Handysucht – ein immer aktuelleres Thema.

Woher weiß man, dass man süchtig ist?

Conzelmann: Wenn man das Handy ständig eingeschaltet bei sich haben muss und man sich stark angespannt, nervös oder gereizt fühlt, wenn mal der Akku oder die Karte des Handys leer ist oder das Handy zu Hause vergessen wurde – dann sollte man sich Gedanken machen, ob man nicht zu sehr an seinem Handy hängt. Auch dann, wenn man immer wieder sehr viel Geld für die neuesten Handys und Telefonate ausgibt, das einem dann für andere schöne Dinge im Leben fehlt oder wenn man mit anderen fast nur noch per SMS oder telefonisch kommuniziert und man seine Freunde kaum noch persönlich trifft, hat man ein Problem mit dem Gebrauch seines Handys. Ein weiterer Hinweis kann sein, wenn man oft Streit mit seinen Eltern wegen des Handygebrauchs bekommt oder die Schule und seine Hobbys vernachlässigt, weil man so viel Zeit mit dem Handy verbringt. www.gea.de

Christen-Massaker von Charleston: Hinterbliebene vergeben dem Angeklagten.

Der „Spiegel“ berichtet:

„Doch diesmal verläuft die Anhörung anders. Magistratsrichter James Gosnell – der selbst die Emotionen kaum zurückhalten kann – erteilt den Hinterbliebenen der neun Todesopfer das Wort. Einer nach dem anderen tritt vor – die meisten vergeben dem Angeklagten, für den Nikki Haley, die Gouverneurin von South Carolina, die Todesstrafe gefordert hat.

Und so offenbart der kaum 30-minütige Pflichttermin, wie tief die traumatische Bluttat von Mittwochabend diese Südstaaten-Stadt getroffen hat – und wie außergewöhnlich die Leute damit umgehen.

Der Verdächtige Dylann R.: Anhörung per Videokonferenz
R. wirkt kindlich, schmächtig und abwesend. Nicht cool, nicht feixend wie bei seiner Festnahme am Donnerstag. Eher wie ein Kind, das nicht weiß, was hier geschieht. Einer der beiden Polizisten, die sich in schusssicheren Westen hinter ihm postiert haben, ist kaum älter als er.

Als erstes spricht Richter Gosnell – und schon seine Worte lassen spüren, dass dies kein Routinefall ist. „Charleston ist eine sehr starke Gemeinde“, sagt er. „Wir haben große Herzen. Wir sind eine sehr liebevolle Gemeinde. Und wir werden jedem die Hand reichen.“

Damit meint Gosnell auch die Familie „dieses jungen Mannes“, wie er R. nennt: Man müsse sich „dazu durchringen“, auch den Angehörigen des Angeklagten zu helfen. „Niemand hätte sie in diesen Wirbelsturm aus Ereignissen geworfen, in den sie nun geworfen wurden“, sagt er.

Doch dann zur Tagesordnung. Neunfacher Mord werde R. vorgeworfen, sagt Gosnell und fragt R. nach seiner Adresse, seinem Alter und seiner Beschäftigung (arbeitslos). R. antwortet einsilbig, ohne den Blick zu heben. Er spricht genau sechs Worte: „Yes, Sir“, „No, Sir“, „Yes, Sir.“

„Der Hass wird nicht siegen“

Schließlich der Moment, der den Gerichtssaal mit immer lauterem Schluchzen erfüllt: Der Richter bittet die Hinterbliebenen zu Wort.

„Ich will, dass jeder weiß… ich vergebe dir“, sagt eine der drei Töchter der 70-jährigen Ethel Lance, die R. erschossen haben soll. „Ich werde nie wieder mit ihr reden. Ich werde sie nie wieder umarmen können. Aber ich vergebe dir, und möge Gott Gnade haben mit deiner Seele.“

So geht es weiter. „Ich vergebe dir, und meine Familie vergibt dir“, sagt Anthony Thompson, Ehemann der getöteten Myra Thompson, 59. Er fügt hinzu: „Bereue… vor dem, der am wichtigsten ist – Christus.“

„Wir hießen dich am Mittwoch in unserer Bibelstunde mit offenen Armen willkommen“, sagt Felicia Sanders, deren 26-jähriger Sohn Tywanza Sanders das jüngste Opfer war. „Jede Faser meines Körpers tut weh, und ich werde nie wieder die selbe sein. Tywanza war mein Sohn. Tywanza war mein Held. Möge Gott Gnade mit dir haben.“

„Ich liebte meinen Großvater“, sagt Ava Simmons, Enkelin von Reverend Daniel Simmons, 74, der das Attentat überlebte, nur um auf dem Operationstisch zu sterben. Doch: „Der Hass wird nicht siegen.“ www.spiegel.de/panorama/j…n-dylann-r-a-1039852.html

https://www.youtube.com/watch?v=cWzTU6TLyRs

 

Dieser Börsenmakler hat leider Recht und spricht es aus. So tickt die Welt! Und was wird jetzt mit Griechenland?

https://www.youtube.com/watch?v=WBw51S9CqNw

Der Mann war nicht echt – seine Aussagen treffen den Kern aber sehr nahe. Das Kapital regiert die Welt und hat gegenüber der Politik die Richtlinienkompetenz. Die Skrupellosigkeit dieser Leute kennt keine Grenzen.
Denen ist nicht nur die Eurorettung und Griechenland egal, denen sind auchHunger, Durst und anderen Armutsfolgen elend verreckende Kinder egal.
Das ist der Abschaum der Menschheit!

„Zum Schluss noch eins: Den Reichen musst du unbedingt einschärfen, dass sie sich nichts auf ihren irdischen Besitz einbilden oder ihre Hoffnung auf etwas so Unsicheres wie den Reichtum setzen. Sie sollen vielmehr auf Gott hoffen, der uns reich beschenkt mit allem, was wir brauchen. Sage ihnen, dass sie Gutes tun sollen und gern von ihrem Reichtum abgeben, um anderen zu helfen. So werden sie wirklich reich sein und sich ein gutes Fundament für die Zukunft schaffen, um das wahre und ewige Leben zu gewinnen.“ 1. Tim. 6, 17-19 (Hfa)
Weil oft mit zunehmendem Reichtum Neid, Geiz und Habgier vom Menschen Besitz ergreifen und Gott aus dem Leben verdrängt wird, warnt die Bibel immer wieder davor, nach Reichtum zu streben. Das Gleichnis Jesu vom reichen Kornbauer ist auch für unsere heutige Zeit bezeichnend: „Hütet euch vor der Habgier! Wenn jemand auch noch so viel Geld hat, das Leben kann er sich damit nicht kaufen. … Ein reicher Gutsbesitzer … überlegte: Wo soll ich bloß alles unterbringen? Meine Scheunen sind voll; da geht nichts mehr rein. Er beschloss: ,Ich werde die alten Scheunen abreißen und neue bauen, so groß, dass ich das ganze Getreide, ja alles, was ich habe, darin unterbringen kann. Dann will ich mich zur Ruhe setzen. Ich habe für lange Zeit ausgesorgt. Jetzt lasse ich es mir gut gehen. Ich will gut essen und trinken und mein Leben genießen!’ Aber Gott sagte zu ihm: ,Du Narr! Noch in dieser Nacht wirst du sterben. Was bleibt dir dann von deinem Reichtum?’ So wird es allen gehen, die auf der Erde Reichtümer sammeln, aber mit leeren Händen vor Gott stehen.“ Lukas 12, 15-21 (Hfa)Der reiche Mann verschwendete keinen Gedanken daran, mit seinem Überfluss anderen zu helfen. Sein „Konto“ konnte nicht fett genug sein. Er dachte nur an seinen Genuss. Für Gott und seine Mitmenschen war in seinen Plänen kein Platz. Das war sein und ist der Grund unseres Untergangs.

Egal wie dreckig du bist. Liebe kann dich reinigen und verändern. Lass dich auf diese Liebe ein.

Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie auch jener rein ist. Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Und ihr wisst, dass er offenbart worden ist, damit er die Sünden wegnehme; und Sünde ist nicht in ihm. Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt. Kinder, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie er gerecht ist. Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Hierzu ist der Sohn Gottes offenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte. Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels: Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt. (1.Johannes 3,3-10)

70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg – Jesus ist der Sieger

Eine, die den 2. Weltkrieg überlebte, berichtet:

„Als ich damals im KZ war, mussten wir jeden Tag auf dem Appellplatz stehen. Das war eine schreckliche Erfahrung – zwei bis drei Stunden im eiskalten Wind. Einmal gebrauchte die Aufseherin diese Zeit dazu, um ihre Grausamkeit zu demonstrieren. Ich konnte es kaum ertragen, zu sehen und zu hören, was da vor mir geschah. Auf einmal fing eine Lerche in der Luft an zu singen. Wir alle sahen hinauf. Und als ich auf ihr Lied hörte, sah ich höher hinauf zum Himmel und dachte an das Wort aus den Psalmen: So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch ist Gottes Liebe und Barmherzigkeit über alle, die ihn fürchten.“

https://www.youtube.com/watch?v=FXUrzT5hWWE

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Manny Pacquiao ist nicht nur der beste Boxer der Welt, er ist auch ein Prediger.

Manny Pacquiao has a relationship with Jesus not religion!

„Ich habe mich aus dem Geschäft mit dem Laster verabschiedet. Ich habe meine Anteile an einem Nachtklub und an einem Casino in Manila verkauft”, sagte der 32-Jährige.
Pacquiao glaubt, dass er mit seiner Wandlung dem sicheren Verderben entronnen ist. „Ich war ein schwacher Mensch. Wäre ich gestorben, wäre meine Seele in der Hölle gelandet. Ich habe Dinge getan, die gegen den Willen Gottes sind”, sagte der strenggläubige WBO-Champion.
Der Volksheld soll unter anderem mehr als 1000 Hähne im Gesamtwert von über 500.000 Euro bei blutigen Kämpfen eingesetzt haben. Das ist jetzt alles Geschichte, nicht nur Pacquiaos Interesse am Federvieh ist scheinbar verflogen. „Ich habe meinen Frieden gefunden”, sagte der Boxer.“ (SportBild)

Endzeit, Erdbeben,Tsunami und weitere Katastrophen.

1. Erdbeben sind etwas Außerordentliches. Die Erde wird dort
erschüttert, wo es entweder zu einer außergewöhnlichen, in der
Regel göttlichen Konzentration von Kraft kommt, auf die die
Kreatur reagiert, oder aber wo durch böse Taten die tragenden
Pfeiler der kosmischen Ordnung ins Wanken geraten.
2. Dass die Welt wankt, kann also sehr wohl seinen Ursprung im
Zorn Gottes wie in bösem Tun haben. Wo Böses-Tun den
Bestand der Welt tangiert und die Welt ins Wanken bringt, da
zieht genau dieses Tun den Zorn Gottes auf sich, dessen
Heiligkeit bei seinem Erscheinen das Böse vernichtet.
3. Erdbeben sind Berg- und Himmelsbeben, letztlich
Erschütterungen der sichtbaren durch die unsichtbare Welt.
4. Erdbeben sind Zeichen der Gegenwart der göttlichen in der
kreatürlichen Welt.
5. Erdbeben sind nicht nur Natur-, sondern umfassender:
Schöpfungskatastrophen.
6. Durch die nicht überbietbare Zerstörungskraft werden sie zum
Inbegriff der Vernichtung und zum Standardbegriff, wenn es
um die Zerstörung der widergöttlchen Welt unter dem Zorn des
sich offenbarenden Gottes geht.
7. Erdbeben gehören darum zum apokalyptischen Code, mit dem
die prophetische Schau das Weltende, den Jüngsten Tag
beschreibt.
8. Prophetische Ansagen von apokalyptischem Beben der Erde
dürfen nicht enggeführt verstanden werden als Vorhersage bloß
geologischer Ereignisse; sie kündigen ein Wanken der
Grundfeste der alten Welt und ihren Zusammenbruch an.
9. Erdbeben sind nicht konkrete Strafen, sondern Zeichen einer
insgesamt unter der Herrschaft des Bösen stehenden, ins
Wanken geratenen Welt.
10. Quantitatives oder qualitatives Wachstums des Bebens der
Erde ist nicht notwendig ein Hinweis auf eine fortgeschrittene
Stunde der Endzeit.
11. Der Tsunami vom 26.12.2004 und andere Katastrophen sind
aber Vorläufer des einen großen Bebens und
Zusammenbrechens der Welt.
12. Die biblische Apokalyptik (Endzeitschau) weist auf die
Verbindung von „natürlichen“ und geistlichen
Zusammenhängen, von sichtbarer und unsichtbarer
Wirklichkeit hin. Eine steigende Zahl von Erdbeben und
anderen Katastrophen mit zudem wachsender Intensität sind
aus prophetischer Sicht Hinweis auf einen nahenden Kollaps
einer Weltordnung, deren Strukturen in Auflösung begriffen
sind (1. Korinther 7,31), und die intensiver werdenden, sich
zuspitzenden Konflikte in der unsichtbaren Wirklichkeit.
13. Biblische Prophetie leitet an zu einer geistlichen Geschichtsund
Weltdeutung, respektiert aber die ihr in der Souveränität
Gottes gesetzten Grenzen. Sie verzichtet auf alle spekulativen
In-Eins-Setzungen von biblischen Vorhersagen und aktuellen
Ereignissen. Sie nutzt das durch das Wanken der Welt
gegebene Potential an Angst nicht aus, sondern tröstet durch
die Vergewisserung der Wiederkunft Christi.
14. Das Beben der Welt, dem auch Christen mannigfach
ausgesetzt sind, und schließlich der letzte große
Zusammenbruch des Weltengebäudes (Offenbarung 16,17-21)
sind in dieser nüchternen, realistischen Perspektive
Bedingungen für den von Gott selbst in Aussicht gestellten
Neu-Anfang: einen neuen Himmel und eine neue Erde
(Offenbarung 21).

Weiter hier:

www.heinzpeter-hempelmann.de/dat/erdbeben.pdf

World earthquakes 2011 Visualization map (2012-01-01)

Das Weltraumteleskop “Hubble”, startete vor genau 25 Jahren, am 24. April 1990, ins All.

“Die Feinabstimmung des Universums stellt einen Prima-Facie-Beweis (Beweis des ersten Anscheins) für einen göttlichen Plan dar.”
Edwin Hubble (1889-1953)
Amerikanischer Astronom, wird als einer der bedeutendsten Kosmologen des 20. Jahrhunderts angesehen. Zeigte die Expansion des Universums auf (Hubble-Konstante)

Der „Himmel“ kommt in der Bibel in drei Bedeutungen vor: der Lufthimmel (Aufenthaltsort der Vögel und Flugzeuge), der Sternenhimmel (das Universum) und drittens der Wohnort Gottes. In Psalm 19 geht es um den Sternenhimmel.

Wie viele Sterne gibt es?

„Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch gen Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: Also wird dein Same sein!“ (1Mo 15,5). Mit bloßem Auge kann man etwa 3000 Sterne sehen. Nimmt man die südliche Himmelshalbkugel dazu, kommt man auf insgesamt etwa 6000 Sterne. Der erste, der mit einem selbst gebastelten Fernrohr zum Himmel schaute, war Galileo Galilei (1564–1642). Was er gesehen hat, beschreibt er in seinem Werk Nuncius Sidereus: „Es ist wirklich etwas Großes, zu der zahlreichen Menge von Fixsternen, die mit unserem natürlichen Vermögen bis zum heutigen Tage wahrgenommen werden konnten, unzählige andere hinzuzufügen und vor Augen zu stellen, die vorher niemals gesehen worden sind und die alten bekannten um mehr als die zehnfache Menge übersteigen.“ Das ergibt also ca. 30.000 Sterne.

Im Jahre 1862 beendeten die beiden Astronomen Ärgelander und Schönfeld die sog. Bonner Durchmusterung. Sie untersuchten mit Hilfe der Teleskopie den Nachthimmel und kamen auf 324.198 Sterne bis zur Größenklasse 9–10. Also nochmals das Zehnfache.

Milchstraßen

Untersuchungen mit modernen Teleskopen haben ergeben, dass unsere Milchstraße (Galaxie) mindestens 100 Milliarden Sterne hat. Wollte jemand diese Sterne zählen, und würde er in einer Sekunde drei Sterne zählen, so käme er beim Alter von 100 Jahren — ohne zu schlafen — nur auf 10% der Sterne unserer Milchstraße.

Auf der nördlichen Himmelshalbkugel gibt es nur noch ein weiteres Milchstraßensystem, das mit bloßem Auge sichtbar ist. Es ist der Andromedanebel, der uns den weitesten Blick mit unbewaffnetem Auge gewährt. Er hat eine Entfernung von etwa 2,26 Millionen Lichtjahren. Auf der südlichen Halbkugel gibt es zwei weitere bereits ohne Fernrohr sichtbare Sternsysteme, nämlich die Große und die Kleine Magellan’sche Wolke, wovon die große auch etwa 100 Milliarden Sterne hat.

Insgesamt gibt es einige Billionen solcher Milchstraßensysteme in unserem Universum.

Wenn man das Universum weiter untersucht, stellt man fest, dass diese Milchstraßensysteme nicht allein vorkommen, sondern in den sogenannten Galaxienhaufen. Der bekannteste Haufen ist „Virgo“, der aus sage und schreibe 2500 Einzelgalaxien besteht.

Nach heutiger Kenntnis der Astronomie ist man davon überzeugt, dass es mindestens 1025 Sterne gibt. Wahrscheinlich ist diese Schätzung noch viel zu gering. Zur Veranschaulichung: Die schnellsten Computer, die es heute gibt, machen in der Sekunde 10 Milliarden Rechenoperationen. Würde man auf diese Weise die Sterne zählen, brauchte dieser Computer 30 Millionen Jahre.

In Jeremia 33,22 heißt es: „Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann.“ Was wir erst im 20. Jahrhundert herausgefunden haben, das wusste die Bibel bereits im Altertum. Doch Gott hat die Sterne gezählt: „Der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen. Groß ist unser Herr, und groß an Macht; seiner Einsicht ist kein Maß“ (Ps 147,4–5). In Jesaja 40,26 heißt es: „Hebet zur Höhe eure Augen empor und sehet: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer herausführt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: wegen der Größe seiner Macht und der Stärke seiner Kraft bleibt keines aus.“

Gott hat alle diese Sterne geschaffen. Er hat allen einen Namen gegeben. Gott braucht dafür weder Computer noch Fernrohre noch Zeit. Und das Erstaunliche ist, dass dieser Gott sich dennoch um jeden einzelnen Menschen kümmert: „Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn achthast? Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt“ (Ps 8,4–5). Für Gott spielt es keine Rolle, ob er 1000 oder 1025 Sterne erschafft: „Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da“ (Ps 33,9).

Die Unterschiedlichkeit der Sterne

Dabei sind alle diese Sterne völlig unterschiedlich. Keine Schneeflocke, die je auf diese Erde gefallen ist, wird je wieder einer anderen genau gleich sein. Das gilt auch für die Sterne: „Eine andere [ist] die Herrlichkeit der Sonne, und eine andere die Herrlichkeit des Mondes, und eine andere die Herrlichkeit der Sterne; denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Herrlichkeit“ (1Kor 15,41).

Man kann die Sterne nach mehreren Kriterien unterscheiden: nach Masse, nach Leuchtkraft, Radius, Temperatur, Spektralklasse, mittlerer Dichte, Schwerebeschleunigung an der Oberfläche, Rotationsgeschwindigkeit, chemischer Zusammensetzung und nach vielen anderen Kriterien.

Dazu einige Beispiele: Der Stern, der der Erde (außer der Sonne) am nächsten ist, ist der Proxima Centauri. Er ist 4,3 Lichtjahre entfernt. Zu Lebzeiten könnten wir niemals mit einem Raumschiff dorthin kommen. Das weiteste Objekt, das wir im Augenblick kennen, ist der Quasar PKS2000/330. Dieser hat eine Entfernung von 13 Milliarden Lichtjahren, das sind 9,46 Billionen Kilometer x 13 Milliarden.

Der Stern, der von der Erde aus am hellsten erscheint, ist der Sirius. Der Stern mit der absolut größten Helligkeit ist h Carinae. Er ist 4 Millionen mal heller als unsere Sonne. Der größte bekannte Sterne ist a-Herkules. Sein Durchmesser ist 250 Milliarden Kilometer. Unser Sonnensystem würde 21-mal in diesen Stern hineinpassen.

Wozu nun all diese Sterne?

Auf diese Frage, denke ich, finden wir die Antwort in 1. Mose 1,14 –19: „Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; und sie seien zu Lichtem an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es ward also. Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. Und Gott setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten, und um zu herrschen am Tage und in der Nacht und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Und es ward Abend, und es ward Morgen: vierter Tag.“

Die Sterne sollen ihr Licht geben und auf die Erde scheinen. Damit ist klar, dass sie zielorientiert erschaffen sind. Sie sind für die Menschen geschaffen.

Das Licht bezieht sich hier in erster Linie auf die Sonne. Sie ist für uns lebensnotwendig. Durch die Photosynthese wird Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt. Ohne diesen genialen Prozess gäbe es keine Nahrungskette der Lebewesen. Diesen Prozess, der in jedem Blatt und Grashalm stattfindet, kann bis heute niemand nachbauen. Wir wissen nicht, wie dieser Prozess funktioniert. Die Sonne ist der große Energielieferant. Auf der Sonne werden in jeder Sekunde 4,3 Millionen Tonnen Sonnenmasse in Energie umgesetzt. Dieselben Prozesse finden auf allen anderen Sternen/Sonnen statt.

  1. Außerdem dienen die Gestirne zur Zeitmessung. Hier werden nicht nur die Einheiten genannt, sondern auch, wie man sie messen kann (Tage, Monate, Jahre).
  2. Darüber hinaus haben die Sterne die Aufgabe, eine Botschaft zu verkündigen. Die Art der Verkündigung geschieht völlig lautlos: „Keine Rede und keine Worte, doch gehört wird ihre Stimme [eig. deren Stimme unhörbar wäre]“ (Ps 19,3). Überall auf der ganzen Erde wird die Sprache des Himmels verstanden. Diese Botschaft kann jeder Mensch (ob Gelehrter oder Analphabet) an jedem Ort (Nordpol oder Südpol) verstehen: „Ihre Messschnur geht aus über die ganze Erde, und bis an das Ende des Erdkreises ihre Sprache“ (Ps 19,4). Dieser Code kann nicht gelöscht werden. Auf der Erde kann man Informationen vernichten. Selbst in dem atheistischen Land Albanien war diese Botschaft zu hören. Es gab auch in Albanien Menschen, die an Gott glaubten.
  3. Was verkündigen die Sterne? „Weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart — denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut —, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie, Gott kennend, ihn weder als Gott verherrlichten, noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen, und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde“ (Röm 1,19–21).

Sie verkündigen also die ewige Kraft und Göttlichkeit Gottes. Dazu reichen die Schöpfungswerke Gottes aus.

Die Menschen ziehen ihre Schlussfolgerungen daraus. Sie haben die Größe des Schöpfers erkannt. Paulus knüpfte an den Altar für den unbekannten Gott an und sagte den Athenern: „Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, dieser, indem er der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind“ (Apg 17,24). Dieser Gott hat sich uns Menschen ganz persönlich in Seinem Sohn Jesus Christus zugewandt.

Das Neue Testament offenbart uns, dass der Sohn Gottes der Schöpfer aller Dinge ist (Joh 1,1–3.10; Kol 1,15; Heb 1,3) und damit auch des riesigen Universums mit seinen vielen unterschiedlichen Sternen. (aus der Monatszeitschrift Folge mir nach, 1993/3, S. 15-18)