“25 Jahre sind seitdem vergangen. Der strahlende Held ist tief gefallen. Ullrich wird des Dopings überführt, als 2006 Blutbeutel von ihm beim spanischen Arzt Eufemiano Fuentes (67) gefunden werden. Es folgen Alkohol- und Drogenexzesse. Statt Bewunderung begleiten den 48-Jährigen heute vor allem Sorge und Mitleid.
2018 macht Ullrich in Bad Brückenau und Miami zwei Entzugstherapien. Bergauf geht es, als er 2019 von Mallorca in seine alte Heimat Merdingen bei Freiburg zieht. Nach überstandenen Knieproblemen fährt er wieder viel Rad. Das gibt ihm Beschäftigung und hilft, depressive Stimmungen zu überwinden – so scheint es zumindest. Doch im Dezember 2021 erleidet er nach einem Urlaub auf Kuba einen Rückfall und wird bei der Zwischenlandung in Cancún (Mexiko) vom Piloten aus dem Flugzeug geworfen. Bewusstlos und ans Bett gefesselt liegt er im Krankenhaus. So schildert es Armstrong, der ihn dort besucht, in der ARD-Doku „Being Jan Ullrich“.
Wie geht es Ullrich heute? Inzwischen hat er sich wieder gefangen. Freunde berichten, er sei clean. Er lebt mit seiner kubanischen Freundin Elisabeth in einer gemeinsamen Wohnung in Merdingen. Was ihm außer dem Radfahren hilft, ist der Kontakt zu seinen vier Kindern. Regelmäßig sieht er Max (14), Benno (11) und Toni (9), die bei Ex-Frau Sara im Allgäu leben. Bei Tochter Sarah Maria (19), die er mit Ex-Freundin Gaby Weiß hat, war er vor anderthalb Wochen auf der Abitur-Feier.
In die Öffentlichkeit traut sich Ullrich kaum. Nur in den sozialen Medien ist er aktiv. Vergangenen Donnerstag postete er ein Video, in dem er sagt, dass er die Tour mit Spannung verfolgen wird. Und er bedankt sich für das positive Feedback auf die ARD-Doku: „Es hat große Emotionen in mir geweckt. Ich weiß, ich habe ein sehr intensives Leben hinter mir mit allen Höhen und Tiefen.“ Sportbild.de
Vor neun Jahren sagte dem „Focus“:
„Ich gönne niemandem etwas Schlechtes, auch Lance nicht. Aber ich habe immer gesagt. Lance wird nicht davonkommen. Der liebe Gott richtet alles“, sagte Ullrich, der Armstrong bei der Tour de France nie im Gesamtklassement bezwingen konnte. Im Vorjahr wurde Ullrich vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen seiner Verwicklung in den Skandal um Dopingarzt Eufemiano Fuentes zu einer zweijährigen Sperre verurteilt, die rückwirkend vom 22. August 2011 an ausgesprochen wurde. Außerdem wurden ihm alle Resultate vom 1. Mai 2005 an gestrichen. Der Olympiasieg 2000 in Sydney und die WM-Titel im Zeitfahren aus den Jahren 1999 und 2001 blieben wie der Tour-Triumph 1997 unangetastet.“ Focus.de
Ja, Gott wird uns alle richten. Da kommt keiner davon. Auch nicht der schnellste Biker der Welt. Aber bietet uns auch totale Vergebung und Hilfe an. Lieber Leser, lieber Jan Ullrich, nimm noch heute die Hilfe Gottes an, denn er ist auch der Befreier von allen Süchten.
Sieben Spieler des australischen Rugby-League-Klubs Manly Sea Eagles aus Sydney sorgen für große Aufregung. Sie weigern sich wegen ihrer “religiösen und kulturellen” Überzeugungen, in einem Regenbogen-Trikot aufzulaufen. Die Profis kommen wegen ihrer Haltung nun nicht zum Einsatz.
Große Aufregung in Australien: Sieben Spieler des Rugby-League-Teams Manly Sea Eagles aus Sydney haben sich geweigert, in einem Regenbogentrikot zur Unterstützung der LGBTQ-Community aufzulaufen. Als Gründe nannten sie “religiöse, kulturelle und familiäre Bedenken”. Der Boykott sorgt für viele Diskussionen, in die sich auch Premierminister Anthony Albanese eingeschaltet hat. Er hoffe, die Angelegenheit werde schnell beigelegt, denn es sei “eine gute Sache, dass Sport inklusiver wird”, sagte er. “In der australischen Gesellschaft ist es wichtig, dass wir jeden so respektieren, wie er ist.” https://www.n-tv.de/sport
Einen ähnlichen Fall gab es vor Jahren, dieser Spieler stand zu seinem Glauben:
„Früher hat mein Arzt gesagt: Robin, Drogen machen dich kaputt. Heute sagt er: Robin, Du brauchst Drogen um zu leben. Und ich realisierte, mein Arzt ist mein Drogendealer, und wesentlich schwieriger mal zu fassen zu kriegen!“ (Robin Williams, „Weapons of Self Destruction“)
Dazu eine passende Geschichte:
In die Praxis des Psychiaters kommt ein Mann. Bevor er das Sprechzimmer des Arztes betritt, werden von der Sprechstundenhilfe seine Personalien aufgenommen. Seinen Namen gibt er mit Wettach an, Adrian Wettach. Dem Arzt, der ihn gründlich untersucht, klagt er seine Beschwerden: Ich werde immer wieder von großer Traurigkeit und Zukunftsängsten heimgesucht. Die Diagnose des Arztes lautet: „Sie leiden an einer akuten Neurasthenie (nervöser Erschöpfungszustand) und an Depressionen. Sie müssen sich etwas ausruhen und ein wenig zerstreuen. Ihre Gedanken müssen einmal in eine andere Richtung gelenkt werden.“
Und dann gibt der Arzt seine Ratschläge: „Ich würde Ihnen raten, nehmen Sie sich zwei Wochen Urlaub und fahren Sie an die See. Oder sehen Sie sich leichte Theaterstücke an. Gehen Sie zum Beispiel ins Varieté, dort tritt ein herrlich komischer Clown auf, haben Sie ihn schon gesehen?“
Der Patient schweigt ihn traurig an.
„Also dann gehen Sie mal hin, Sie werden so lachen, dass Sie davon schon halb gesund werden. Das alte Sprichwort stimmt nämlich: Lachen ist gesund!“
Auf diesen Vorschlag hin schüttelte der Patient den Kopf: „Lieber Herr Professor, ich danke Ihnen ehrlich für Ihren Rat, aber leider kann ich ihn mir nicht ansehen. Warum nicht fragt der Psychiater. Ich bin der Clown.“
1Sam 16,7 Denn der HERR sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, der HERR aber sieht das Herz an!
Robin Williams war fast gläubig.
Der Hollywood-Schauspieler Robin Williams stand dem christlichen Glauben nicht fern. Der 63-jährige Oscar-Preisträger, der unter schweren Depressionen und Suchtproblemen litt, nahm sich am 11. August das Leben durch Erhängen. Während seiner Aufenthalte in Rehabilitationseinrichtungen sei Williams dem Glauben an Jesus Christus sehr nahe gekommen, berichtete der Präsident der christlichen Film- und Fernsehkommission der USA, Ted Baehr (Camarillo/Kalifornien). Er selbst habe vor fünf Jahren mit Williams intensiv über den Glauben gesprochen. Der Schauspieler habe während eines Reha-Aufenthalts Jesus Christus angenommen, aber er sei trotzdem immer ein Suchender geblieben, so Baehr. 2007 hatte sich Williams in einem Interview mit der Publizistin Kavita Daswani über seinen Glauben geäußert. In der Alkoholtherapie habe sich ein starkes Empfinden für Gott entwickelt. Williams: „Der Gedanke an einen liebenden und vergebenden Gott hilft wirklich, wenn Du Alkoholiker bist.“ idea.de
„Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn“ – so sagt man. Mit Halbheiten kann man nichts anfangen. Ein halbes Bett ist überhaupt kein Bett. Ein halber Mensch ist gar kein Mensch. Ein Fußballprofi, der die Hälfte seiner Zeit Basketball spielt, wird nie ein erfolgreicher Fußballspieler werden. Trotzdem versuchen wir oft, uns als halbe Christen durchs Leben zu schlängeln. Jemand hat einmal den Satz geprägt: „Hundert Halbe machen noch keinen Ganzen“, und eine andere Aussage lautet: „Sei ganz sein – oder lass es ganz sein“. Der Herr Jesus möchte uns ganz. Halbe Christen kann Er für seine Sache nicht gebrauchen. „Niemand kann zwei Herren dienen“ (Mt 6,24) – so sagt es der Herr Jesus selbst in der Bergpredigt. M.S.
Louise Brown, das erste Retortenbaby der Geschichte, hat jetzt seinen 44. Geburtstag. Zu der Feier, die einen Tag nach dem eigentlichen Geburtstag in der Nähe von Cambridge stattfand, hatten sich zu ihrem 25. Geb.Tag mehr als 1000 andere Retortenbabys eingefunden.
»Ich fühle mich nicht als etwas Besonderes«, sagte Louise, die in der Nähe von Bristol lebt und von ihrem Verlobten Wesley Mullinder begleitet wurde. »Ich bin einfach ganz normal.«
Am 25. Juli 1978 wurde Louise in Oldham bei Manchester geboren. Louise Brown, die als öffentlichkeitsscheu gilt, sagte, sie gebe nicht gern Interviews und habe auch nichts Aufregendes zu erzählen.
Millionen künstliche Befruchtungen seither Inzwischen sind weltweit Millionen Babys durch künstliche Befruchtung gezeugt worden.
Die IVF habe sich in den letzten Jahren zu einer bewährten Methode entwickelt, um Paaren zu helfen, deren Kinderwunsch infolge Fruchtbarkeitsstörungen unerfüllt bleibt, so Organon AG. Dabei werden der Frau gereifte Eizellen vom Eierstock genommen, die vorgängig mit Fruchtbarkeitshormonen angeregt worden seien. Eine solche Therapie setze regelmässiges Spritzen von Hormonen während einer bestimmten Zeit voraus. Im Labor werden dann die Eizellen mit dem Sperma des Mannes vermischt. Zwei bis drei Tage später werden ausgewählte befruchtete Eizellen in die Gebärmutterhöhle übertragen.
Auf die Negativfolgen der In-Vitro-Fertilisation machte der österreichische “Familien-Bischof” Klaus Küng aufmerksam. Der Bischof und ausgebildete Arzt verwies vor allem auf die permanent anfallenden “überzähligen” Embryonen, die getötet würden und auf absehbaren Identitätsprobleme der so entstandenen Kinder hin.
Zudem öffne die einer Einpflanzung künstlich befruchteter Eizellen vorausgehende Präimplantationsdiagnostik (PID) der Selektion Tür und Tor. “Wenn weltweit bereits Millionen Menschen durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden, mag das beim ersten Hinhören positiv klingen”, so der Bischof, “bei näherer Betrachtung der damit verbundenen Probleme lässt sich ein Schaudern fast nicht unterdrücken”.Viele weitere mit künstlicher Befruchtung zusammenhängende Fragen wie Hormonbehandlungen, Eizellenentnahme, Samenspenden, Implantationen usw. seien “ethisch ungeklärt”. Für Küng wäre es auch “interessant zu wissen, welchen Umsatz das Ganze gebracht hat”. Wenn mehrere – meist drei bis vier – implantierte Eizellen in der Gebärmutter anwachsen, mache die Reduktion der Embryonen “selbst hart gesottenen Medizinern und den assistierenden Krankenschwestern zu schaffen”, betonte Küng: “Denn es handelt sich ja bei jedem Embryo um einen Menschen in seiner allerersten Entwicklung”.
Es sei heute besser denn je bekannt, dass schon in der Zygote die gesamte Erbanlage einer Person wie Grösse, Charakter, Talente, Haar- und Augenfarbe grundgelegt ist. Laut Küng liegt die Erfolgsrate bei rund 30 Prozent. Das sei “gewiss ein Fortschritt gegenüber den anfänglichen 15 Prozent, aber auch jetzt sei die Zahl der Fehlversuche beachtlich”. Ausserdem könne es sich ein Reproduktionsmediziner nicht leisten, ein behindertes Kind zu ‘produzieren'”. Somit “müssten” wohl auch all jene sterben, “die vielleicht irgendwie von der vom Arzt festgelegten ‘Norm’ abweichen”, so der Bischof. Eine neue Studie brachte an den Tag, dass Fruchtbarkeitskliniken in den Vereinigten Staaten über 400.000 (2003) eingefrorene menschliche Embryonen lagern, berichtete die “Washington Post”. Die Studie, die sich auf die ganzen Vereinigten Staaten bezieht, wurde von der ‚Gesellschaft für unterstützte reproduktive Technologie‘ und von der ‚RAND-Corporation‘ durchgeführt. Die Zahl gehe über bisherige Schätzungen weit hinaus. Die Embryonen werden für eine mögliche künftige Verwendung aufbewahrt, obwohl die Erfahrung zeige, dass viele einfach ohne Verwendung bleiben werden.
Die Sache mit den eingefrorenen Embryonen bringt aber eine Anzahl von Problemen mit sich. Die Lagerungskosten belaufen sich auf 1.500 Dollar pro Jahr. Doch die Idee, sie wegzuwerfen, rufe das Entsetzen jener hervor, die dagegen protestieren, sich menschlichen Lebens zu entledigen. Einige Gruppen schlagen die Adoption der ungewünschten Embryonen als eine Alternative zu ihrer Vernichtung vor, aber Philosophen und Theologen seien sich über die ethische Zulässigkeit einer solchen Praxis nicht einig.
Da hat er, immerhin ein Politiker, die Wahrheit ausgesprochen.
„Das wichtigste Datum der Zukunft ist das Jüngste Gericht. Wir werden vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Dann gibt es endlich Gerechtigkeit.“ (Hans-Jochen Vogel: im Interview mit Peter Hahne 2015)
Jagger ist ein leuchtendes dunkles Vorbild dafür, wie man unanständig alt werden kann. „Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll“ brachten ihm ein riesiges Vermögen, eine Galerie schöner Frauen, einen Adelstitel und scheinbar ewige Jugend. Inzwischen ist die Rocklegende mit den prägnanten Lippen Urgroßvater, fünffacher Großvater und Vater von acht Kindern zwischen einem und 47 Jahren. Zahl und Alter seiner Kinder sind Beweis genug für sein ausschweifendes Leben, Inbegriff von Sex, Drugs und Rock’n’Roll.
Joe Cocker (gest.2014): Ozzy Osbourne (69): Iggy Pop (71): Alice Cooper (71): Bryan Ferry (70): Jimmy Page (75); Leonard Cohen (gest.2016):Steven Tyler (71): Sting (68): David Bowie (gest.2016): Mick Jagger , die Mumie lebt (75 und Urgroßvater, Wenn er so alt wird wie Jopie Heesters (107+), hat er noch die Chance Urururopa zu werden); Udo Lindenberg (der Greis ist heiß 72) Madonna (61): u.v.m.. .das liest ja wie Aktivitätsnachmittag im Altenheim, ääääääähhhhh wollte sagen Seniorenwohnanlage. Das weibliche Pflegepersonal tritt dann als GoGoGirls auf…..eventuell der einzige tiefreichende Grund für diese lahmen Shows hunderte von Euronen zu löhnen. Ich würde auch keine 800 – 1000 € für die Playback-Shows hinlegen. Die Stones hab ich in der Vergangenheit schon öfters live gehört, doch angesichts der optischen und akustischen Grausamkeiten sollte man sich das nicht mehr antun. Erstaunlich daß die nicht am Tropf auf der Bühne stehen. Die Stones sind zu einem Geschäftsmodell , zu einer Marke geworden, zu einer Firma. Wirklich gute Songs haben sie lange nicht mehr geschrieben, und mit dem Lebensgefühl von jungen Menschen haben sie auch schon lange nichts mehr zu tun. Musikalisch haben sie auch nichts mehr zu bieten. Es ist manchmal nur noch lustig und manchmal auch traurig, die Gitarren-Faxen von Keith Richards auf der Bühne zu beobachten. Er kann die berühmten Riffs nicht mehr spielen. Was wegen seines Alters nur zu verständlich ist. Der Rolling-Stones-Konzern unter Leitung von Mick vermarktet heute nur noch den alten Stones-Mythos, das aber immer noch mit wirtschaftlichem Erfolg. It’s only Rock and Roll … and it is peinlich!
„….Die „Generation Pirate Bay“ hat sich die Festplatten mit irgendwelcher Musik gefüllt, und längst den Überblick über all die Files verloren. Die zur Musik der Stones gehörende Subkultur existiert einfach nicht mehr. Es ist wie beim Jazz: Die verräucherten Jazzclubs von New Orleans sind zu Touristenfallen mutiert. In den heutigen Clubs dominiert ein stupides Bumm Bumm als Gymnastik- und Extasy-Soundtrack. Die Musik stagniert in einem desaströsen Ausmaß. Wieder geht eine Kulturepoche zu Ende, sie wird museal, und entfernt sich vom Zeitgeist. Kaum einer kennt noch die propagierten neueren Bands. Sie vermitteln ihre kaum noch vorhandene Message nur noch einer kleinen Fangemeinde. Die Stones sind schon seit über 50 Jahren nicht mehr relevant, bei Bowie ist alles vorbei. Die Rockmusik hatte ihre Blüte in der Epoche zwischen 1963 und 1975, danach wurde der Traum zunehmend zum ordnerbewehrten Albtraum zu Wucherpreisen. Der Nachwuchs versagt total, das hängt damit zusammen dass keine authentische Szene mehr existiert, und dass sich die Kreativen angewidert vom Kommerz-Spektakel distanziert haben. In Deutschland ist es ja ähnlich: Ein paar Altstars ziehen mit Sattelschleppern durch die Mehrzweckhallen und beschallen ihre alte Fangemeinde. Die Industrie versucht weitgehend vergeblich, neue Acts zu etablieren. Die unzähligen kleinen alternativen Labels sind aus dem Geschäft verdrängt worden, und somit ist die authentische Szene im Eimer. Übrig bleiben die über die Massenmedien gepushten Retorten-Acts wie Lady Gaga und Madonna, die trotz der Downloads noch nennenswerte Umsätze generieren. Irgendwann macht sich dieser Raubbau an der künstlerischen Substanz aber deutlich bemerkbar. All die Retortenbands erreichen ihr Publikum nicht mehr, es beginnt das große Studio-Sterben und die wenigen verbliebenen Star-Produzenten erzeugen weitgehend gleich klingende Acts ohne künstlerische Relevanz. Was Deutschland betrifft ist die Ära der Pop-Musik jedenfalls Geschichte. Und in GB wäre ohne die zahllosen tingelnden Altstars wohl auch nur wenig los.“ W.Robert Spiegel.de Kommentar
Wir Christen dagegen haben immer wieder neue Lobgesänge, die von einem auferstandenen, ewig lebenden Jesus künden. Er hat unser Leben verändert. Rockmusik hat nichts verändert, sondern wurde einfach von der Industrie gekauft und verbreitet nur noch geplatzte Träume und Abgesänge.“Hinter dem Horizont“ gehts nur für den ewig und herrlich weiter, der seine Hoffnung auf Gott gesetzt hat. Für all die andern heißt es dann „I can get no Satisfaction“! Leider.
„Das entschieden Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit.“ Franz Kafka
„Einigkeit + Recht + Freiheit“ und das Grundgesetz bedeutet Respekt für alle und ALLE sollten auch Respekt vor schwarz/rot/gold haben. Mehr braucht es nicht. Die Trennung von Kirche und Staat sollte auch für Neoreligionen gelten.
Leider befinden sich derzeit im Reichstag nur Menschen, die nichts von unseren Nationalfarben halten und das auch offen so zeigen. Die Darsteller der obersten Bundesorgane und ihre falsch verstandene Toleranz. Offensichtlich sehen sich die deutschen Parlamentarier nicht mehr Deutsche, denn wer nicht zu seinem Land und seiner Flagge steht.., sollte besser sein Amt als Parlamentarier niederlegen und auswandern. Diese Regenbogenflagge hat ja wohl gar nichts auf einem Parlamentsgebäude zu suchen…, sonst könnte man ja auch die WWF, Greenpeace oder sonstige Gesinnungsflaggen hochziehen. Jeder soll und hat das Recht seine sexuelle (oder nicht sexuelle) Orientierung auszuleben…, aber dabei bitte keine Sonderrechte oder “Flaggenrechte” fordern oder erwarten…, denn…, vor Gott sind wir schlussendlich alle gleich! C.B.
„Haltet Christus in euren Herzen heilig. Und seid jederzeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch auffordert, Auskunft über die Hoffnung zu geben, die euch erfüllt.“ Unsere laute Stimme ist gefragt. Wann heben wir unsere Flagge als Christen? Wann wird es ernst? Wann sind wir gefragt unsere Botschaft als Christen zu zeigen?
»Die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen«. Nicht nur die Natur, sondern auch alle Werke der Zivilisation werden vergehen. Die Metropolen der Welt, die imposanten Bauwerke, die überragenden wissenschaftlichen Errungenschaften usw. gehen alle unweigerlich dem Untergang entgegen.
„Petrus 3,11: „ Nun wendet sich Petrus von den Spöttern ab, um sich wieder den Heiligen zuzuwenden und ihnen die Verpflichtungen zu erklären, die sich aus diesen Tatsachen ergeben. »Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit.« Alles Materielle trägt den Stempel der Vergänglichkeit. Die Dinge, derer sich die Menschen rühmen, für die sie leben, sind im besten Fall vergänglich. Wer für das Materielle lebt, der lebt für das zeitlich Begrenzte. Die Vernunft sagt uns, dass wir uns vom Glanz und Glimmer dieser Welt abwenden und in Heiligung sowie »Gottseligkeit« leben sollen. Es geht einfach darum, für die Ewigkeit statt für die gegenwärtige Zeit zu leben. Wir sollen das Geistliche mehr betonen als das Materielle und statt des Vergänglichen das Bleibende wählen. W. MacDonald
„Beinahe alle Übel und alles Böse dieser Welt haben ihren Ort und Ursprung im Krieg“, schrieb Mitte des 16. Jahrhunderts der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger. Eines dieser Übel ist die Entmenschlichung der Einwohner des feindlichen Landes. So geschieht es auch nun wieder, auf dem Hintergrund des Krieges zwischen der Ukraine und Russland. Litauen führt zwar direkt keinen Krieg gegen den großen Nachbarn im Osten, doch im öffentlich-rechtlichen Sender LRT hörte man, „die Mehrheit [der Menschen Russlands] sind Zombies“ – all diejenigen, die auf die eine oder andere Weise Putin unterstützen oder sich nicht von ihm abgrenzen, seien keine richtigen Menschen. „Am Putinismus sind 80% der Russen erkrankt“, so Vytautas Landsbergis weiter. Ihr Hirn arbeite nicht mehr normal. Es blieben nur 20% – „Noch haben sich nicht alle Russen in Zombies und Menschenfresser verwandelt.“
Das sind leider keine Einzelstimmen. Der bekannte Journalist (und Lutheraner) Rimvydas Valatka meinte im April, nicht Putin, sondern das russische Volk sei das eigentliche Problem. Die Russen hätten in ihrer Geschichte immer wieder die Chance verpasst, zu Menschen zu werden. Nun habe man ein Volk von „Monstern“, das sich einen passenden Präsidenten gewählt hat. Im Hinblick auf russische Kriegsverbrechen benutzte auch Präsident Nauseda den neuen Modebegriff: „Diese Grausamkeiten können nur von Zombies, nicht von Menschen, begangen worden sein.“ Schließlich ist ein einflussreicher Influenzer zu nennen, der sagte, die Russen seien (alle?) Aggressoren, die der „Verwertung“ zugeführt werden sollten.
Zombies, Monster und Menschenfresser sind keine richtigen Menschen – lebende Tote, Ungeheuer, furchteinflößende Mischwesen. Solche „Untermenschen“ können, ja müssen beseitigt werden. Deutsche wissen nur zu gut, dass es zu solchen Vorstellungen kommt, wenn über Generationen Hass auf ganze Völker aufgebaut wird. So schrieb Ernst Moritz Arndt im Jahr 1813 in „Über Volkshaß“, jedes Volk müsse „eine feste Liebe, einen festen Haß haben“. Im Krieg gegen Napoleon war Haß gegen die Franzosen gefragt, und zwar „für immer“. „Dieser Haß glühe als die Religion des deutschen Volkes, als heiliger Wahn in allen Herzen“. 1809 sprach er davon, dass das Ziel des Hasses die Vernichtung des „Scheusals“ sei; die Soldaten der Heere Napoleons seien „Franzosenungeziefer“, das zu beseitigen sei. Anfang des I Weltkriegs übernahm Ernst Lissauer die Staffel und schrieb den „Haßgesang gegen England“, den viele Deutsche bald auswendig kannten.
Ganz oben an der Stadtverwaltung von Vilnius prangt ein riesiges Plakat mit englischer Aufschrift: „Putin, Den Haag wartet auf dich“. Gemeint ist, dass sich der russische Präsident vor einem Kriegsverbrechertribunal verantworten und wie schon die Anführer der Serben verurteilt werden soll. Vor einem Gericht stehen aber nur Menschen, keine Zombies. Einen Verrückten sperrt man in die Psychiatrie weg, ein Monster wird beseitigt. Allen (normalen) Menschen dagegen muss ein faires Verfahren gemacht werden, denn alle sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen und besitzen eine unverlierbare Würde – auch oder gerade der Verbrecher.
Bibelstellen wie 1. Mose 9, 5-6, 2. Mose 21, 24 und 5. Mose 25, 1-3 machen deutlich, dass die Würde des Menschen verlangt, angemessen und begrenzt bestraft zu werden. Strafe „verdienen“ Menschen, nicht Tiere oder andere Wesen. Dabei muss Schuld, ein konkretes Verbrechen, auch tatsächlich vorliegen und der Person nachgewiesen werden – und dann muss die verdiente Strafe aber auch verhängt werden. Es darf nicht willkürlich oder nur zu Abschreckung gestraft werden. Der Bestrafte bleibt „Bruder“ oder Mitbürger, der nicht entehrt oder öffentlich gedemütigt werden darf (5. Mose 25, 3).
1945 offenbarten sich der Welt nach und nach alle barbarischen Untaten der Nazis. Das Volk der Dichter und Denker war einen teuflischen Abhang hinabgerutscht – direkt in die Arme einer verbrecherischen und skrupellosen Bande. Sollte man die Haupttäter des „Dritten Reiches“ nicht kurzerhand erschießen, wie Churchill vorschlug? Die Alliierten entschlossen sich jedoch dazu, nicht weiter an der Spirale des Hasses zu drehen. Recht sollte gesprochen werden; ein Signal, dass auch Verbrechen durch eine Staatsführung geahndet werden können. Beim Nürnberger Kriegsverbrechertribunal saßen 1945/46 21 Männer aus der Spitze der Diktatur auf der Anklagebank. Nach dem um Fairness bemühten Verfahren wurden drei Angeklagte freigesprochen, sieben zu Haftstrafen verurteilt und die anderen zum Tode verurteilt (Göring entzog sich dem Strang durch Selbstmord).
Die Nazi-Führer bekamen als Menschen einen ordentlichen Prozess, der sie ihrer irdischen Strafe zuführte. Als Menschen wurden ihnen auch zwei Militärseelsorger zur Seite gestellt: der katholische Priester Sixtus O’Connor und der Pfarrer Henry Gerecke aus der lutherischen Kirche der Missouri-Synode. Beide Amerikaner wussten um die Gräuel der Nazis (O’Connor war unter den ersten, die das befreite KZ von Mauthausen bei Linz betraten). Als Christen hatten sie keine Illusion über die Abgründe des Bösen, die sich in jeder menschlichen Seele auftun können. Beide bemühten sich intensiv um ihre verlorenen Schafe.
„Es waren die siegreichen Alliierten, die in Nürnberg über die Verbrechen der führenden Nazis urteilten. Aber es war ein Pastor der amerikanischen Lutherischen Kirche (Missouri Synod), der diesen Männern zu zeigen versuchte, dass das, was sie eigentlich fürchten sollten, das Gericht Gottes war“, schreibt Tim Townsend in seinem Buch über Gereckes Mission in Nürnberg (Letzte Begegnungen unter dem Galgen, Hänssler, 2016).
Gerecke glaubte, so Townsend weiter, „dass es seine Pflicht als Pastor und Seelsorger war, diesen Seelen Erlösung zu bringen und so viele dieser Nazi-Größen, wie er konnte, vor ihrer Hinrichtung zum Glauben zu bringen“. Einige der Angeklagten wie Rosenberg, Kaltenbrunner oder Streicher wiesen die Bemühungen der Seelsorger jedoch zurück. Letzterer posaunte noch vor der Hinrichtung „Heil Hitler!“ hinaus.
Der lutherische Pastor hatte keine billige Gnade im Angebot. Zum Abendmahl ließ er nur die diejenigen zu, die nicht nur Bedeutung dieses Sakraments verstanden, sondern auch in Buße und Glauben innerlich dafür bereit waren. Göring verweigerte Gerecke Brot und Wein, da dieser zwar an Gott, wie er sagte, aber nicht an den Retter Jesus Christus glaubte. Wilhelm Keitel, zuvor Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, kehrte dagegen zum Glauben zurück und bedankte sich bei Gerecke: „Sie haben mir mehr geholfen, als Sie sich vorstellen können. Möge Christus, mein Heiland, mir bis zum Ende helfen und zur Seite stehen. Ich werde ihn so nötig brauchen.“
Auf dem Weg zum Galgen summte Keitel das Lied „Harre, meine Seele“ von Johann Friedrich Räder (EG, 596). Vor der Hinrichtung betete er Graf von Zinzendorfs Worte mit Gerecke nach: „Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid, damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn“. Keitel und andere waren bis zum bitteren Ende willige Helfer Hitlers. Die Führungsclique des Nazis hatte Millionen Menschenleben auf dem Gewissen. Doch in seinem Bericht schreibt Gerecke, er glaube aufrichtig, dass Frick, Sauckel, Ribbentrop und Keitel „als reuige Sünder starben, die auf Gottes Gnade vertrauten und um Vergebung baten. Sie glaubten an Jesus, der sein Blut für ihre Sünden vergossen hat.“
Die Mehrheit der Menschen Russlands wie auch Deutschlands oder Litauens sind zwar einst Getaufte (wie alle auf der Anklagebank in Nürnberg), doch ihnen fehlen persönliche Reue über Sünde und persönlicher Glaube. Menschenfresser und Zombies brauchen das Evangelium tatsächlich nicht, doch Menschen – wie tief auch immer sie gefallen sind – ist die Gute Nachricht von „Christi Blut und Gerechtigkeit“ weiterzusagen. http://lahayne.lt/2022/07/15/menschenfresser-brauchen-das-evangelium-nicht/
Hier klicken, um den Inhalt von lahayne.lt anzuzeigen.