…) , ist doch eben daß es offensichtlich möglich ist, daß etwas (in deinem fall gott, in meinem fall die singularität aus der der urknall hervorging, also die möglichkeit eines universums) außerhalb der zeit und ohne ursache existieren kann… tja, und nach ockham’s rasiermesser ist die theorie die die beobachteten gegebenheiten am einfachsten und mit den wenigsten annahmen erklärt vorzuziehen:

    theorie a) braucht gott (der “ewig”/zeitlos, ohne ursache etc. sein muss) und das universum, theorie b) lediglich ein “ewiges usw.” universum.

    —> b) hat eine annahme weniger (nämlich gott) und ist vorzuziehen.

  9. Anonymous

    Wenn du richtig gelesen hättest hättest du nicht so auf meine Frage geantwortet.
    Ich habe nicht gesagt, dass alles was existiert einen Urheber braucht(sonst bräuchte Gott ja auch einen, da hast du recht). Sondern, dass alles was einen Ursprung hat einen Uhrheber braucht. Verstanden? (Beispiel: Wenn eine Spielkarte auf dem Tisch liegt und diese Karte irgendwann angefangen hat zu existieren muss sie jemand gemacht, haben. Wenn es sie schon immer gab braucht sie keinen Uhrheber).
    Du glaubst doch auch an den Urknall, oder?
    Also hat das Universum angefangen zu existieren–> folglich braucht es einen Uhrheber–> Gott. Dieser hat schon immer existiert(was wohl auch daran liegt das es keine Zeit gab, Gott hat sie geschaffen. Also gibt es kein *vor* Gott). Deshalb braucht er keinen Uhrheber( *wie soll man den jemanden erschaffen den es schon immer gibt und der keinen Anfang/Uhrsprung hat?* ).
    Deine unüberlegte und unpassende Antwort hat einfach nur gezeigt, dass du entweder keine Antwort auf das Problem hast und meinen Text absichtlich falsch verstanden hast oder, dass du meinen Text schlampig gelesen hast.
    Ich hoffe deine Antwort hat ein etwas höheres Niveau!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.